Zahlen, bitte!
„Bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde fuhr früher ein Schnellzug, der schnelle Zug seiner Zeit.“
Wie schnell fuhr ein Schnellzug?
→ Ein Blick auf einen alten Zugnamen.
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Kurz gesagt
Früher nannte man die schnellen Züge Schnellzug. Sie hielten nur an den großen Bahnhöfen und fuhren bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde. Das war für ihre Zeit sehr schnell. Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE und fahren noch einmal deutlich schneller.
Früher gab es bei der Bahn den Schnellzug.
Er war der schnelle Zug für die weiten Strecken.
Wie schnell so ein Schnellzug fuhr, schauen wir uns an.

Der Schnellzug in Zahlen
140–160 km/h
früher
der schnelle Zug
nur große Halte
nicht überall
darum schnell
heute
IC und ICE
noch schneller
Früher fuhr ein Schnellzug bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.
Der schnelle Zug von einst
Früher war der Schnellzug der schnelle Zug der Bahn.
Er fuhr die Menschen über weite Strecken.
Dabei hielt er nur an den großen Bahnhöfen.
So kam er schneller voran als andere Züge.

140 bis 160 Kilometer
Ein Schnellzug war für seine Zeit sehr flott.
Er fuhr bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.
Damals war das eine hohe Geschwindigkeit.
Die langsameren Züge ließ er weit hinter sich.
Gut zu wissen
Früher nannte man die schnellen Züge der Bahn Schnellzug. Ein solcher Zug fuhr die Menschen über weite Strecken und hielt dabei nur an den großen, wichtigen Bahnhöfen, während er die kleinen Halte ausließ, sodass er kaum Zeit verlor und bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde fuhr. Für seine Zeit war das eine hohe Geschwindigkeit.
Einen besonderen Schnellzug nannte man D-Zug; bei ihm konnte man durch die Wagen gehen, was damals eine neue und bequeme Sache war. Mit der Zeit verschwand der Name Schnellzug, denn an seine Stelle traten neue, schnellere Züge mit anderen Namen. Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE und fahren noch einmal deutlich schneller, ein ICE erreicht bis zu 300 Kilometer in der Stunde. So wurde aus dem alten Schnellzug der moderne Fernzug.
Nur die großen Halte
Das Geheimnis seines Tempos war das seltene Halten.
Er hielt nur an den wichtigen, großen Bahnhöfen.
Die kleinen Halte ließ er einfach aus.
So verlor er unterwegs kaum Zeit.
Ein Zug für die Ferne
Der Schnellzug war der Zug für die weite Reise.
Wer weit fahren wollte, nahm ihn gern.
Er verband die großen Städte des Landes.
So war er lange sehr beliebt.
Auch der D-Zug
Einen besonderen Schnellzug nannte man D-Zug.
Bei ihm konnte man durch die Wagen gehen.
Das war damals eine neue und bequeme Sache.
So reiste man im D-Zug besonders angenehm.
Der Name verschwindet
Mit der Zeit verschwand der Name Schnellzug.
An seine Stelle traten neue, schnellere Züge.
Sie bekamen andere Namen.
So wurde der alte Schnellzug abgelöst.
Heute IC und ICE
Heute heißen die schnellen Züge IC und ICE.
Sie fahren noch einmal deutlich schneller.
Ein ICE erreicht bis zu 300 Kilometer in der Stunde.
So wurde aus dem alten Schnellzug der moderne Fernzug.
Schnell für seine Zeit
Am Ende fuhr ein Schnellzug bis zu rund 140 bis 160 Kilometer in der Stunde.
Er hielt nur an den großen Bahnhöfen und war so flott.
Für seine Zeit war das sehr schnell.
Heute haben IC und ICE seinen Platz eingenommen.
Zum Schluss ein Gedanke
Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.
Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.
So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.
Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.
Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.
Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.
So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.
Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.
Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.
So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.
