Wie viele Räder hat eine Lokomotive?

Zahlen, bitte!

„Meist acht bis zwölf Räder hat eine Lokomotive.“

Wie viele Räder hat eine Lokomotive?

→ Ein Blick unter die Zugmaschine.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Eine Lokomotive hat meist acht bis zwölf Räder. Das sind mehr als bei einem gewöhnlichen Wagen. Der Grund ist die Kraft: Über die vielen Räder bringt die Lok ihre Kraft auf die Schiene. Und über sie trägt sie ihr großes Gewicht. Je zwei Räder sitzen dabei fest an einer Achse.

Eine Lok ist schwer und stark.

Dafür braucht sie viele Räder.

Wie viele, schauen wir uns an.

Bahnhof Friedberg (Hessen) 11
Foto: Cherubino, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Räder der Lok in Zahlen

8–12

Räder

meist

2 je Achse

fest verbunden

wie beim Wagen

für Kraft und Gewicht

darum so viele

auf die Schiene

Eine Lokomotive hat meist acht bis zwölf Räder.

Mehr Räder als ein Wagen

Ein Wagen hat meist acht Räder.

Eine Lok hat oft mehr.

Meist sind es acht bis zwölf.

Das hat einen guten Grund.

Bahnhof Liebenau (Hessen) (1)
Foto: Feuermond16, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Acht bis zwölf

Die Zahl hängt von der Lok ab.

Eine kleine hat acht Räder.

Eine große zehn oder zwölf.

Je nachdem, was sie leisten muss.

Gut zu wissen

Eine Lokomotive hat meist acht bis zwölf Räder, mehr als ein gewöhnlicher Wagen, der meist acht hat. Die Zahl hängt von der Lok ab: Eine kleine hat acht Räder, eine große zehn oder zwölf, je nachdem, was sie leisten muss. Wie beim Wagen sitzen je zwei Räder fest an einer Achse und drehen sich immer zusammen, und weil die Lok vier bis sechs Achsen hat, kommen die vielen Räder zustande. So viele Räder braucht sie aus zwei Gründen: Zum einen hat die Lok viel Kraft, die über die Räder auf die Schiene übertragen wird, sodass mehr Räder mehr Kraft auf den Boden bringen; zum anderen ist die Lok sehr schwer, rund 80 Tonnen, sodass sich das Gewicht über die vielen Räder verteilt und kein Rad überlastet wird.

Nicht alle Räder werden dabei angetrieben: Manche treiben die Lok an, andere laufen nur mit und lenken, und zusammen sorgen sie für einen ruhigen Lauf. Viele Räder geben zudem guten Halt, sodass beim Anfahren nicht alles durchdreht, weil sich die Kraft auf mehr Punkte verteilt, und die Lok so auch schwere Züge anziehen kann.

Zwei Räder je Achse

Wie beim Wagen sitzen je zwei Räder an einer Achse.

Sie drehen sich immer zusammen.

Vier bis sechs Achsen hat die Lok.

So kommen die vielen Räder zustande.

Die Kraft auf die Schiene

Die Lok hat viel Kraft.

Diese Kraft muss auf die Schiene.

Über die Räder wird sie übertragen.

Mehr Räder bringen mehr Kraft auf den Boden.

Das Gewicht tragen

Eine Lok ist sehr schwer.

Rund 80 Tonnen wiegt sie.

Über die vielen Räder verteilt sich das Gewicht.

So wird kein Rad überlastet.

Angetrieben und mitlaufend

Nicht alle Räder werden angetrieben.

Manche treiben die Lok an.

Andere laufen nur mit und lenken.

Zusammen sorgen sie für einen ruhigen Lauf.

Guter Halt

Viele Räder geben guten Halt.

Beim Anfahren dreht so nicht alles durch.

Die Kraft verteilt sich auf mehr Punkte.

So zieht die Lok auch schwere Züge an.

Viele Räder für viel Kraft

Am Ende hat eine Lokomotive meist acht bis zwölf Räder.

Je zwei sitzen an einer Achse.

Über sie bringt sie Kraft und Gewicht auf die Schiene.

So zieht die Lok den ganzen Zug an.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Wie viele Räder hat eine Lokomotive?
Meist acht bis zwölf. Eine kleine Lok hat acht Räder, eine große zehn oder zwölf, je nachdem, was sie leisten muss.
Warum hat die Lok mehr Räder als ein Wagen?
Wegen der Kraft und des Gewichts. Über mehr Räder bringt die Lok ihre große Kraft auf die Schiene, und über sie verteilt sich ihr großes Gewicht von rund 80 Tonnen.
Wie viele Räder sitzen an einer Achse?
Zwei, fest verbunden, sodass sie sich immer zusammen drehen. Eine Lok hat vier bis sechs Achsen, sodass sich acht bis zwölf Räder ergeben.
Werden alle Räder angetrieben?
Nicht immer. Manche Räder treiben die Lok an, andere laufen nur mit und lenken. Zusammen sorgen sie für einen ruhigen und sicheren Lauf.
Warum geben viele Räder guten Halt?
Weil sich die Kraft auf mehr Punkte verteilt. So dreht beim Anfahren nicht alles durch, und die Lok kann auch schwere Züge sicher anziehen.

Weiterfahrt

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Die Räder des Zuges – im ganzen Zug

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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