Zahlen, bitte!
„Meist vier Achsen hat eine Lok, schwere Loks bis zu sechs für mehr Kraft.“
Wie viele Achsen hat eine Lok?
→ Ein Blick unter die Lok auf ihre Achsen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Eine Achse ist die Stange mit zwei Rädern. Eine Lok steht auf mehreren Achsen. Meist sind es vier. Schwere Loks haben bis zu sechs. Die Achsen sitzen in zwei Drehgestellen unter der Lok. Mehr Achsen tragen das Gewicht besser. Und sie geben mehr Kraft auf die Schiene. So kann die Lok schwere Züge ziehen, ohne die Gleise zu stark zu drücken.
Eine Lok ist schwer.
Sie steht auf mehreren Achsen.
Wie viele es sind, schauen wir uns an.

Die Achsen in Zahlen
meist 4
Achsen
bei vielen Loks
bis 6
bei schweren
für mehr Kraft
2 Drehgestelle
je 2–3 Achsen
darauf steht die Lok
Eine Lok hat meist vier Achsen, schwere bis zu sechs.
Was ist eine Achse?
Eine Achse ist eine Stange.
An ihren Enden sitzt je ein Rad.
Die beiden Räder drehen sich zusammen.
So eine Achse trägt einen Teil der Lok.

Meist vier Achsen
Viele Loks haben vier Achsen.
Also acht Räder.
Das reicht für die meisten Züge.
Und verteilt das Gewicht gut.
Gut zu wissen
Eine Lok hat meist vier Achsen, schwere Loks bis zu sechs. Eine Achse ist eine Stange, an ihren Enden sitzt je ein Rad, die beiden Räder drehen sich zusammen, und so eine Achse trägt einen Teil der Lok. Viele Loks haben vier Achsen, also acht Räder, das reicht für die meisten Züge und verteilt das Gewicht gut. Manche Loks sind besonders schwer und müssen viel ziehen, sie haben dann sechs Achsen, also zwölf Räder. Die Achsen sitzen in Drehgestellen, eines vorn und eines hinten, in jedem stecken zwei oder drei Achsen, und sie drehen sich in der Kurve mit.
Die Lok ist sehr schwer, mehr Achsen verteilen das Gewicht, sodass jede Achse weniger auf die Schiene drückt, was das Gleis schont. Angetriebene Achsen schieben die Lok an, mehr solche Achsen geben mehr Kraft, sodass die Lok auch schwere Züge packt und gut den Berg hinaufkommt. Zu viel Kraft auf wenig Rädern rutscht durch, mehr Achsen greifen besser, die Kraft verteilt sich, sodass die Lok nicht durchdreht. So hat eine Lok meist vier Achsen, schwere bis zu sechs, denn mehr Achsen tragen und ziehen besser und schonen dabei das Gleis.
Schwere haben sechs
Manche Loks sind besonders schwer.
Und müssen viel ziehen.
Sie haben dann sechs Achsen.
Also zwölf Räder.
Auf zwei Drehgestellen
Die Achsen sitzen in Drehgestellen.
Ein Drehgestell vorn, eines hinten.
In jedem stecken zwei oder drei Achsen.
Sie drehen sich in der Kurve mit.
Weniger Druck aufs Gleis
Die Lok ist sehr schwer.
Mehr Achsen verteilen das Gewicht.
So drückt jede Achse weniger auf die Schiene.
Das schont das Gleis.
Mehr Kraft auf die Schiene
Angetriebene Achsen schieben die Lok an.
Mehr solche Achsen geben mehr Kraft.
So packt die Lok auch schwere Züge.
Und kommt gut den Berg hinauf.
Nicht rutschen
Zu viel Kraft auf wenig Rädern rutscht durch.
Mehr Achsen greifen besser.
Die Kraft verteilt sich.
So dreht die Lok nicht durch.
Vier bis sechs
Am Ende hat eine Lok meist vier Achsen.
Schwere Loks bis zu sechs.
Mehr Achsen tragen und ziehen besser.
Und schonen dabei das Gleis.
Ein Teil vom großen Ganzen
Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.
Er ist Teil eines großen Netzes.
Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.
Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.
Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.
Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.
Fällt es aus, merkt man es sofort.
Darum ist auch das Kleine wichtig.
Es hält das große Ganze am Laufen.
So wird jede Reise erst möglich.
Vom Staunen zum Verstehen
Als Kind hat man über Züge gestaunt.
Über ihre Größe und ihre Kraft.
Später wird vieles zur Gewohnheit.
Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.
Doch das Staunen darf ruhig bleiben.
Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.
Nur diesmal mit Wissen dahinter.
Das macht das Reisen ein Stück reicher.
Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.
Man muss sie nur entdecken.
Was man mitnimmt
Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.
Ein Detail, das man vorher nicht kannte.
Beim nächsten Mal sieht man es gleich.
Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.
So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.
Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.
Das kostet nichts als ein wenig Neugier.
Und macht den Alltag ein bisschen heller.
Denn wer versteht, langweilt sich seltener.
Und findet fast überall etwas zu entdecken.
