Wie viel wiegt eine Bahnschwelle?

Zahlen, bitte!

„Rund 300 Kilogramm bringt eine Betonschwelle auf die Waage – ein schweres Fundament für die Schiene.“

Wie viel wiegt eine Bahnschwelle?

→ Ein Blick auf das Fundament der Schiene.

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Kurz gesagt

Eine Bahnschwelle aus Beton wiegt rund 300 Kilogramm. Eine Schwelle aus Holz ist mit etwa 80 Kilogramm deutlich leichter. Die schweren Schwellen liegen quer unter den Schienen und halten sie im richtigen Abstand fest. Ihr Gewicht sorgt zugleich dafür, dass das Gleis ruhig an seinem Platz bleibt.

Wer auf ein Gleis schaut, sieht die glänzenden Schienen, die in die Ferne laufen.

Quer unter ihnen liegen in regelmäßigem Abstand die Schwellen im Schotterbett.

Wie viel eine solche Bahnschwelle wiegt, schauen wir uns heute genauer an.

Frankfurter (Main) Flughafen Regionalbahnhof auf Bahnsteig zu Gleis 3 S
Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Schwelle in Zahlen

~300 kg

aus Beton

schwer und stabil

~80 kg

aus Holz

deutlich leichter

quer

unter der Schiene

hält den Abstand

Eine Betonschwelle wiegt rund 300 Kilogramm, eine Holzschwelle nur etwa 80.

Das Fundament der Schiene

Unter den beiden Schienen eines Gleises liegen quer die Schwellen.

Sie sind das feste Fundament, auf dem die Schienen ruhen.

In regelmäßigem Abstand reihen sie sich das ganze Gleis entlang.

So bilden die vielen Schwellen die Grundlage für einen sicheren Weg.

Heidelberger Hauptbahnhof auf Bahnsteig zu Gleis 2 Richtung Bruchsal bzw
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Rund 300 Kilogramm aus Beton

Die heute üblichen Schwellen bestehen meist aus schwerem Beton.

Eine einzige solche Betonschwelle wiegt rund 300 Kilogramm.

Das ist so schwer, dass ein Mensch sie kaum allein bewegen kann.

So braucht es zum Verlegen der Schwellen schwere Maschinen.

Gut zu wissen

Eine Bahnschwelle aus Beton wiegt rund 300 Kilogramm, eine aus Holz nur etwa 80. Die Schwellen liegen quer unter den Schienen und halten sie im genau richtigen Abstand, damit der Zug sauber auf dem Gleis läuft.

Ihr großes Gewicht sorgt zugleich dafür, dass das Gleis fest an seinem Platz bleibt und sich nicht verschiebt. Die schweren Schwellen sind in ein Bett aus grobem Schotter eingebettet, das sie sicher hält. Zum Verlegen braucht es wegen des Gewichts schwere Maschinen.

Leichter aus Holz

Früher waren die Schwellen fast immer aus festem Holz gefertigt.

Eine Holzschwelle ist mit etwa 80 Kilogramm deutlich leichter.

Auch heute liegen an manchen Stellen noch alte Holzschwellen.

Doch der stabile Beton hat das Holz weitgehend abgelöst.

Warum sie so schwer sind

Das große Gewicht der Schwellen hat einen ganz praktischen Grund.

Schwere Schwellen halten das Gleis fest an seinem Platz.

Sie sorgen dafür, dass sich die Schienen nicht verschieben.

So bleibt das Gleis auch unter der Last der Züge ruhig und gerade.

Sie halten den Abstand

Eine wichtige Aufgabe der Schwellen ist es, die Spur zu wahren.

Sie halten die beiden Schienen im genau richtigen Abstand.

Nur so passt der Zug mit seinen Rädern sauber auf das Gleis.

Ohne die Schwellen würden die Schienen auseinanderdriften.

Fest im Schotterbett

Die Schwellen liegen nicht einfach lose auf dem Boden.

Sie sind fest in ein Bett aus grobem Schotter eingebettet.

Der Schotter hält die schweren Schwellen sicher an ihrem Ort.

So ruht das Gleis auf einem stabilen und doch federnden Grund.

Unzählige im ganzen Netz

Auf jedem einzelnen Kilometer Gleis liegen sehr viele solcher Schwellen.

Auf das ganze weite Netz gerechnet, sind es unvorstellbar viele.

Ihr Gewicht summiert sich zu einer gewaltigen Masse.

So trägt das Gleis in seinen Schwellen eine riesige Last.

Ein schweres Fundament

Am Ende wiegt eine Bahnschwelle aus Beton rund 300 Kilogramm, eine aus Holz etwa 80.

Quer unter den Schienen halten die schweren Schwellen die Spur.

Ihr Gewicht sorgt dafür, dass das Gleis ruhig an seinem Platz bleibt.

So ruht die glänzende Schiene auf einem schweren und festen Fundament.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen und mit einem wissenden Lächeln begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt und wirklich versteht, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen, aufmerksameren Augen.

So wird aus einer kleinen, beiläufigen Frage am Ende ein nützliches und dauerhaftes Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise mit der Bahn begleitet.

Häufige Fragen

Wie viel wiegt eine Bahnschwelle?
Eine aus Beton rund 300 Kilogramm, eine aus Holz nur etwa 80. Eine Betonschwelle ist so schwer, dass ein Mensch sie kaum allein bewegen kann.
Wozu sind die Schwellen da?
Sie sind das Fundament der Schiene. Quer unter den Schienen halten sie diese im genau richtigen Abstand, damit der Zug sauber auf dem Gleis läuft.
Warum müssen sie so schwer sein?
Damit sie das Gleis fest an seinem Platz halten und die Schienen sich nicht verschieben. So bleibt das Gleis auch unter der Last der Züge ruhig und gerade.
Sind Schwellen aus Holz oder Beton?
Früher fast immer aus Holz, heute meist aus schwerem Beton. An manchen Stellen liegen noch alte Holzschwellen, doch der Beton hat sie weitgehend abgelöst.
Wie liegen die Schwellen im Gleis?
Fest eingebettet in ein Bett aus grobem Schotter, das sie sicher an ihrem Ort hält. So ruht das Gleis auf einem stabilen und zugleich federnden Grund.

Weiterfahrt

Der Schotter im Gleis – das Bett der Schwelle

Wie lang ist eine Schiene? – die Maße des Gleises

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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