Zahlen, bitte!
„Rund 430 Stundenkilometer im Betrieb, im Versuch sogar rund 600, schafft der schnellste Zug der Welt.“
Wie schnell fährt der schnellste Zug der Welt?
→ Ein Blick auf den schnellsten Zug.
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Kurz gesagt
Der schnellste Zug der Welt ist ein Magnetschwebezug. Im täglichen Betrieb fährt er rund 430 Stundenkilometer. Im Versuch erreichte ein solcher Zug sogar rund 600. Er schwebt über der Strecke, statt auf Rädern zu rollen. So hat er kaum Reibung und wird unglaublich schnell.
Manche Züge fahren sehr schnell.
Doch einer ist der allerschnellste.
Wie schnell er fährt, schauen wir uns an.

Der schnellste Zug in Zahlen
~430 km/h
im Betrieb
jeden Tag
~600 km/h
im Versuch
ein Rekord
schwebt
statt zu rollen
kaum Reibung
Der schnellste Zug der Welt, ein Magnetschwebezug, fährt im Betrieb rund 430 Stundenkilometer.
Schneller als alle anderen
Viele Züge sind schnell.
Doch einer ist der schnellste der Welt.
Er lässt alle anderen hinter sich.
Es ist ein besonderer Zug.

Ein Zug, der schwebt
Dieser Zug rollt nicht auf Rädern.
Er schwebt über der Strecke.
Starke Magnete heben ihn an.
So berührt er die Bahn gar nicht.
Gut zu wissen
Der schnellste Zug der Welt ist ein Magnetschwebezug, der im täglichen Betrieb rund 430 Stundenkilometer fährt, schneller als ein Flugzeug beim Start, sodass die Landschaft zu einem Streifen verschwimmt; auf einer Teststrecke erreichte ein solcher Zug sogar rund 600 Stundenkilometer, einen Weltrekord, denn kaum ein Fahrzeug am Boden ist schneller. Dieser Zug rollt nicht auf Rädern, sondern schwebt über der Strecke, weil starke Magnete ihn anheben, sodass er die Bahn gar nicht berührt.
So schnell ist er, weil ein rollender Zug Reibung an den Rädern hat, ein schwebender aber nicht, sodass ihn am Boden nichts bremst und er unglaublich schnell wird. Die Magnete heben den Zug nicht nur an, sondern treiben ihn auch voran, indem sie ihn nach vorn ziehen und schieben, ganz ohne Motor mit Rädern. So ein Zug ist allerdings selten und teuer, denn er braucht eine ganz eigene Strecke, die sehr teuer zu bauen ist, weshalb es nur wenige davon gibt.
Rund 430 im Betrieb
Im täglichen Betrieb ist er rasant.
Rund 430 Stundenkilometer fährt er.
Das ist schneller als ein Flugzeug beim Start.
Die Landschaft verschwimmt zu einem Streifen.
Rund 600 im Versuch
Auf einer Teststrecke ging es noch schneller.
Ein solcher Zug erreichte rund 600 Stundenkilometer.
Das war ein Weltrekord.
Kaum ein Fahrzeug am Boden ist schneller.
Warum er so schnell ist
Ein rollender Zug hat Reibung an den Rädern.
Ein schwebender Zug hat sie nicht.
Nichts bremst ihn am Boden.
So wird er unglaublich schnell.
Getrieben von Magneten
Magnete heben den Zug nicht nur an.
Sie treiben ihn auch voran.
Sie ziehen und schieben ihn nach vorn.
Ganz ohne Motor mit Rädern.
Selten und teuer
So ein Zug ist selten.
Er braucht eine ganz eigene Strecke.
Die ist sehr teuer zu bauen.
Deshalb gibt es nur wenige davon.
Der Rekordhalter
Am Ende fährt der schnellste Zug rund 430 Stundenkilometer im Betrieb.
Im Versuch waren es sogar rund 600.
Er schwebt statt zu rollen und hat kaum Reibung.
So ist der Magnetschwebezug der Rekordhalter der Welt.
Zum Schluss ein Gedanke
Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.
Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.
So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.
Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.
Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.
Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.
So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.
Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.
Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.
So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.
