Wie viele Stellwerke hat die Deutsche Bahn?

Zahlen, bitte!

„In diesen unscheinbaren Häuschen an der Strecke entscheidet sich, welcher Zug fahren darf und welcher warten muss.“

Wie viele Stellwerke hat die Deutsche Bahn?

→ Eine Zahl, die das verborgene Nervensystem der Bahn zeigt.

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Kurz gesagt

Die Deutsche Bahn steuert ihren Verkehr aus rund 2.500 Stellwerken. Von hier aus werden Weichen und Signale bedient, damit die Züge sicher fahren. Ihre Zahl sinkt seit Jahren, weil viele kleine alte Stellwerke durch wenige große und moderne ersetzt werden.

Wer aus dem Zugfenster schaut, entdeckt an vielen Bahnhöfen kleine, oft ältere Häuschen dicht am Gleis.

In ihnen verbirgt sich das Nervenzentrum des Bahnbetriebs, von dem aus die Züge gelenkt werden.

Wie viele solcher Stellwerke die Bahn betreibt, ist eine Zahl, die tief ins Innere des Betriebs blicken lässt.

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Foto: Nelso Silva, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Stellwerke der Bahn

~2.500

Stellwerke

Tendenz sinkend

Weichen

und Signale

werden hier bedient

digital

löst mechanisch ab

wenige große statt vieler kleiner

Die genaue Zahl sinkt beständig, weil viele kleine alte Stellwerke durch wenige große, moderne und digitale Anlagen ersetzt werden.

Das Nervenzentrum der Strecke

Ein Stellwerk ist der Ort, von dem aus die Fahrt der Züge auf einem Streckenabschnitt gesteuert wird.

Von hier aus werden die Weichen gestellt und die Signale bedient, die den Zügen den Weg weisen.

Es sorgt dafür, dass immer nur ein Zug einen bestimmten Abschnitt befährt und keine zwei zusammentreffen.

So ist das Stellwerk das verborgene Nervenzentrum, das den sicheren Betrieb überhaupt erst möglich macht.

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Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Rund zweitausendfünfhundert

Die Deutsche Bahn steuert ihren gewaltigen Verkehr aus etwa zweitausendfünfhundert Stellwerken.

Sie verteilen sich über das ganze Land, von der kleinen Nebenbahn bis zum großen Knoten.

Manche sind winzige Häuschen für eine einzige Weiche, andere große Zentralen für ganze Regionen.

Zusammen bilden sie ein feines Netz, das den Verkehr auf jedem Meter der Strecke überwacht.

Gut zu wissen

Von einem Stellwerk aus werden Weichen und Signale bedient, damit immer nur ein Zug einen Abschnitt befährt. Der Fahrdienstleiter entscheidet, welcher Zug fahren darf.

Die Zahl sinkt, weil ein einziges modernes Stellwerk die Aufgabe vieler alter übernehmen kann. In großen Zentralen wird der Verkehr ganzer Regionen gebündelt gesteuert.

Vom Hebel zur Technik

In den ältesten Stellwerken wurden die Weichen und Signale noch mit großen Hebeln von Hand bedient.

Später übernahmen elektrische Anlagen mit Tasten und Knöpfen einen Teil dieser Arbeit.

Heute steuern moderne, rechnergestützte Stellwerke den Verkehr weitgehend von selbst.

So spiegelt sich in den Stellwerken die ganze Entwicklung der Technik über viele Jahrzehnte.

Warum die Zahl sinkt

Auffällig ist, dass die Zahl der Stellwerke seit vielen Jahren beständig kleiner wird.

Denn die vielen kleinen alten Anlagen sind aufwendig zu bedienen und in die Jahre gekommen.

Ein einziges modernes Stellwerk kann heute die Aufgabe von vielen alten übernehmen.

Deshalb ersetzt die Bahn die kleinen Häuschen nach und nach durch wenige große Zentralen.

Die großen Zentralen

In den modernen Betriebszentralen laufen die Fäden für ganze Regionen zusammen.

Von einem einzigen Raum aus überwacht das Personal den Verkehr auf hunderten Kilometern Strecke.

Große Bildschirme zeigen die Lage der Züge und den Zustand der Weichen und Signale.

So wird aus vielen verstreuten Häuschen eine gebündelte Steuerung an wenigen Orten.

Der Fahrdienstleiter

In jedem Stellwerk arbeitet der Fahrdienstleiter, der über die Fahrt der Züge wacht.

Er entscheidet, welcher Zug fahren darf und welcher noch einen Augenblick warten muss.

Mit großer Sorgfalt stellt er die Weichen und Signale, damit sich kein Zug in Gefahr begibt.

So trägt er eine große Verantwortung für die Sicherheit aller Reisenden auf seiner Strecke.

Alt und Neu nebeneinander

Weil der Umbau viele Jahre dauert, stehen alte und neue Stellwerke noch lange nebeneinander.

An mancher Nebenbahn arbeitet noch ein Fahrdienstleiter mit den alten Hebeln von einst.

Andernorts steuert längst ein moderner Rechner den Verkehr fast wie von selbst.

So begegnet man auf einer Reise oft beiden Welten, der alten und der neuen, dicht beieinander.

Das verborgene Rückgrat

Am Ende sind die rund zweitausendfünfhundert Stellwerke das verborgene Rückgrat des ganzen Betriebs.

Ohne sie könnte kein Zug sicher fahren, denn niemand würde die Weichen und Signale bedienen.

Ihre stille Arbeit im Hintergrund bemerkt der Reisende so gut wie nie.

Und doch verdankt jeder sichere und pünktliche Zug diesen unscheinbaren Häuschen an der Strecke sehr viel.

Ein Beruf mit großer Verantwortung

Die Arbeit in einem Stellwerk verlangt von den Menschen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Ruhe.

Denn eine falsche Entscheidung kann im Bahnverkehr schwerwiegende Folgen für viele Menschen haben.

Deshalb sind die Fahrdienstleiter sorgfältig ausgebildet und in ihrer wichtigen Aufgabe erfahren.

Ihre stille, konzentrierte Arbeit ist eine der tragenden Säulen für die Sicherheit auf der Schiene.

Häufige Fragen

Wie viele Stellwerke hat die Deutsche Bahn?
Rund 2.500. Ihre Zahl sinkt seit Jahren, weil viele kleine alte Stellwerke durch wenige große und moderne Anlagen ersetzt werden.
Was macht ein Stellwerk?
Von ihm aus werden die Weichen gestellt und die Signale bedient, die den Zügen den Weg weisen. So wird sichergestellt, dass keine zwei Züge zusammentreffen.
Warum sinkt die Zahl?
Weil die vielen kleinen alten Anlagen aufwendig zu bedienen sind. Ein einziges modernes Stellwerk kann heute die Aufgabe von vielen alten übernehmen.
Wer arbeitet im Stellwerk?
Der Fahrdienstleiter. Er entscheidet, welcher Zug fahren darf und welcher warten muss, und stellt die Weichen und Signale mit großer Sorgfalt.
Gibt es noch alte Stellwerke?
Ja. Weil der Umbau viele Jahre dauert, arbeiten an manchen Nebenbahnen noch Fahrdienstleiter mit den alten Hebeln, während anderswo längst Rechner steuern.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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