Wie viele Sitzplätze hat ein Doppelstockzug?

Zahlen, bitte!

„Zwei Etagen übereinander, und plötzlich passen fast doppelt so viele Menschen in denselben Zug – das Geheimnis des Doppelstockzuges.“

Wie viele Sitzplätze hat ein Doppelstockzug?

→ Ein Blick auf den Zug mit der zweiten Etage.

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Kurz gesagt

Ein ganzer Doppelstockzug bietet je nach Länge rund 500 bis 600 Sitzplätze. Ein einzelner Doppelstockwagen fasst dabei etwa 130 Reisende, deutlich mehr als ein gewöhnlicher Wagen mit nur einer Etage. Möglich macht das die zweite Etage, die den vorhandenen Platz geschickt verdoppelt.

In vielen Regionen sieht man Züge, die deutlich höher gebaut sind als gewöhnlich.

In ihnen sitzen die Reisenden auf zwei Etagen übereinander, wie in einem Haus mit zwei Stockwerken.

Wie viele Menschen ein solcher Doppelstockzug fasst, ist eine erstaunliche Zahl.

Rostov on Don. Museum of North Caucasus Railway, steam locomotive LV 033
Foto: Alexxx1979, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Doppelstockzug in Zahlen

500–600

je Zug

Sitzplätze

~130

je Wagen

auf zwei Etagen

2

Etagen

übereinander

Die genaue Zahl hängt von der Länge des Zuges und der Zahl der angehängten Doppelstockwagen ab.

Der Zug mit zwei Etagen

Ein Doppelstockzug ist ein Zug, dessen Wagen zwei Etagen übereinander haben.

Man betritt ihn auf der mittleren Ebene und steigt dann eine kurze Treppe hinauf oder hinab.

Oben wie unten reihen sich die Sitzplätze für die vielen Reisenden.

So nutzt der Zug die Höhe geschickt aus, um mehr Menschen unterzubringen.

Brest Railway Museum 9П 14362 Steam Locomotive 2023 03 05 3201
Foto: Mike1979 Russia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Rund hundertdreißig je Wagen

Ein einzelner Doppelstockwagen fasst etwa einhundertdreißig Reisende.

Ein gewöhnlicher Wagen mit nur einer Etage bietet deutlich weniger Sitzplätze.

So bringt allein die zweite Etage einen großen Gewinn an Platz.

Jeder angehängte Doppelstockwagen erhöht die Zahl der Sitze also beträchtlich.

Gut zu wissen

Ein ganzer Doppelstockzug bietet je nach Länge rund 500 bis 600 Sitzplätze. Ein einzelner Doppelstockwagen fasst etwa 130 Reisende, deutlich mehr als ein gewöhnlicher Wagen.

Möglich macht das die zweite Etage. Statt in die Länge baut man den Zug in die Höhe, weil der Bahnsteig nur begrenzt lang ist. Nötig ist dafür genug Raum unter Brücken und in Tunneln.

Fünfhundert bis sechshundert im Zug

Ein ganzer Doppelstockzug besteht meist aus einer Lok und mehreren Wagen.

Zusammen bieten diese Wagen rund fünfhundert bis sechshundert Sitzplätze.

Damit fasst ein einziger Zug die Einwohnerschaft eines kleinen Dorfes.

So kann er auf einer viel befahrenen Strecke besonders viele Pendler befördern.

Warum es die zweite Etage gibt

Der Grund für die zweite Etage liegt im Wunsch nach mehr Platz.

Ein Bahnsteig ist nur begrenzt lang, ein Zug kann also nicht beliebig viele Wagen haben.

Statt in die Länge baut man den Zug deshalb geschickt in die Höhe.

So passen auf denselben Platz am Bahnsteig weit mehr Reisende in den Zug.

Vor allem im Nahverkehr

Doppelstockzüge findet man vor allem im Nahverkehr rund um die großen Städte.

Dort drängen sich zu den Stoßzeiten besonders viele Pendler in die Züge.

Die zweite Etage hilft, diese großen Menschenmengen zu bewältigen.

So sind die hohen Züge ein wichtiges Mittel gegen die volle Bahn zur Rushhour.

Der Blick von oben

Für viele Reisende ist der Platz in der oberen Etage besonders beliebt.

Von dort oben hat man einen schönen und weiten Blick über die Landschaft.

Man sieht über Lärmschutzwände und Hecken hinweg, die den Blick sonst versperren.

So bietet die zweite Etage nicht nur mehr Platz, sondern auch eine bessere Aussicht.

Höher, aber nicht überall möglich

So praktisch die zweite Etage ist, sie lässt sich nicht überall einsetzen.

Der hohe Zug braucht genügend Raum unter Brücken und in den Tunneln.

Wo diese zu niedrig sind, kann ein Doppelstockzug nicht fahren.

So ist die zweite Etage ein Gewinn, der aber seine baulichen Grenzen kennt.

Viel Platz auf zwei Etagen

Am Ende ist der Doppelstockzug ein kluger Weg, viele Menschen zu befördern.

Mit rund fünfhundert bis sechshundert Sitzplätzen fasst er besonders viele Reisende.

Sein Geheimnis ist die zweite Etage, die den vorhandenen Platz verdoppelt.

So bringt der hohe Zug mehr Menschen ans Ziel, ohne länger zu werden als andere.

Ein Wagen wie ein kleines Haus

Ein Doppelstockwagen gleicht im Inneren fast einem kleinen Haus mit zwei Stockwerken.

Eine Treppe in der Mitte führt hinauf in das obere und hinab in das untere Geschoss.

Auf der mittleren Ebene liegen oft die Türen und Plätze für Menschen mit Gepäck.

So ist der Wagen klug in drei Ebenen gegliedert, die alle ihren Zweck erfüllen.

Beliebt bei Familien

Gerade bei Familien und Kindern ist der Doppelstockzug besonders beliebt.

Für viele Kinder ist die Fahrt in der oberen Etage ein kleines Abenteuer.

Von oben lässt sich die vorbeiziehende Landschaft besonders gut überblicken.

So macht schon die zweite Etage die Reise für die Kleinen zu einem Erlebnis.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzplätze hat ein Doppelstockzug?
Ein ganzer Zug bietet je nach Länge rund 500 bis 600 Sitzplätze. Ein einzelner Doppelstockwagen fasst dabei etwa 130 Reisende.
Warum passen so viele hinein?
Wegen der zweiten Etage. Man betritt den Wagen auf der mittleren Ebene und steigt eine kurze Treppe hinauf oder hinab. Oben wie unten gibt es Sitzplätze.
Warum baut man Züge in die Höhe?
Weil ein Bahnsteig nur begrenzt lang ist und ein Zug nicht beliebig viele Wagen haben kann. Statt in die Länge baut man ihn in die Höhe, um mehr Platz zu schaffen.
Wo fahren Doppelstockzüge?
Vor allem im Nahverkehr rund um die großen Städte, wo sich zu den Stoßzeiten besonders viele Pendler drängen. Die zweite Etage hilft, die Menge zu bewältigen.
Können Doppelstockzüge überall fahren?
Nein. Der hohe Zug braucht genügend Raum unter Brücken und in Tunneln. Wo diese zu niedrig sind, kann er nicht fahren.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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