Wie viele Bremsen hat ein Zug?

Zahlen, bitte!

„An jedem Wagen hat ein Zug eigene Bremsen, alle über eine Leitung zugleich gesteuert.“

Wie viele Bremsen hat ein Zug?

→ Ein Blick unter den Zug auf die vielen Bremsen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Ein Zug hat nicht nur vorn eine Bremse. Jeder Wagen hat eigene Bremsen. An seinen Rädern. So bremst nicht nur die Lok, sondern der ganze Zug. Alle Bremsen werden zugleich gesteuert. Über eine Leitung, die durch alle Wagen läuft. In ihr ist Druckluft. Lässt der Lokführer die Luft ab, bremsen alle Wagen auf einmal. So kommt der schwere Zug sicher zum Stehen. Viele Bremsen sind dafür nötig.

Ein Zug ist schwer und muss sicher bremsen.

Dafür hat er viele Bremsen.

Wie viele, schauen wir uns an.

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Foto: Chiemgaupate, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bremsen in Zahlen

an jedem Wagen

eigene Bremsen

an den Rädern

alle zugleich

über eine Leitung

der ganze Zug

mit Druckluft

sie bremst

kräftig & sicher

Ein Zug hat an jedem Wagen eigene Bremsen, alle zugleich gesteuert.

Nicht nur die Lok

Man denkt, nur die Lok bremst.

Doch das reicht nicht.

Ein Zug ist zu schwer.

Also bremst jeder Wagen mit.

Stuttgart Nord Ferngleis Lok Baureihe 112 D UIC X Wagen LABW Staatsarchi
Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Jeder Wagen bremst

Jeder Wagen hat eigene Bremsen.

An seinen Rädern.

Sie drücken auf das Rad.

So wird jeder Wagen langsamer.

Gut zu wissen

Ein Zug hat an jedem Wagen eigene Bremsen, alle zugleich gesteuert. Man denkt, nur die Lok bremst, doch das reicht nicht, ein Zug ist zu schwer, also bremst jeder Wagen mit. Jeder Wagen hat eigene Bremsen an seinen Rädern, sie drücken auf das Rad, so wird jeder Wagen langsamer. Alle Bremsen wirken zugleich, nicht nacheinander, der ganze Zug bremst auf einmal, das ist wichtig. Durch alle Wagen läuft eine Leitung, in ihr ist Druckluft, sie verbindet alle Bremsen, so kann der Lokführer alle steuern.

Lässt der Lokführer Luft ab, bremsen alle Wagen, das klingt seltsam, ist aber clever, denn reißt die Leitung, fällt der Druck, und der Zug bremst von selbst. Mit vielen Bremsen kommt der Zug sicher zum Stehen, auch ein schwerer, jeder Wagen hilft mit, so braucht es keinen zu langen Weg. Früher gab es diese Leitung noch nicht, da bremste jeder Wagen für sich, Bremser mussten von Hand drehen, heute geht alles automatisch. So hat ein Zug an jedem Wagen eigene Bremsen, alle über eine Leitung mit Druckluft gesteuert, sodass der ganze Zug sicher auf einmal bremst.

Alle zugleich

Alle Bremsen wirken zugleich.

Nicht nacheinander.

Der ganze Zug bremst auf einmal.

Das ist wichtig.

Eine Leitung durch den Zug

Durch alle Wagen läuft eine Leitung.

In ihr ist Druckluft.

Sie verbindet alle Bremsen.

So kann der Lokführer alle steuern.

Luft ablassen bremst

Lässt der Lokführer Luft ab, bremsen alle Wagen.

Das klingt seltsam, ist aber clever.

Denn reißt die Leitung, fällt der Druck.

Und der Zug bremst von selbst.

Sicher zum Stehen

Mit vielen Bremsen kommt der Zug sicher zum Stehen.

Auch ein schwerer.

Jeder Wagen hilft mit.

So braucht es keinen zu langen Weg.

Früher von Hand

Früher gab es diese Leitung noch nicht.

Da bremste jeder Wagen für sich.

Bremser mussten von Hand drehen.

Heute geht alles automatisch.

Viele Bremsen, ein Zug

Am Ende hat ein Zug an jedem Wagen eigene Bremsen.

Alle über eine Leitung gesteuert.

Mit Druckluft.

So bremst der ganze Zug sicher auf einmal.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Wie viele Bremsen hat ein Zug?
Sehr viele: An jedem Wagen und an der Lok gibt es eigene Bremsen an den Rädern. So bremst nicht nur die Lok, sondern der ganze Zug mit.
Warum bremst nicht nur die Lok?
Weil ein Zug viel zu schwer ist. Würde nur die Lok bremsen, käme der Zug kaum zum Stehen. Darum bremst jeder Wagen mit seinen eigenen Bremsen mit.
Wie werden alle Bremsen zugleich gesteuert?
Über eine Leitung mit Druckluft, die durch alle Wagen läuft. Der Lokführer steuert damit alle Bremsen auf einmal, sodass der ganze Zug gemeinsam bremst.
Warum bremst der Zug, wenn Luft abgelassen wird?
Das ist ein Sicherheitstrick. Fällt der Druck in der Leitung, bremst der Zug. Reißt die Leitung einmal, bremst er also von selbst und bleibt sicher stehen.
War das früher auch so?
Nein. Früher gab es die durchgehende Leitung nicht, jeder Wagen bremste für sich, und Bremser mussten von Hand drehen. Heute läuft das Bremsen automatisch.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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