Sollte die Bahn die Bahnhöfe heller machen?

Standpunkt

„Am Abend durch eine dunkle, schlecht beleuchtete Unterführung zu gehen, ist vielen unheimlich.“

Sollte die Bahn die Bahnhöfe heller machen?

→ Ein Standpunkt über das Licht am Bahnhof.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, die Bahn sollte die Bahnhöfe heller machen, denn dunkle Ecken machen vielen Angst. Gutes Licht gibt ein sicheres Gefühl, gerade am Abend und in Unterführungen. Man findet den Weg, liest die Schilder und sieht, wohin man tritt. Licht kostet Strom, und nachts soll es nicht zu grell sein. Doch ein heller Bahnhof ist ein sicherer und freundlicher Bahnhof.

Am Abend wird es am Bahnhof dunkel.

Manche Ecken bleiben düster.

Ob mehr Licht guttut, klären wir.

( ) Bahnhof Magdeburg Sudenburg
Foto: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Dunkle Ecken

Ein Bahnhof hat viele Winkel.

Unterführungen, Treppen, Ecken.

Am Abend sind sie dunkel.

Das wirkt unheimlich.

( ) Bahnhof Magdeburg Sudenburg
Foto: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Angst im Dunkeln

Im Dunkeln fühlt man sich unsicher.

Man sieht nicht, wer um die Ecke kommt.

Vielen ist das unangenehm.

Gerade wenn sie allein sind.

Licht gibt Sicherheit

Gutes Licht ändert viel.

Man sieht alles klar.

Keine dunkle Ecke bleibt.

Das gibt ein sicheres Gefühl.

Den Weg finden

Bei Licht findet man den Weg.

Man liest die Schilder.

Und sieht, wohin man tritt.

Keine Stufe wird übersehen.

Freundlich statt düster

Ein heller Bahnhof wirkt freundlich.

Nicht kalt und abweisend.

Man kommt lieber her.

Und fühlt sich willkommen.

Es kostet Strom

Licht braucht Strom.

Viele Lampen kosten Geld.

Und die Umwelt.

Das muss man bedenken.

Nicht zu grell

Zu grelles Licht blendet.

Und stört in der Nacht.

Auch Tiere mögen es nicht.

Gutes Licht ist hell, aber angenehm.

Hell und sicher

Am Ende sollte die Bahn die Bahnhöfe heller machen.

Gutes Licht gibt ein sicheres Gefühl.

Man findet den Weg und sieht klar.

So wird der Bahnhof sicher und freundlich.

Pro und Contra

Dafür

+  Dunkle Ecken machen vielen Menschen Angst, gutes Licht nimmt sie.

+  Bei Licht findet man den Weg, liest Schilder und sieht jede Stufe.

+  Ein heller Bahnhof wirkt freundlich statt kalt und abweisend.

+  Besonders am Abend und in Unterführungen gibt Licht Sicherheit.

Dagegen

  Viele Lampen brauchen Strom, das kostet Geld und Energie.

  Zu grelles Licht blendet und stört in der Nacht.

  Auch nachtaktive Tiere mögen zu viel Licht nicht.

  Man muss ein gutes Maß finden zwischen hell und angenehm.

Gut zu wissen

Die Bahn sollte die Bahnhöfe heller machen, denn ein Bahnhof hat viele Winkel, Unterführungen, Treppen und Ecken, die am Abend dunkel sind und unheimlich wirken. Im Dunkeln fühlt man sich unsicher, man sieht nicht, wer um die Ecke kommt, und vielen ist das unangenehm, gerade wenn sie allein sind. Gutes Licht ändert viel: Man sieht alles klar, keine dunkle Ecke bleibt, und das gibt ein sicheres Gefühl. Bei Licht findet man außerdem den Weg, liest die Schilder und sieht, wohin man tritt, sodass keine Stufe übersehen wird. Ein heller Bahnhof wirkt zudem freundlich statt kalt und abweisend, sodass man lieber herkommt und sich willkommen fühlt. Licht braucht allerdings Strom, viele Lampen kosten Geld und belasten die Umwelt, was man bedenken muss. Auch soll das Licht nicht zu grell sein, denn zu grelles Licht blendet, stört in der Nacht und gefällt auch nachtaktiven Tieren nicht; gutes Licht ist hell, aber angenehm. So macht gutes Licht den Bahnhof sicher und freundlich, sodass man den Weg findet, klar sieht und sich wohlfühlt.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Unterm Strich

Am Ende sollte die Bahn die Bahnhöfe heller machen.

Gutes Licht gibt ein sicheres Gefühl.

Man findet den Weg und sieht klar.

So wird der Bahnhof sicher und freundlich.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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