Wie schnell fuhr die erste Eisenbahn?

Zahlen, bitte!

„Rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde schaffte die erste Eisenbahn, für die Menschen damals ein rasendes Tempo.“

Wie schnell fuhr die erste Eisenbahn?

→ Ein Blick in die Frühzeit der Bahn.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Die erste Eisenbahn fuhr rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde. Das klingt heute langsam, war aber für die Menschen damals unerhört schnell. Nie zuvor war jemand ohne Pferd so rasch von Ort zu Ort gereist. So begann mit diesem Tempo ein ganz neues Zeitalter.

Die Eisenbahn hat die Welt schneller gemacht, als man denkt.

Schon ihre allerersten Züge waren für die Zeit sehr flott.

Wie schnell die erste Eisenbahn wirklich fuhr, klären wir heute.

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Foto: Stefan Oemisch, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das erste Tempo in Zahlen

30–40 km/h

die erste Bahn

für damals rasend

1835

in Deutschland

der Adler

ohne Pferd

so schnell

nie zuvor erlebt

Die erste Eisenbahn fuhr rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde.

Ein neues Tempo

Vor der Eisenbahn reiste man mit Pferd und Kutsche.

Das war beschwerlich und ging nur langsam voran.

Dann kam die Eisenbahn und veränderte alles.

Plötzlich ging es viel schneller von Ort zu Ort.

73 250 0001 Khotyn Fortress RB 24
Foto: Rbrechko, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Rund 30 bis 40 Kilometer

Die ersten Züge fuhren rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde.

Das klingt aus heutiger Sicht recht gemächlich.

Für die Menschen damals aber war es rasend schnell.

So etwas hatten sie noch nie zuvor erlebt.

Gut zu wissen

Die erste Eisenbahn fuhr rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde. Das klingt heute langsam, war aber für die Menschen damals unerhört schnell, denn bis dahin war das Pferd das schnellste Reisemittel. Die Eisenbahn war deutlich schneller als jedes Pferd und wurde dabei nicht müde.

In Deutschland fuhr die erste Bahn im Jahr 1835. Die Lok trug den Namen Adler und zog den ersten Zug von Nürnberg nach Fürth. Das neue Tempo brachte viele zum Staunen, manche sorgten sich sogar um ihre Gesundheit, doch diese Sorge war unbegründet. Mit der Zeit wurden die Züge immer schneller, sodass aus jenem ersten Tempo die schnelle Bahn von heute wuchs.

Schneller als das Pferd

Bis dahin war das Pferd das schnellste Mittel.

Die Eisenbahn aber war deutlich schneller als jedes Pferd.

Und sie wurde dabei nicht müde wie ein Tier.

So konnte sie ihr Tempo über weite Strecken halten.

Staunen und Sorge

Das neue Tempo brachte viele zum Staunen.

Manche aber sorgten sich sogar um ihre Gesundheit.

Sie fürchteten, ein so schnelles Fahren könne schaden.

Doch diese Sorge erwies sich bald als unbegründet.

Der Adler in Deutschland

In Deutschland fuhr die erste Bahn im Jahr 1835.

Die Lok trug den schönen Namen Adler.

Sie zog den ersten Zug von Nürnberg nach Fürth.

Auch sie erreichte dieses für damals hohe Tempo.

Immer schneller

Mit der Zeit wurden die Züge immer schneller.

Bessere Loks schafften bald mehr als das Doppelte.

Von Jahr zu Jahr stieg das mögliche Tempo.

So begann ein Wettlauf um die höchste Geschwindigkeit.

Der Beginn einer Reise

Das bescheidene erste Tempo war erst der Anfang.

Aus ihm wuchs über die Jahre die schnelle Bahn von heute.

Moderne Züge fahren viele Male schneller.

Doch alles begann mit jenen ersten 30 bis 40 Kilometern.

Für damals rasend schnell

Am Ende fuhr die erste Eisenbahn rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde.

Für die Menschen damals war das unerhört schnell.

Nie zuvor war man ohne Pferd so rasch gereist.

So begann mit diesem Tempo ein ganz neues Zeitalter.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Wie schnell fuhr die erste Eisenbahn?
Rund 30 bis 40 Kilometer in der Stunde. Das klingt heute langsam, war aber für die Menschen damals unerhört schnell, denn nie zuvor war man ohne Pferd so rasch gereist.
Warum war das damals so beeindruckend?
Weil bis dahin das Pferd das schnellste Reisemittel war. Die Eisenbahn war deutlich schneller und wurde dabei nicht müde, sodass sie ihr Tempo über weite Strecken hielt.
Wann fuhr die erste Bahn in Deutschland?
Im Jahr 1835. Die erste deutsche Lok trug den Namen Adler und zog den ersten Zug von Nürnberg nach Fürth. Auch sie erreichte das für damals hohe Tempo.
Hatten die Menschen Angst vor dem Tempo?
Manche schon. Sie sorgten sich um ihre Gesundheit und fürchteten, ein so schnelles Fahren könne schaden. Doch diese Sorge erwies sich bald als unbegründet.
Wurden die Züge dann schneller?
Ja. Mit der Zeit schafften bessere Loks bald mehr als das Doppelte. Von Jahr zu Jahr stieg das Tempo, sodass aus dem ersten Tempo die schnelle Bahn von heute wuchs.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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