Wie breit ist ein Eisenbahntunnel?

Zahlen, bitte!

„Für ein Gleis rund fünf Meter, für zwei fast doppelt: So breit ist ein Tunnel, mit Platz zur Wand.“

Wie breit ist ein Eisenbahntunnel?

→ Ein Blick in den Tunnel, auf seine Wände.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Ein Tunnel ist so breit, wie der Zug es braucht. Für ein Gleis reicht rund fünf Meter. Für zwei Gleise nebeneinander fast doppelt so viel. Der Zug muss gut hindurchpassen. Und ein wenig Platz zur Wand bleiben. Damit nichts streift. Ein zu enger Tunnel wäre gefährlich. Ein zu weiter kostet unnötig viel beim Bau.

Ein Zug fährt durch einen Berg.

Der Tunnel muss breit genug sein.

Wie breit, schauen wir uns an.

Ortspyramide Kirchberg (Sachsen), Dampflok (1)
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Tunnel in Zahlen

~5 m

für ein Gleis

breit

fast doppelt

für zwei Gleise

nebeneinander

Platz zur Wand

ein wenig Luft

damit nichts streift

Ein Tunnel ist für ein Gleis rund fünf Meter breit, für zwei fast doppelt so viel.

Ein Weg durch den Berg

Ein Tunnel führt durch einen Berg.

Der Zug fährt hindurch.

Der Tunnel muss ihn ganz aufnehmen.

Und ein wenig Platz drum herum lassen.

Ortspyramide Kirchberg (Sachsen), Dampflok (3)
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Für ein Gleis

Führt nur ein Gleis durch den Tunnel, reicht er schmaler.

Rund fünf Meter breit.

Der Zug passt gut hindurch.

Und hat etwas Luft zur Wand.

Gut zu wissen

Ein Eisenbahntunnel ist so breit, wie der Zug es braucht: für ein Gleis rund fünf Meter, für zwei Gleise fast doppelt so viel. Ein Tunnel führt durch einen Berg, der Zug fährt hindurch, und der Tunnel muss ihn ganz aufnehmen und ein wenig Platz drum herum lassen. Führt nur ein Gleis durch, reicht er schmaler, rund fünf Meter, sodass der Zug gut hindurchpasst und etwas Luft zur Wand hat. Führen zwei Gleise nebeneinander durch, muss er breiter sein, fast doppelt so breit, sodass sich zwei Züge begegnen können, jeder auf seinem Gleis. Der Zug darf die Wand nicht streifen, darum bleibt rechts und links und nach oben zum Dach ein wenig Platz.

Ein zu enger Tunnel wäre gefährlich, weil der Zug der Wand zu nah käme und ein Fehler zum Streifen führte, darum plant man genug Platz ein. Zu breit soll der Tunnel aber auch nicht sein, weil jeder Meter mehr beim Bau kostet, denn man gräbt durch festen Berg, darum baut man ihn so breit wie nötig. Oft ist der Tunnel oben rund, wie ein Bogen, was das Gewicht des Berges gut trägt, manche sind auch eckiger geformt. So ist ein Tunnel für ein Gleis rund fünf Meter breit, für zwei Gleise fast doppelt, und der Zug passt hindurch mit Platz zur Wand, so breit wie nötig und nicht breiter.

Für zwei Gleise

Führen zwei Gleise nebeneinander durch, muss er breiter sein.

Fast doppelt so breit.

Zwei Züge können sich dann begegnen.

Jeder auf seinem Gleis.

Platz zur Wand

Der Zug darf die Wand nicht streifen.

Darum bleibt ein wenig Platz.

Rechts und links.

Und auch nach oben zum Dach.

Nicht zu eng

Ein zu enger Tunnel wäre gefährlich.

Der Zug käme der Wand zu nah.

Ein Fehler, und er streift.

Darum plant man genug Platz ein.

Nicht zu weit

Zu breit soll der Tunnel aber auch nicht sein.

Jeder Meter mehr kostet beim Bau.

Man gräbt ja durch festen Berg.

Darum baut man ihn so breit wie nötig.

Runde oder eckige Form

Oft ist der Tunnel oben rund.

Wie ein Bogen.

Das trägt das Gewicht des Berges gut.

Manche sind auch eckiger geformt.

So breit wie nötig

Am Ende ist ein Tunnel für ein Gleis rund fünf Meter breit.

Für zwei Gleise fast doppelt.

Der Zug passt hindurch mit Platz zur Wand.

So breit wie nötig, nicht breiter.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Häufige Fragen

Wie breit ist ein Eisenbahntunnel?
Für ein Gleis rund fünf Meter, für zwei Gleise nebeneinander fast doppelt so viel. Der Zug muss hindurchpassen und etwas Platz zur Wand behalten.
Warum braucht ein Tunnel für zwei Gleise mehr Breite?
Weil dann zwei Gleise nebeneinander hindurchführen und sich zwei Züge begegnen können. Jeder braucht seinen Platz, darum ist so ein Tunnel fast doppelt so breit.
Warum bleibt Platz zwischen Zug und Wand?
Damit der Zug die Wand nicht streift. Ein wenig Luft rechts, links und nach oben sorgt dafür, dass der Zug sicher hindurchfährt, ohne irgendwo anzustoßen.
Warum baut man den Tunnel nicht einfach sehr breit?
Weil jeder Meter mehr beim Bau viel kostet. Man gräbt durch festen Berg. Darum macht man den Tunnel so breit wie nötig, aber nicht breiter als gebraucht.
Warum ist der Tunnel oben oft rund?
Weil ein Bogen das Gewicht des Berges darüber gut trägt. Die runde Form leitet den Druck zur Seite in die Wände. Manche Tunnel sind aber auch eckiger gebaut.

Weiterfahrt

Die Länge des Tunnels – durch den ganzen Berg

Die Höhe des Tunnels – noch ein Maß

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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