Zahlen, bitte!
„Vom Norden bis in den Süden, quer durch das ganze Land in einem halben Tag – der ICE macht es möglich.“
Wie lange braucht der ICE von Hamburg nach München?
→ Eine Zahl für eine der längsten Reisen quer durch Deutschland.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der ICE braucht für die rund 800 Kilometer von Hamburg nach München etwa sechs Stunden. Die Strecke führt einmal quer durch ganz Deutschland. Warum es trotz des schnellen Zuges nicht noch flotter geht, hat mehrere Gründe.
Von Hamburg im Norden bis München im Süden reist man einmal quer durch das ganze Land.
Diese Strecke gehört zu den längsten und wichtigsten Verbindungen des deutschen Fernverkehrs.
Wie lange der schnelle ICE für diesen weiten Weg braucht, ist eine aufschlussreiche Zahl.

Hamburg–München mit dem ICE
~800 km
Entfernung
quer durch Deutschland
~6 Std.
Fahrzeit
mit dem ICE
viele Halte
unterwegs
in den großen Städten
Die genaue Fahrzeit hängt von der Zahl der Halte und von möglichen Baustellen ab; rund sechs Stunden sind ein guter Richtwert für die schnellen Verbindungen.
Quer durch das ganze Land
Die Strecke von Hamburg nach München führt einmal quer durch ganz Deutschland.
Von der Hansestadt an der Elbe geht es bis in die bayerische Landeshauptstadt im Süden.
Dabei legt der Zug eine Entfernung von rund achthundert Kilometern zurück.
Es ist damit eine der längsten Reisen, die man innerhalb Deutschlands mit dem Zug machen kann.

Rund sechs Stunden
Für diese weite Strecke braucht der schnelle ICE etwa sechs Stunden.
In dieser Zeit durchquert er mehrere Bundesländer von Norden bis Süden.
Das ist eine beachtliche Leistung für eine Reise quer durch das ganze Land.
Wer morgens in Hamburg einsteigt, ist so schon am Mittag in München.
Gut zu wissen
Der ICE braucht für die rund 800 Kilometer von Hamburg nach München etwa sechs Stunden. Er hält unterwegs an mehreren großen Städten, was Zeit kostet, aber viele Menschen anbindet.
Sein volles Tempo von bis zu 300 km/h kann der ICE nur auf den ausgebauten Schnellfahrstrecken fahren. Auf den übrigen Abschnitten und an Baustellen ist er langsamer.
Warum es nicht schneller geht
Man mag sich fragen, warum ein Zug, der bis zu dreihundert fährt, dennoch sechs Stunden braucht.
Der Grund ist, dass der ICE unterwegs an mehreren großen Städten hält.
Jeder dieser Halte kostet Zeit zum Bremsen, Warten und wieder Beschleunigen.
Zudem kann der Zug nur auf den dafür ausgebauten Abschnitten sein volles Tempo fahren.
Die Halte unterwegs
Auf ihrem Weg von Norden nach Süden hält die Verbindung an mehreren wichtigen Städten.
So bindet sie unterwegs weitere große Städte an die schnelle Verbindung an.
Jeder Halt ist ein Gewinn für die Reisenden dort, kostet aber ein wenig Zeit.
Es gibt deshalb auch besonders schnelle Züge, die nur an wenigen Städten halten.
Nicht überall volles Tempo
Sein hohes Spitzentempo kann der ICE nur auf besonderen Schnellfahrstrecken erreichen.
Auf diesen Abschnitten gleitet er mit bis zu dreihundert Kilometern in der Stunde dahin.
Doch nicht die ganze Strecke von Hamburg nach München ist so ausgebaut.
Auf den übrigen Abschnitten muss der Zug langsamer fahren, was die Fahrzeit verlängert.
Wenn Baustellen bremsen
Ein weiterer Grund für längere Fahrzeiten sind die vielen Bauarbeiten an den Strecken.
Wo gebaut wird, muss der Zug langsamer fahren oder sogar einen Umweg nehmen.
Solche Baustellen können die Reise über die lange Strecke spürbar verlängern.
Deshalb ist die Fahrzeit von rund sechs Stunden immer nur ein guter Richtwert.
Der Vergleich mit dem Auto
Mit dem Auto braucht man für dieselbe Strecke oft deutlich länger als sechs Stunden.
Staus, Baustellen und nötige Pausen verlängern die Fahrt über achthundert Kilometer erheblich.
Im ICE dagegen kann man die Zeit zum Lesen, Arbeiten oder Ausruhen nutzen.
So ist der Zug auf dieser langen Strecke dem Auto in aller Regel überlegen.
Eine Zahl für die weite Reise
Am Ende steht die Zahl von rund sechs Stunden für eine Reise quer durch das ganze Land.
Sie zeigt, wie der schnelle ICE selbst die weitesten Wege in einem halben Tag bewältigt.
Was einst eine Reise von einem ganzen Tag war, gelingt heute in wenigen Stunden.
So verbindet der ICE den Norden und den Süden Deutschlands auf bequeme Weise.
Der Nachtzug als Alternative
Wer die lange Strecke von Hamburg nach München nicht am Tag zurücklegen will, hat noch eine andere Wahl.
Ein Nachtzug bringt die Reisenden über Nacht schlafend von der einen Stadt zur anderen.
Am Abend steigt man ein und erwacht am Morgen bereits am fernen Ziel.
So verwandelt der Nachtzug die lange Fahrt in eine erholsame Nacht auf Schienen.
Häufige Fragen
Wie lange braucht der ICE von Hamburg nach München?
Warum geht es nicht schneller?
Wie weit ist die Strecke?
Verlängern Baustellen die Fahrt?
Ist der Zug schneller als das Auto?
Weiterfahrt
→ Wie schnell fährt der ICE? – das Spitzentempo
→ ICE schneller als das Auto? – Zug gegen Straße
