Zahlen, bitte!
„Rund 57 Kilometer lang ist der längste Eisenbahntunnel, tief unter den Alpen.“
Wie lang ist der längste Eisenbahntunnel?
→ Ein Blick in die endlose Röhre unter dem Berg.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Ein Tunnel führt durch einen Berg. Manche sind kurz, manche sehr lang. Der längste Eisenbahntunnel liegt im Gotthard, tief unter den Alpen. Er ist rund 57 Kilometer lang. Ein Zug braucht darin rund zwanzig Minuten. Die ganze Zeit ist es dunkel. Man fährt nicht über den Berg, sondern gerade durch ihn hindurch. Das ist schneller und sicherer. In Deutschland sind die längsten Tunnel kürzer, rund zehn Kilometer.
Tunnel führen durch Berge.
Manche sind erstaunlich lang.
Wie lang der längste ist, schauen wir uns an.

Der längste Tunnel in Zahlen
~57 km
der längste
im Gotthard
unter den Alpen
durch den Berg
statt drüber
~20 Min
Fahrt im Tunnel
im Dunkeln
Der längste Eisenbahntunnel ist rund 57 Kilometer lang.
Durch den Berg
Ein Tunnel führt durch einen Berg.
Nicht darüber, sondern hindurch.
So bleibt die Strecke flach.
Und der Zug muss nicht hochklettern.

Der längste im Gotthard
Der längste Eisenbahntunnel liegt im Gotthard.
Tief unter den Alpen.
In den hohen Bergen der Schweiz.
Dort geht die Bahn mitten durch.
Gut zu wissen
Der längste Eisenbahntunnel ist rund 57 Kilometer lang. Ein Tunnel führt durch einen Berg, nicht darüber, sondern hindurch, so bleibt die Strecke flach und der Zug muss nicht hochklettern. Der längste Eisenbahntunnel liegt im Gotthard, tief unter den Alpen, in den hohen Bergen der Schweiz, dort geht die Bahn mitten durch. Dieser Tunnel ist rund 57 Kilometer lang, das ist eine weite Strecke, so lang wie von einer Stadt zur nächsten, alles unter der Erde. Ein Zug braucht darin rund zwanzig Minuten, die ganze Zeit ist es dunkel, draußen sieht man nur die Tunnelwand, dann wird es wieder hell.
Warum so ein langer Tunnel? Über die hohen Berge wäre die Strecke steil und im Winter voller Schnee, durch den Berg ist sie flach und frei, das ist schneller und sicherer. Der Tunnel hat zwei Röhren, in jeder fährt man in eine Richtung, so begegnen sich die Züge nicht, und Verbindungen dazwischen sichern den Weg nach draußen. In Deutschland sind die Tunnel kürzer, die längsten messen rund zehn Kilometer, zum Beispiel für schnelle Strecken, und auch das ist schon eine weite Röhre. So ist der längste Eisenbahntunnel rund 57 Kilometer lang, er liegt im Gotthard unter den Alpen, und ein Zug fährt rund zwanzig Minuten gerade durch den Berg statt darüber.
Rund 57 Kilometer
Dieser Tunnel ist rund 57 Kilometer lang.
Das ist eine weite Strecke.
So lang wie von einer Stadt zur nächsten.
Alles unter der Erde.
Zwanzig Minuten im Dunkeln
Ein Zug braucht darin rund zwanzig Minuten.
Die ganze Zeit ist es dunkel.
Draußen sieht man nur die Tunnelwand.
Dann wird es wieder hell.
Warum so ein langer Tunnel?
Über die hohen Berge wäre die Strecke steil.
Und im Winter voller Schnee.
Durch den Berg ist sie flach und frei.
Das ist schneller und sicherer.
Zwei Röhren
Der Tunnel hat zwei Röhren.
In jeder fährt man in eine Richtung.
So begegnen sich die Züge nicht.
Und Verbindungen dazwischen sichern die Flucht.
In Deutschland kürzer
In Deutschland sind die Tunnel kürzer.
Die längsten messen rund zehn Kilometer.
Zum Beispiel für schnelle Strecken.
Auch das ist schon eine weite Röhre.
Ein langer Weg im Berg
Am Ende ist der längste Eisenbahntunnel rund 57 Kilometer lang.
Er liegt im Gotthard unter den Alpen.
Ein Zug fährt rund zwanzig Minuten hindurch.
Gerade durch den Berg statt darüber.
Ein Teil vom großen Ganzen
Alles an der Bahn hängt zusammen.
Ein Teil greift ins andere.
Kein Stück steht für sich allein.
Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.
Die Schiene braucht das Bett.
Der Zug braucht den Strom.
Der Bahnhof braucht den Fahrplan.
So bildet vieles ein großes Ganzes.
Wer das sieht, versteht die Bahn besser.
Und staunt über das Zusammenspiel.
Vom Staunen zum Verstehen
Am Anfang steht oft das Staunen.
Wie groß, wie schwer, wie schnell!
Dann kommt die Frage: Warum?
Und plötzlich will man es verstehen.
Ein wenig Nachdenken hilft.
Man vergleicht mit dem, was man kennt.
Schon wird das Fremde vertraut.
Aus Staunen wird Wissen.
Und Wissen macht Freude.
So wächst das Verständnis Stück für Stück.
Was man mitnimmt
Am Ende bleibt ein kleines Aha.
Man weiß nun etwas mehr.
Über einen kleinen Teil der Bahn.
Das nimmt man mit nach Hause.
Beim nächsten Mal sieht man es anders.
Man erkennt es wieder.
Und erklärt es vielleicht jemandem.
So wandert das Wissen weiter.
Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.
Und die Neugier bleibt geweckt.
