Wie viele Türen hat ein ICE?

Zahlen, bitte!

„Rund zwei Dutzend Türen öffnen sich beim Halt fast gleichzeitig – damit die vielen Reisenden in kürzester Zeit ein- und aussteigen.“

Wie viele Türen hat ein ICE?

→ Ein Blick auf die vielen Türen des schnellen Zuges.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Ein langer ICE hat rund ein Dutzend Einstiegstüren je Seite, zusammen also etwa zwei Dutzend. Sie sind gleichmäßig über den ganzen Zug verteilt, damit die vielen Reisenden an jedem Halt schnell ein- und aussteigen können. Dazu kommen die vielen Türen zwischen den Wagen im Inneren des Zuges.

Wenn ein ICE am Bahnsteig hält, öffnen sich mit einem leisen Zischen viele Türen zugleich.

In wenigen Minuten strömen hunderte Reisende hinein und hinaus.

Wie viele Türen ein solcher Zug für diesen raschen Wechsel bereithält, ist eine schöne Frage.

Diesel Train, Churnet Valley Railway geograph.org.uk
Foto: Brian Deegan, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Türen des ICE

~1 Dutzend

je Seite

Einstiegstüren

~2 Dutzend

zusammen

beide Seiten

automatisch

sie öffnen

auf Knopfdruck

Die Einstiegstüren sind über den ganzen Zug verteilt, damit sich die Reisenden gleichmäßig auf die Wagen verteilen.

Türen über den ganzen Zug

Ein ICE besteht aus vielen Wagen, und fast jeder von ihnen hat eigene Einstiegstüren.

Meist liegt an jedem Ende eines Wagens eine Tür für die Reisenden.

So sind die Türen gleichmäßig über die ganze Länge des Zuges verteilt.

Bei einem langen ICE ergibt das rund ein Dutzend Türen auf jeder Seite.

Alstom Coradia iLint auf der Berliner Stadtbahn
Foto: Mirkone, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Rund zwei Dutzend zusammen

Zählt man beide Seiten des Zuges zusammen, kommt man auf etwa zwei Dutzend Türen.

Diese große Zahl ist kein Zufall, sondern hat einen ganz praktischen Grund.

Nur mit vielen Türen können die hunderte Reisenden schnell ein- und aussteigen.

So bleibt der Aufenthalt am Bahnsteig kurz, und der Zug fährt bald weiter.

Gut zu wissen

Ein langer ICE hat rund ein Dutzend Einstiegstüren je Seite, zusammen etwa zwei Dutzend. Sie sind über den ganzen Zug verteilt, damit sich die Reisenden gleichmäßig aufteilen und schnell ein- und aussteigen.

Die Türen öffnen sich beim Halt auf Knopfdruck von selbst und bleiben während der Fahrt fest verschlossen. Eine Tür ist meist barrierefrei gestaltet.

Warum die Türen verteilt sind

Wären alle Türen an einem Ende, so gäbe es dort ein großes Gedränge.

Durch die Verteilung über den Zug staut es sich an keiner einzelnen Stelle.

Die Reisenden verteilen sich gleichmäßig auf die vielen Türen und Wagen.

So gelingt der Wechsel der Fahrgäste rasch und ohne großes Gewühl.

Türen, die sich von selbst öffnen

Die Einstiegstüren eines ICE öffnen sich nicht von Hand, sondern von selbst.

Beim Halt gibt der Zug die Türen frei, und ein Knopfdruck genügt zum Öffnen.

Sanft und leise gleiten sie dann zur Seite und geben den Weg frei.

So ist das Ein- und Aussteigen bequem und auch mit Gepäck gut zu schaffen.

Sicherheit an der Tür

Die Türen eines ICE sind mit besonderer Sorgfalt auf die Sicherheit ausgelegt.

Während der Fahrt bleiben sie fest verschlossen und lassen sich nicht öffnen.

Erst wenn der Zug sicher steht, gibt er die Türen zum Öffnen frei.

So ist gewährleistet, dass sich keine Tür während der schnellen Fahrt öffnet.

Die Türen im Inneren

Neben den Einstiegstüren gibt es im ICE noch viele weitere Türen.

Zwischen den einzelnen Wagen liegen die Übergangstüren, die sich oft von selbst öffnen.

Auch sie gleiten meist zur Seite, sobald sich ihnen ein Reisender nähert.

So kann man bequem durch den ganzen Zug gehen, ohne eine Tür von Hand zu öffnen.

Barrierefrei einsteigen

An einer der Türen ist der Einstieg oft besonders breit und barrierefrei gestaltet.

Dort können auch Reisende im Rollstuhl bequem in den Zug gelangen.

Eine kleine Rampe überbrückt bei Bedarf den Spalt zum Bahnsteig.

So achtet man darauf, dass der Zug allen Reisenden offensteht.

Viele Türen für viele Reisende

Am Ende hat ein langer ICE rund zwei Dutzend Einstiegstüren.

Sie sind über den ganzen Zug verteilt und öffnen sich bequem von selbst.

Nur so gelingt es, hunderte Reisende an jedem Halt rasch ein- und aussteigen zu lassen.

So sind die vielen Türen ein wichtiger Teil des schnellen und reibungslosen Betriebs.

Ein Zischen beim Schließen

Wer am Bahnsteig steht, hört kurz vor der Abfahrt ein deutliches Zischen und Piepen.

Es kündigt an, dass sich die Türen des Zuges nun gleich schließen werden.

Ein kurzer Warnton mahnt die Reisenden, rasch einzusteigen oder zurückzutreten.

So sorgt ein klares Signal dafür, dass sich niemand in der Tür einklemmt.

Häufige Fragen

Wie viele Türen hat ein ICE?
Ein langer ICE hat rund ein Dutzend Einstiegstüren je Seite, zusammen also etwa zwei Dutzend. Dazu kommen die vielen Übergangstüren zwischen den Wagen.
Warum sind es so viele?
Damit die hunderte Reisenden schnell ein- und aussteigen können. Viele verteilte Türen sorgen dafür, dass es an keiner Stelle ein großes Gedränge gibt.
Warum sind die Türen über den Zug verteilt?
Wären alle an einem Ende, gäbe es dort Gedränge. Durch die Verteilung teilen sich die Reisenden gleichmäßig auf die Wagen auf, und der Wechsel gelingt rasch.
Öffnen sich die Türen von selbst?
Ja. Beim Halt gibt der Zug die Türen frei, und ein Knopfdruck genügt. Während der Fahrt bleiben sie fest verschlossen und lassen sich nicht öffnen.
Gibt es einen barrierefreien Einstieg?
Ja. An einer der Türen ist der Einstieg oft besonders breit gestaltet, sodass auch Reisende im Rollstuhl gut hineinkommen. Eine Rampe überbrückt bei Bedarf den Spalt.

Weiterfahrt

Wie viele Räder hat ein ICE? – noch mehr Zahlen zum ICE

Was ist ein Fahrgastwechsel? – Ein- und Aussteigen

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →