Zahlen, bitte!
„Rund 100 Meter lang oder mehr ist eine ganze Tunnelbohrmaschine.“
Wie lang ist ein Tunnelbohrer?
→ Ein Blick auf einen Koloss unter der Erde.
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Kurz gesagt
Ein Tunnelbohrer ist viel länger, als man denkt. Der vordere Bohrkopf ist nur der Anfang. Dahinter hängt eine lange Maschine mit vielen Teilen. Zusammen ist sie oft rund 100 Meter lang oder mehr. Sie frisst sich langsam durch den Berg und baut den Tunnel gleich dahinter fertig aus.
Tunnel werden oft gebohrt.
Dafür gibt es riesige Maschinen.
Wie lang so ein Tunnelbohrer ist, schauen wir uns an.

Der Tunnelbohrer in Zahlen
~100 m
Länge
oder mehr
vorn
der Bohrkopf
er dreht sich
dahinter
viele Teile
ein langer Zug
Eine ganze Tunnelbohrmaschine ist oft rund 100 Meter lang oder mehr.
Ein Tunnel aus der Maschine
Viele Tunnel werden nicht gegraben.
Sie werden gebohrt.
Dafür gibt es riesige Maschinen.
Man nennt sie Tunnelbohrer.

Der Bohrkopf vorn
Vorn sitzt ein großer runder Bohrkopf.
Er dreht sich langsam im Kreis.
Zähne aus hartem Stahl fressen sich in den Fels.
So entsteht das runde Loch.
Gut zu wissen
Ein Tunnelbohrer ist viel länger, als man denkt: Der vordere Bohrkopf ist nur der Anfang, denn dahinter hängt eine lange Maschine aus vielen Teilen hintereinander, die sich wie ein Zug durch den Tunnel zieht, sodass alles zusammen oft rund 100 Meter lang ist, manche sogar länger, ein wahrer Koloss unter der Erde. Vorn sitzt ein großer runder Bohrkopf, der sich langsam dreht, während Zähne aus hartem Stahl sich in den Fels fressen und das runde Loch entsteht.
In der langen Maschine steckt viel Technik: Motoren treiben den Bohrkopf an, Bänder tragen das Geröll nach hinten, und sogar Menschen arbeiten an Bord mit. Hinter dem Bohrkopf wird der Tunnel gleich ausgebaut, indem große Betonteile an die Wand gesetzt werden, sodass die feste Röhre entsteht und der Tunnel gleich fertig ist. Der Tunnelbohrer ist dabei nicht schnell, sondern frisst sich langsam Meter um Meter durch den Berg, dafür aber Tag und Nacht.
Ein langer Zug dahinter
Der Bohrkopf ist nur der Anfang.
Dahinter hängt eine lange Maschine.
Sie besteht aus vielen Teilen hintereinander.
Wie ein Zug zieht sie sich durch den Tunnel.
Rund 100 Meter lang
Alles zusammen ist sehr lang.
Oft misst die Maschine rund 100 Meter.
Manche sind sogar noch länger.
Ein wahrer Koloss unter der Erde.
Alles an Bord
In der langen Maschine steckt viel Technik.
Motoren treiben den Bohrkopf an.
Bänder tragen das Geröll nach hinten.
Sogar Menschen arbeiten mit an Bord.
Gleich fertig gebaut
Hinter dem Bohrkopf wird der Tunnel ausgebaut.
Große Betonteile werden an die Wand gesetzt.
So entsteht die feste Röhre.
Der Tunnel ist gleich fertig.
Langsam durch den Berg
Der Tunnelbohrer ist nicht schnell.
Er frisst sich langsam vorwärts.
Meter um Meter geht es durch den Berg.
Dafür arbeitet er Tag und Nacht.
Ein langer Koloss
Am Ende ist ein Tunnelbohrer oft rund 100 Meter lang oder mehr.
Vorn dreht sich der Bohrkopf, dahinter hängt die lange Maschine.
Sie frisst sich langsam durch den Berg.
Und baut den Tunnel gleich dahinter fertig aus.
Zum Schluss ein Gedanke
Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.
Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.
So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.
Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.
Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.
Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.
So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.
Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.
Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.
So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.
