Wie schnell fährt eine Zahnradbahn?

Zahlen, bitte!

„Nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde klettert eine Zahnradbahn den steilen Berg hinauf.“

Wie schnell fährt eine Zahnradbahn?

→ Ein Blick auf die Bergsteiger unter den Bahnen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Eine Zahnradbahn fährt meist nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde. Sie ist damit besonders langsam, denn sie klettert steile Berge hinauf, die ein gewöhnlicher Zug niemals schaffen würde. Ein Zahnrad greift dabei in eine Zahnstange im Gleis und gibt der Bahn den nötigen Halt.

Ein gewöhnlicher Zug kann nur sanfte Steigungen hinauffahren, denn seine Räder rutschen sonst durch.

Doch es gibt Bahnen, die sogar sehr steile Berge erklimmen, ganz ohne durchzurutschen.

Wie schnell so eine Zahnradbahn dabei fährt, schauen wir uns heute genauer an.

Berlin Bahnhof Berlin Charlottenburg auf Bahnsteig zu Gleis 3 Richtung W
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Zahnradbahn in Zahlen

10–30 km/h

Tempo

besonders langsam

Zahnrad

greift ins Gleis

in eine Zahnstange

steile Berge

hinauf

ohne durchzurutschen

Eine Zahnradbahn fährt meist nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde den Berg hinauf.

Ein Bergsteiger auf Schienen

Eine Zahnradbahn ist eine ganz besondere Bahn für sehr steile Berge.

Wo ein gewöhnlicher Zug längst durchrutschen würde, klettert sie hinauf.

Sie erklimmt Steigungen, die man einem Zug kaum zutrauen würde.

So ist die Zahnradbahn ein echter Bergsteiger auf Schienen.

Berlin Bahnhof Wannsee auf Bahnsteig zu Gleis 2 S Bahn Berlin DBAG Baure
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Nur 10 bis 30 Kilometer

Für ihre schwere Aufgabe fährt die Zahnradbahn besonders langsam.

Meist erreicht sie nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde.

Der steile Weg hinauf lässt kein höheres Tempo zu.

So braucht sie für ihre Fahrt auf den Berg viel Zeit und Kraft.

Gut zu wissen

Eine Zahnradbahn fährt meist nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde. Sie ist damit besonders langsam, denn sie klettert sehr steile Berge hinauf, die ein gewöhnlicher Zug wegen der durchrutschenden Räder niemals schaffen würde.

Das Geheimnis steckt im Zahnrad: Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange, in die ein Zahnrad unter der Bahn fest eingreift. So findet die Bahn am steilsten Berg Halt, sowohl beim Hinauffahren als auch sicher bergab. Zahnradbahnen führen oft zu schönen Zielen hoch oben im Gebirge.

Das Zahnrad im Gleis

Das Geheimnis der Zahnradbahn steckt in ihrem Namen, im Zahnrad.

Zwischen den beiden Schienen liegt eine besondere Zahnstange.

Ein Zahnrad unter der Bahn greift fest in diese Zahnstange ein.

So kann die Bahn sich am Berg hochziehen, ohne durchzurutschen.

Warum es das braucht

Auf einer steilen Strecke reicht der Halt der glatten Räder nicht mehr aus.

Die Räder würden auf der glatten Schiene einfach durchdrehen.

Das Zahnrad aber greift sicher in die Zähne der Zahnstange.

So findet die Bahn auch am steilsten Berg festen Halt.

Sicher auch bergab

Das Zahnrad hilft der Bahn nicht nur beim Hinauffahren.

Auch auf dem Weg bergab gibt es ihr einen sicheren Halt.

So kann die Bahn den steilen Weg hinab langsam und kontrolliert fahren.

Ein Abrutschen ist mit dem Zahnrad nicht zu befürchten.

Hinauf zu schönen Zielen

Zahnradbahnen führen oft zu besonders schönen Zielen hoch oben im Gebirge.

Von Gipfeln und Höhen bietet sich ein herrlicher Blick über das Land.

Viele Ausflügler und Wanderer nutzen die Bahn für den bequemen Aufstieg.

So bringt die langsame Bahn die Menschen zu den schönsten Aussichten.

Langsam, aber sicher

So gemächlich die Zahnradbahn auch ist, so sicher klettert sie den Berg hinauf.

Ihr langsames Tempo ist kein Nachteil, sondern eine Folge der Steilheit.

Wer mit ihr fährt, kann in aller Ruhe die Landschaft genießen.

So wird die langsame Fahrt selbst zu einem Teil des Erlebnisses.

Der langsame Bergsteiger

Am Ende fährt eine Zahnradbahn meist nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde.

So langsam klettert sie steile Berge hinauf, die kein gewöhnlicher Zug schafft.

Ein Zahnrad greift dabei in eine Zahnstange und gibt ihr den nötigen Halt.

So ist die langsame Zahnradbahn ein sicherer Bergsteiger auf Schienen.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen und mit einem wissenden Lächeln begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt und wirklich versteht, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen, aufmerksameren Augen.

So wird aus einer kleinen, beiläufigen Frage am Ende ein nützliches und dauerhaftes Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise mit der Bahn begleitet.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt eine Zahnradbahn?
Meist nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde. Sie ist besonders langsam, denn der steile Weg den Berg hinauf lässt kein höheres Tempo zu.
Warum ist sie so langsam?
Weil sie sehr steile Berge erklimmt. Ein höheres Tempo wäre auf dem steilen Weg weder möglich noch sicher. So braucht sie für den Aufstieg viel Zeit und Kraft.
Was ist das Zahnrad?
Ein Rad unter der Bahn, das in eine Zahnstange zwischen den Schienen eingreift. So kann sich die Bahn am Berg hochziehen, ohne mit den glatten Rädern durchzurutschen.
Wozu braucht es das Zahnrad?
Auf einer steilen Strecke reicht der Halt der glatten Räder nicht mehr. Sie würden durchdrehen. Das Zahnrad greift sicher in die Zahnstange und gibt der Bahn Halt.
Ist die Zahnradbahn auch bergab sicher?
Ja. Das Zahnrad gibt ihr auch auf dem Weg bergab einen sicheren Halt, sodass sie langsam und kontrolliert hinabfahren kann. Ein Abrutschen ist nicht zu befürchten.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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