Wie lang ist ein Eisenbahntunnel?

Zahlen, bitte!

„Von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern: Wie lang ein Tunnel ist, hängt vom Berg ab.“

Wie lang ist ein Eisenbahntunnel?

→ Ein Blick in den dunklen Gang durch den Berg.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Ein Tunnel ist sehr unterschiedlich lang. Ein kleiner nur ein paar hundert Meter. Ein großer viele Kilometer. Das hängt vom Berg ab, durch den er führt. Ist der Berg dick, ist der Tunnel lang. Die längsten Tunnel der Welt sind über fünfzig Kilometer lang. Durch sie fährt man viele Minuten im Dunkeln.

Ein Zug fährt manchmal durch einen Berg.

Der Weg dahindurch ist der Tunnel.

Wie lang er ist, schauen wir uns an.

( ) Bahnhof Magdeburg Sudenburg
Foto: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Tunnel in Zahlen

wenige 100 m

ein kleiner Tunnel

durch einen Hügel

viele km

ein großer Tunnel

durch einen Berg

über 50 km

die längsten der Welt

viele Minuten im Dunkeln

Ein Tunnel ist von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern lang.

Ein Weg durch den Berg

Manchmal steht ein Berg im Weg.

Der Zug kann nicht darüber.

Also führt der Weg hindurch.

Durch einen Tunnel.

( ) Bahnhof Magdeburg Sudenburg
Foto: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ganz verschieden lang

Ein Tunnel ist unterschiedlich lang.

Ein kleiner nur ein paar hundert Meter.

Ein großer viele Kilometer.

Es kommt auf den Berg an.

Gut zu wissen

Ein Eisenbahntunnel ist sehr unterschiedlich lang, von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern. Manchmal steht ein Berg im Weg, und der Zug kann nicht darüber, also führt der Weg hindurch, durch einen Tunnel. Wie lang der ist, hängt vom Berg ab: Ein dünner Hügel braucht einen kurzen Tunnel, ein dicker Berg einen langen, denn der Tunnel ist so lang, wie der Berg breit ist. Manche Tunnel sind riesig; die längsten der Welt sind über fünfzig Kilometer lang und führen unter hohen Bergen oder sogar unter dem Meer hindurch.

In einem langen Tunnel ist es dunkel, draußen ziehen nur schwarze Wände vorbei, und man fährt viele Minuten so, bis vorn wieder Licht erscheint. Ganz dunkel ist es im Zug aber nicht, denn drinnen brennen die Lampen, sodass man lesen oder reden kann und der Tunnel draußen kaum stört. Man baut einen Tunnel, weil er einen weiten Umweg spart: Der Zug muss nicht um den Berg herum, sondern fährt geradeaus hindurch, was kürzer und schneller ist. So ist ein Tunnel am Ende so lang, wie der Berg dick ist, von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern, und die längsten der Welt messen über fünfzig Kilometer.

Je dicker der Berg

Ein dünner Hügel braucht einen kurzen Tunnel.

Ein dicker Berg einen langen.

Der Tunnel ist so lang wie der Berg breit.

So einfach ist das.

Die längsten der Welt

Manche Tunnel sind riesig.

Die längsten der Welt sind über fünfzig Kilometer lang.

Sie führen unter hohen Bergen hindurch.

Oder sogar unter dem Meer.

Minuten im Dunkeln

In einem langen Tunnel ist es dunkel.

Draußen ziehen nur schwarze Wände vorbei.

Man fährt viele Minuten so.

Bis vorn wieder Licht erscheint.

Licht im Tunnel

Ganz dunkel ist es im Zug aber nicht.

Drinnen brennen die Lampen.

So kann man lesen oder reden.

Der Tunnel draußen stört kaum.

Warum man Tunnel baut

Ein Tunnel spart einen weiten Umweg.

Der Zug muss nicht um den Berg herum.

Er fährt einfach geradeaus hindurch.

Das ist kürzer und schneller.

So lang wie der Berg

Am Ende ist ein Tunnel so lang, wie der Berg dick ist.

Von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern.

Die längsten der Welt messen über fünfzig Kilometer.

Durch sie fährt man lange im Dunkeln.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Häufige Fragen

Wie lang ist ein Eisenbahntunnel?
Sehr verschieden: von wenigen hundert Metern bis zu vielen Kilometern. Die Länge hängt davon ab, wie dick der Berg ist, durch den der Tunnel führt.
Wovon hängt die Länge ab?
Vom Berg. Der Tunnel ist so lang, wie der Berg breit ist. Ein dünner Hügel braucht einen kurzen Tunnel, ein dicker Berg einen langen.
Wie lang sind die längsten Tunnel?
Über fünfzig Kilometer. Sie führen unter hohen Bergen oder sogar unter dem Meer hindurch. Durch sie fährt man viele Minuten im Dunkeln.
Ist es im Zug im Tunnel dunkel?
Draußen ja, dort ziehen nur schwarze Wände vorbei. Im Zug aber brennen die Lampen, sodass man lesen und reden kann und der dunkle Tunnel kaum stört.
Warum baut man überhaupt Tunnel?
Weil sie einen weiten Umweg sparen. Statt um den Berg herumzufahren, fährt der Zug geradeaus hindurch. Das macht die Strecke kürzer und schneller.

Weiterfahrt

Die Eisenbahnbrücke – über das Tal statt durch den Berg

Die Breite des Gleises – noch ein Maß

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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