Zahlen, bitte!
„Tonne um Tonne warf der Heizer die Kohle ins Feuer – von Hand, im Takt der Fahrt, bis ihm der Rücken glühte.“
Wie viel Kohle braucht eine Dampflok?
→ Ein Blick in den hungrigen Schlund der Dampflok.
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Kurz gesagt
Eine große Dampflok war ein wahrer Vielfraß. Auf einer langen Fahrt verschlang sie mehrere Tonnen Kohle und dazu tausende Liter Wasser. Die Kohle warf der Heizer meist von Hand ins Feuer, Schaufel um Schaufel. So war das Fahren einer Dampflok eine schwere und schweißtreibende körperliche Arbeit.
Eine Dampflok bezieht ihre ganze Kraft aus einem Feuer, das ununterbrochen brennen muss.
Dieses Feuer will beständig gefüttert werden, und zwar mit einer erstaunlichen Menge Kohle.
Wie viel eine Dampflok davon verschlang, macht ihren gewaltigen Hunger deutlich.

Der Hunger der Dampflok
mehrere t
Kohle
auf langer Fahrt
tausende l
Wasser
für den Dampf
von Hand
geschaufelt
Arbeit des Heizers
Die genaue Menge hing von der Länge der Fahrt, der Last des Zuges und der Steigung der Strecke ab.
Ein Feuer, das nie ruht
Das Herz einer Dampflok ist ihr Feuer, das die ganze Fahrt über lodern muss.
Es erhitzt das Wasser im großen Kessel, bis daraus Dampf mit hohem Druck wird.
Erlischt das Feuer, so erkaltet der Kessel und die Lok verliert ihre Kraft.
Darum musste das Feuer beständig und ohne Unterlass mit Kohle gefüttert werden.

Mehrere Tonnen auf einer Fahrt
Auf einer langen Fahrt verschlang eine große Dampflok mehrere Tonnen Kohle.
Das ist eine Menge, die ein ganzer Lastwagen nur mit Mühe fassen würde.
Die Kohle wurde in einem eigenen Wagen hinter der Lok mitgeführt, dem Tender.
So schleppte die Lok ihren eigenen Vorrat für die weite Reise stets mit sich.
Gut zu wissen
Eine große Dampflok verschlang auf einer langen Fahrt mehrere Tonnen Kohle und dazu viele tausend Liter Wasser. Die Kohle führte sie in einem eigenen Wagen, dem Tender, mit sich.
Die Kohle warf der Heizer meist von Hand ins Feuer, Schaufel um Schaufel. Am Berg musste er besonders kräftig feuern. Es war eine der härtesten Arbeiten überhaupt.
Der Durst nach Wasser
Neben der Kohle hatte die Dampflok auch einen gewaltigen Durst nach Wasser.
Denn aus dem Wasser entstand ja der Dampf, der die Lok überhaupt erst antrieb.
Auf einer langen Fahrt verbrauchte sie viele tausend Liter davon.
Deshalb musste die Lok unterwegs an besonderen Kränen immer wieder Wasser fassen.
Die harte Arbeit des Heizers
Damit das Feuer nicht ausging, gab es auf der Lok einen eigenen Mann, den Heizer.
Seine Aufgabe war es, die Kohle Schaufel um Schaufel in das glühende Feuer zu werfen.
Diese Arbeit war eine der härtesten und schweißtreibendsten überhaupt.
Stunde um Stunde schaufelte er in der Hitze, während die Lok durch das Land fuhr.
Ein eingespieltes Gespann
Auf der Dampflok arbeiteten stets zwei Menschen eng zusammen, der Lokführer und der Heizer.
Der Lokführer steuerte die Lok und behielt die Strecke und die Signale im Blick.
Der Heizer sorgte dafür, dass das Feuer und damit die Kraft der Lok nie nachließ.
Nur im guten Zusammenspiel der beiden ließ sich die Dampflok sicher bewegen.
Mehr Kohle am Berg
Wie viel Kohle die Lok verschlang, hing stark von der Strecke und der Last ab.
Auf einer ebenen Strecke kam sie mit weniger Kohle aus als an einer steilen Steigung.
Am Berg musste der Heizer besonders kräftig feuern, um die nötige Kraft zu erzeugen.
So verlangte gerade die Bergfahrt der Lok und ihrem Heizer alles ab.
Eine verschwenderische Kraft
Verglichen mit den heutigen Antrieben war die Dampflok erstaunlich verschwenderisch.
Nur ein kleiner Teil der Kraft ihrer Kohle wurde am Ende in Bewegung verwandelt.
Ein großer Teil der Wärme entwich einfach ungenutzt durch den Schornstein.
So war die Dampflok zwar mächtig, aber alles andere als sparsam mit ihrer Kohle.
Der hungrige Riese von einst
Am Ende war die Dampflok ein mächtiger, aber überaus hungriger Riese.
Sie verschlang auf einer Fahrt mehrere Tonnen Kohle und tausende Liter Wasser.
Ihre Kraft wurde mit schwerer Handarbeit und einem lodernden Feuer erkauft.
So erinnert ihr großer Hunger an eine Zeit, in der das Reisen echte Muskelkraft verlangte.
Kohle, Öl und der Wandel
Nicht jede Dampflok verbrannte ausschließlich Kohle für ihr Feuer.
Manche wurden später auf Öl umgestellt, das sich leichter zuführen ließ.
Doch der grundsätzliche Hunger nach Brennstoff blieb bei allen gewaltig.
So suchte man schon damals nach Wegen, den Durst der Lok etwas zu zähmen.
Häufige Fragen
Wie viel Kohle braucht eine Dampflok?
Wie viel Wasser braucht sie?
Wer warf die Kohle ins Feuer?
Warum braucht sie am Berg mehr Kohle?
War die Dampflok sparsam?
Weiterfahrt
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