Zahlen, bitte!
„Nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde klettert eine Zahnradbahn den steilen Berg hinauf.“
Wie schnell fährt eine Zahnradbahn?
→ Ein Blick auf die Bergsteiger unter den Bahnen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Eine Zahnradbahn fährt meist nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde. Sie ist damit besonders langsam, denn sie klettert steile Berge hinauf, die ein gewöhnlicher Zug niemals schaffen würde. Ein Zahnrad greift dabei in eine Zahnstange im Gleis und gibt der Bahn den nötigen Halt.
Ein gewöhnlicher Zug kann nur sanfte Steigungen hinauffahren, denn seine Räder rutschen sonst durch.
Doch es gibt Bahnen, die sogar sehr steile Berge erklimmen, ganz ohne durchzurutschen.
Wie schnell so eine Zahnradbahn dabei fährt, schauen wir uns heute genauer an.

Die Zahnradbahn in Zahlen
10–30 km/h
Tempo
besonders langsam
Zahnrad
greift ins Gleis
in eine Zahnstange
steile Berge
hinauf
ohne durchzurutschen
Eine Zahnradbahn fährt meist nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde den Berg hinauf.
Ein Bergsteiger auf Schienen
Eine Zahnradbahn ist eine ganz besondere Bahn für sehr steile Berge.
Wo ein gewöhnlicher Zug längst durchrutschen würde, klettert sie hinauf.
Sie erklimmt Steigungen, die man einem Zug kaum zutrauen würde.
So ist die Zahnradbahn ein echter Bergsteiger auf Schienen.

Nur 10 bis 30 Kilometer
Für ihre schwere Aufgabe fährt die Zahnradbahn besonders langsam.
Meist erreicht sie nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde.
Der steile Weg hinauf lässt kein höheres Tempo zu.
So braucht sie für ihre Fahrt auf den Berg viel Zeit und Kraft.
Gut zu wissen
Eine Zahnradbahn fährt meist nur rund 10 bis 30 Kilometer in der Stunde. Sie ist damit besonders langsam, denn sie klettert sehr steile Berge hinauf, die ein gewöhnlicher Zug wegen der durchrutschenden Räder niemals schaffen würde.
Das Geheimnis steckt im Zahnrad: Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange, in die ein Zahnrad unter der Bahn fest eingreift. So findet die Bahn am steilsten Berg Halt, sowohl beim Hinauffahren als auch sicher bergab. Zahnradbahnen führen oft zu schönen Zielen hoch oben im Gebirge.
Das Zahnrad im Gleis
Das Geheimnis der Zahnradbahn steckt in ihrem Namen, im Zahnrad.
Zwischen den beiden Schienen liegt eine besondere Zahnstange.
Ein Zahnrad unter der Bahn greift fest in diese Zahnstange ein.
So kann die Bahn sich am Berg hochziehen, ohne durchzurutschen.
Warum es das braucht
Auf einer steilen Strecke reicht der Halt der glatten Räder nicht mehr aus.
Die Räder würden auf der glatten Schiene einfach durchdrehen.
Das Zahnrad aber greift sicher in die Zähne der Zahnstange.
So findet die Bahn auch am steilsten Berg festen Halt.
Sicher auch bergab
Das Zahnrad hilft der Bahn nicht nur beim Hinauffahren.
Auch auf dem Weg bergab gibt es ihr einen sicheren Halt.
So kann die Bahn den steilen Weg hinab langsam und kontrolliert fahren.
Ein Abrutschen ist mit dem Zahnrad nicht zu befürchten.
Hinauf zu schönen Zielen
Zahnradbahnen führen oft zu besonders schönen Zielen hoch oben im Gebirge.
Von Gipfeln und Höhen bietet sich ein herrlicher Blick über das Land.
Viele Ausflügler und Wanderer nutzen die Bahn für den bequemen Aufstieg.
So bringt die langsame Bahn die Menschen zu den schönsten Aussichten.
Langsam, aber sicher
So gemächlich die Zahnradbahn auch ist, so sicher klettert sie den Berg hinauf.
Ihr langsames Tempo ist kein Nachteil, sondern eine Folge der Steilheit.
Wer mit ihr fährt, kann in aller Ruhe die Landschaft genießen.
So wird die langsame Fahrt selbst zu einem Teil des Erlebnisses.
Der langsame Bergsteiger
Am Ende fährt eine Zahnradbahn meist nur 10 bis 30 Kilometer in der Stunde.
So langsam klettert sie steile Berge hinauf, die kein gewöhnlicher Zug schafft.
Ein Zahnrad greift dabei in eine Zahnstange und gibt ihr den nötigen Halt.
So ist die langsame Zahnradbahn ein sicherer Bergsteiger auf Schienen.
Zum Schluss ein Gedanke
Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.
Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.
So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.
Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.
Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.
Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.
So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen und mit einem wissenden Lächeln begegnen.
Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.
Denn wer die Hintergründe kennt und wirklich versteht, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen, aufmerksameren Augen.
So wird aus einer kleinen, beiläufigen Frage am Ende ein nützliches und dauerhaftes Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise mit der Bahn begleitet.
