Zahlen, bitte!
„Viele zehntausend Signale wachen über das Netz – ein stummes Heer, das jedem Zug den Weg weist.“
Wie viele Signale hat die Bahn?
→ Ein Blick auf das Heer der Signale.
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Kurz gesagt
Das deutsche Bahnnetz zählt viele zehntausend Signale. Sie stehen entlang aller Strecken und weisen den Zügen den Weg. Vom großen Hauptsignal bis zum kleinen Vorsignal reicht ihre Vielfalt. So sorgt ein riesiges, stummes Heer aus Signalen dafür, dass jeder Zug sicher fährt.
Wer aus dem Zugfenster blickt, sieht immer wieder Signale an der Strecke vorüberziehen.
Sie stehen an den Bahnsteigen, an Abzweigungen und mitten auf freier Strecke.
Wie viele dieser Signale das ganze Netz zählt, ist eine erstaunliche Zahl.

Signale in Zahlen
zehntausende
Signale
im ganzen Netz
Haupt & Vor
die wichtigsten
Arten von Signalen
überall
an der Strecke
sie weisen den Weg
Vom großen Hauptsignal bis zum kleinen Vorsignal gibt es viele verschiedene Arten von Signalen.
Ein Heer aus Signalen
Das deutsche Bahnnetz zählt viele zehntausend einzelne Signale.
Sie verteilen sich über die vielen tausend Kilometer der Strecken.
An kaum einem Abschnitt fehlt eines dieser wichtigen Zeichen.
So wacht ein riesiges, stummes Heer aus Signalen über den Verkehr.

Warum es so viele braucht
Die große Zahl der Signale hat einen einfachen und guten Grund.
Jeder Abschnitt der Strecke braucht sein eigenes Zeichen für die Züge.
An jeder Abzweigung und vor jedem Bahnhof muss ein Signal stehen.
So summieren sich die vielen Zeichen über das ganze Netz zu einer riesigen Zahl.
Gut zu wissen
Das deutsche Bahnnetz zählt viele zehntausend Signale, verteilt über alle Strecken. Jeder Abschnitt, jede Abzweigung und jeder Bahnhof braucht seine eigenen Zeichen.
Die wichtigsten Arten sind das Hauptsignal, das über die Fahrt entscheidet, und das Vorsignal, das es schon von Weitem ankündigt. Dazu kommen viele kleinere Zeichen. Vom alten Formsignal bis zum Lichtsignal reicht ihre Geschichte.
Das Hauptsignal
Die wichtigste Art ist das Hauptsignal, das über die Fahrt entscheidet.
Es zeigt dem Lokführer, ob er fahren darf, langsamer werden oder halten muss.
An ihm gilt, was es zeigt, ganz unmittelbar für die Fahrt des Zuges.
So ist das Hauptsignal gewissermaßen die Ampel der Eisenbahn.
Das Vorsignal
Neben dem Hauptsignal gibt es das ebenso wichtige Vorsignal.
Es steht ein gutes Stück vor dem Hauptsignal an der Strecke.
Schon von Weitem kündigt es an, was das nächste Hauptsignal zeigt.
So kann der Lokführer rechtzeitig bremsen, weil sein Bremsweg lang ist.
Viele weitere Zeichen
Außer diesen beiden gibt es noch viele weitere, kleinere Signale.
Sie zeigen etwa die erlaubte Geschwindigkeit oder besondere Hinweise an.
Auch am Bahnsteig und beim Rangieren gibt es eigene Zeichen.
So bildet die Vielfalt der Signale eine ganze stumme Sprache.
Vom Formsignal zum Licht
Die ältesten Signale waren mechanische Signale mit beweglichen Flügeln.
Später kamen die Lichtsignale auf, die mit farbigen Lichtern arbeiten.
Auf den modernsten Strecken werden die Signale in den Führerstand übertragen.
So spiegelt sich in den Signalen der ganze Fortschritt der Technik.
Gepflegt und überwacht
Bei ihrer großen Zahl müssen all die Signale sorgfältig gepflegt werden.
Ein defektes Signal darf niemals zu einer falschen Auskunft führen.
Darum werden die Signale regelmäßig geprüft und in Schuss gehalten.
Fällt eines aus, so gelten sofort besondere und strenge Regeln.
Die stumme Sprache der Sicherheit
Am Ende zählt das Netz viele zehntausend Signale, verteilt über das ganze Land.
Vom Hauptsignal bis zum Vorsignal weisen sie jedem Zug seinen Weg.
Kein Reisender beachtet sie, und doch hängt an ihnen jede sichere Fahrt.
So ist das Heer der Signale die stumme Sprache der Sicherheit.
Ein Blick aus dem Fenster
Wer aufmerksam aus dem Zugfenster blickt, entdeckt die vielen Signale entlang der Strecke.
Mal leuchtet ein Lichtsignal, mal steht ein altes Formsignal am Rand.
Für den Kenner ist es ein kleines Spiel, ihre Bedeutung zu erraten.
So verwandelt sich die Fahrt für den Neugierigen in eine kleine Entdeckungsreise.
Hinter jedem Signal steckt eine klare Anweisung für den Zug.
Immer weiter ins Digitale
Auf den modernsten Strecken verschwinden die Signale am Gleis nach und nach.
An ihre Stelle tritt eine Anzeige direkt im Führerstand des Zuges.
So sieht der Lokführer die Anweisung unmittelbar vor sich.
Das ist besonders bei sehr hohem Tempo ein großer Vorteil.
Die Ordnung des ganzen Netzes
So bilden die vielen zehntausend Signale zusammen die Ordnung des ganzen Netzes.
Jedes einzelne von ihnen trägt seinen kleinen Teil zur Sicherheit bei.
Erst in ihrem Zusammenspiel wird der dichte Verkehr überhaupt möglich.
Ohne sie könnten die vielen Züge nicht sicher nebeneinander fahren.
Kein Reisender zählt sie, und doch verlässt sich jeder auf sie.
So sind die Signale die stillen Wächter über jede einzelne Fahrt.
Häufige Fragen
Wie viele Signale hat die Bahn?
Warum braucht es so viele?
Was ist der Unterschied zwischen Haupt- und Vorsignal?
Gibt es noch andere Signale?
Was passiert, wenn ein Signal ausfällt?
Weiterfahrt
→ Was ist ein Signal? – die Sprache der Bahn
→ Was ist ein Stellwerk? – von hier werden sie gestellt
