Wie schnell fuhr ein Schnellzug?

Zahlen, bitte!

„Bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde fuhr früher ein Schnellzug, der schnelle Zug seiner Zeit.“

Wie schnell fuhr ein Schnellzug?

→ Ein Blick auf einen alten Zugnamen.

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Kurz gesagt

Früher nannte man die schnellen Züge Schnellzug. Sie hielten nur an den großen Bahnhöfen und fuhren bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde. Das war für ihre Zeit sehr schnell. Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE und fahren noch einmal deutlich schneller.

Früher gab es bei der Bahn den Schnellzug.

Er war der schnelle Zug für die weiten Strecken.

Wie schnell so ein Schnellzug fuhr, schauen wir uns an.

Bahnhof Bad Krozingen, Gleis 12 mit Münstertalbahn, Gleis 1 mit Regional
Foto: Andreas Schwarzkopf, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Schnellzug in Zahlen

140–160 km/h

früher

der schnelle Zug

nur große Halte

nicht überall

darum schnell

heute

IC und ICE

noch schneller

Früher fuhr ein Schnellzug bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.

Der schnelle Zug von einst

Früher war der Schnellzug der schnelle Zug der Bahn.

Er fuhr die Menschen über weite Strecken.

Dabei hielt er nur an den großen Bahnhöfen.

So kam er schneller voran als andere Züge.

2016 05 01 Regionalexpress in Fulda by DCB
Foto: DCB, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

140 bis 160 Kilometer

Ein Schnellzug war für seine Zeit sehr flott.

Er fuhr bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.

Damals war das eine hohe Geschwindigkeit.

Die langsameren Züge ließ er weit hinter sich.

Gut zu wissen

Früher nannte man die schnellen Züge der Bahn Schnellzug. Ein solcher Zug fuhr die Menschen über weite Strecken und hielt dabei nur an den großen, wichtigen Bahnhöfen, während er die kleinen Halte ausließ, sodass er kaum Zeit verlor und bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde fuhr. Für seine Zeit war das eine hohe Geschwindigkeit.

Einen besonderen Schnellzug nannte man D-Zug; bei ihm konnte man durch die Wagen gehen, was damals eine neue und bequeme Sache war. Mit der Zeit verschwand der Name Schnellzug, denn an seine Stelle traten neue, schnellere Züge mit anderen Namen. Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE und fahren noch einmal deutlich schneller, ein ICE erreicht bis zu 300 Kilometer in der Stunde. So wurde aus dem alten Schnellzug der moderne Fernzug.

Nur die großen Halte

Das Geheimnis seines Tempos war das seltene Halten.

Er hielt nur an den wichtigen, großen Bahnhöfen.

Die kleinen Halte ließ er einfach aus.

So verlor er unterwegs kaum Zeit.

Ein Zug für die Ferne

Der Schnellzug war der Zug für die weite Reise.

Wer weit fahren wollte, nahm ihn gern.

Er verband die großen Städte des Landes.

So war er lange sehr beliebt.

Auch der D-Zug

Einen besonderen Schnellzug nannte man D-Zug.

Bei ihm konnte man durch die Wagen gehen.

Das war damals eine neue und bequeme Sache.

So reiste man im D-Zug besonders angenehm.

Der Name verschwindet

Mit der Zeit verschwand der Name Schnellzug.

An seine Stelle traten neue, schnellere Züge.

Sie bekamen andere Namen.

So wurde der alte Schnellzug abgelöst.

Heute IC und ICE

Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE.

Sie fahren noch einmal deutlich schneller.

Ein ICE erreicht bis zu 300 Kilometer in der Stunde.

So wurde aus dem alten Schnellzug der moderne Fernzug.

Schnell für seine Zeit

Am Ende fuhr ein Schnellzug bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.

Er hielt nur an den großen Bahnhöfen und war so flott.

Für seine Zeit war das sehr schnell.

Heute haben IC und ICE seinen Platz eingenommen.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Wie schnell fuhr ein Schnellzug?
Ein Schnellzug fuhr früher bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde. Für seine Zeit war das sehr schnell, denn die langsameren Züge ließ er weit hinter sich.
Warum war der Schnellzug so schnell?
Weil er nur an den großen, wichtigen Bahnhöfen hielt und die kleinen Halte ausließ. So verlor er unterwegs kaum Zeit und kam schneller voran als andere Züge.
Was war ein D-Zug?
Ein besonderer Schnellzug, bei dem man durch die Wagen gehen konnte. Das war damals eine neue und bequeme Sache, sodass man im D-Zug besonders angenehm reiste.
Gibt es den Schnellzug noch?
Den Namen kaum noch. Mit der Zeit traten neue, schnellere Züge an seine Stelle. Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE, die den alten Schnellzug abgelöst haben.
Wie schnell sind die Züge heute?
Deutlich schneller. Ein ICE erreicht bis zu 300 Kilometer in der Stunde, also fast das Doppelte des alten Schnellzugs. So wurde aus ihm der moderne Fernzug.

Weiterfahrt

Wie schnell ist der ICE? – der schnelle Zug heute

IC und ICE – die Fernzüge

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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