Wie schnell fährt ein Zug durch eine Weiche?

Zahlen, bitte!

„Geradeaus schnell, in den Abzweig oft nur rund 40 km/h fährt ein Zug durch eine Weiche.“

Wie schnell fährt ein Zug durch eine Weiche?

→ Ein Blick auf die Weiche, wo sich das Gleis teilt.

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Kurz gesagt

Eine Weiche lenkt den Zug auf ein anderes Gleis. Fährt der Zug geradeaus, kann er schnell bleiben. Da ändert sich nichts. Biegt er aber ab, muss er langsam werden. Oft nur rund 40 Kilometer pro Stunde. Denn der Abzweig ist eine Kurve. Zu schnell wäre gefährlich. An besonderen Weichen geht es auch schneller. Doch meist heißt es: Im Abzweig runter vom Gas.

Eine Weiche teilt das Gleis.

Der Zug kann geradeaus oder abbiegen.

Wie schnell, schauen wir uns an.

Kempten Allg Ostbahnhof Bahnsteig
Foto: Hilarmont, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Weiche in Zahlen

geradeaus schnell

wie sonst

kein Abbiegen

im Abzweig

langsam

oft rund 40 km/h

die Weiche

lenkt das Gleis

in den Bogen

Ein Zug fährt geradeaus schnell durch eine Weiche, in den Abzweig oft nur rund 40 km/h.

Die Weiche teilt das Gleis

An einer Weiche teilt sich das Gleis.

Es geht geradeaus weiter.

Oder es biegt zur Seite ab.

Die Weiche lenkt den Zug.

Freight Train Saarbrücken 01
Foto: Flocci Nivis, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Geradeaus schnell

Fährt der Zug geradeaus, bleibt er schnell.

Für ihn ändert sich kaum etwas.

Die Schienen laufen gerade weiter.

Er braucht nicht zu bremsen.

Gut zu wissen

Ein Zug fährt geradeaus schnell durch eine Weiche, in den Abzweig oft nur rund 40 km/h. An einer Weiche teilt sich das Gleis, es geht geradeaus weiter oder biegt zur Seite ab, und die Weiche lenkt den Zug. Fährt der Zug geradeaus, bleibt er schnell, für ihn ändert sich kaum etwas, die Schienen laufen gerade weiter, er braucht nicht zu bremsen. Biegt der Zug ab, wird er langsam, oft nur rund 40 Kilometer pro Stunde, denn der Abzweig ist eine Kurve, und in der Kurve fährt man langsam.

Warum langsam? In einer engen Kurve zieht es den Zug nach außen, zu schnell wäre das gefährlich, er könnte aus der Spur kommen, darum bremst er vor dem Abzweig. An großen, schnellen Strecken gibt es besondere Weichen, ihr Bogen ist weiter, da kann der Zug schneller abbiegen, aber das ist teuer zu bauen. Der Lokführer kennt die Strecke, er weiß, wo er langsam fahren muss, ein Signal zeigt es ihm auch an, so bremst er rechtzeitig. Langsam durch den Abzweig ist sicher, der Zug bleibt in der Spur, und die Fahrgäste werden nicht durchgeschüttelt. So fährt ein Zug geradeaus schnell durch die Weiche, in den Abzweig oft nur rund 40 km/h, denn der Bogen ist der Grund.

Im Abzweig langsam

Biegt der Zug ab, wird er langsam.

Oft nur rund 40 Kilometer pro Stunde.

Denn der Abzweig ist eine Kurve.

Und in der Kurve fährt man langsam.

Warum langsam?

In einer engen Kurve zieht es den Zug nach außen.

Zu schnell wäre das gefährlich.

Er könnte aus der Spur kommen.

Darum bremst er vor dem Abzweig.

Schnelle Weichen

An großen, schnellen Strecken gibt es besondere Weichen.

Ihr Bogen ist weiter.

Da kann der Zug schneller abbiegen.

Aber das ist teuer zu bauen.

Der Lokführer weiß es

Der Lokführer kennt die Strecke.

Er weiß, wo er langsam fahren muss.

Ein Signal zeigt es ihm auch an.

So bremst er rechtzeitig.

Sicher durch den Bogen

Langsam durch den Abzweig ist sicher.

Der Zug bleibt in der Spur.

Und die Fahrgäste werden nicht durchgeschüttelt.

So klappt der Wechsel aufs andere Gleis.

Geradeaus schnell, im Bogen langsam

Am Ende fährt ein Zug geradeaus schnell durch die Weiche.

In den Abzweig oft nur rund 40 km/h.

Der Bogen ist der Grund.

So wechselt er sicher das Gleis.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt ein Zug durch eine Weiche?
Geradeaus so schnell wie sonst, in den Abzweig aber oft nur rund 40 km/h. Der abzweigende Weg ist eine Kurve, und in der Kurve muss der Zug langsam fahren.
Warum wird der Zug im Abzweig langsam?
Weil der Abzweig eine enge Kurve ist. Zu schnell würde es den Zug nach außen ziehen, und er könnte aus der Spur kommen. Darum bremst er vorher.
Warum kann er geradeaus schnell bleiben?
Weil sich für ihn nichts ändert: Die Schienen laufen gerade weiter, es gibt keine Kurve. Er muss nicht bremsen und fährt mit normalem Tempo hindurch.
Gibt es Weichen, durch die man schneller abbiegen kann?
Ja, an schnellen Strecken. Solche Weichen haben einen weiteren Bogen, sodass der Zug flotter abbiegen kann. Sie sind aber aufwendiger und teurer zu bauen.
Woher weiß der Lokführer, wie schnell er fahren darf?
Er kennt die Strecke, und ein Signal zeigt es ihm an. So weiß er rechtzeitig, ob es geradeaus geht oder ob er für den Abzweig bremsen muss.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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