Wie schnell fährt der schnellste Zug der Welt?

Zahlen, bitte!

„Rund 430 Stundenkilometer im Betrieb, im Versuch sogar rund 600, schafft der schnellste Zug der Welt.“

Wie schnell fährt der schnellste Zug der Welt?

→ Ein Blick auf den schnellsten Zug.

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Kurz gesagt

Der schnellste Zug der Welt ist ein Magnetschwebezug. Im täglichen Betrieb fährt er rund 430 Stundenkilometer. Im Versuch erreichte ein solcher Zug sogar rund 600. Er schwebt über der Strecke, statt auf Rädern zu rollen. So hat er kaum Reibung und wird unglaublich schnell.

Manche Züge fahren sehr schnell.

Doch einer ist der allerschnellste.

Wie schnell er fährt, schauen wir uns an.

Köln (Rhein), Nordrhein Westfalen Bahnhof; Fleuten Arnöldche (Zeno Ansic
Foto: H. Worringen, Köln a. Rh., Public domain, via Wikimedia Commons

Der schnellste Zug in Zahlen

~430 km/h

im Betrieb

jeden Tag

~600 km/h

im Versuch

ein Rekord

schwebt

statt zu rollen

kaum Reibung

Der schnellste Zug der Welt, ein Magnetschwebezug, fährt im Betrieb rund 430 Stundenkilometer.

Schneller als alle anderen

Viele Züge sind schnell.

Doch einer ist der schnellste der Welt.

Er lässt alle anderen hinter sich.

Es ist ein besonderer Zug.

Köln (Rhein), Nordrhein Westfalen Bahnhof; Fleuten Arnöldche (back) (Zen
Foto: H. Worringen, Köln a. Rh., Public domain, via Wikimedia Commons

Ein Zug, der schwebt

Dieser Zug rollt nicht auf Rädern.

Er schwebt über der Strecke.

Starke Magnete heben ihn an.

So berührt er die Bahn gar nicht.

Gut zu wissen

Der schnellste Zug der Welt ist ein Magnetschwebezug, der im täglichen Betrieb rund 430 Stundenkilometer fährt, schneller als ein Flugzeug beim Start, sodass die Landschaft zu einem Streifen verschwimmt; auf einer Teststrecke erreichte ein solcher Zug sogar rund 600 Stundenkilometer, einen Weltrekord, denn kaum ein Fahrzeug am Boden ist schneller. Dieser Zug rollt nicht auf Rädern, sondern schwebt über der Strecke, weil starke Magnete ihn anheben, sodass er die Bahn gar nicht berührt.

So schnell ist er, weil ein rollender Zug Reibung an den Rädern hat, ein schwebender aber nicht, sodass ihn am Boden nichts bremst und er unglaublich schnell wird. Die Magnete heben den Zug nicht nur an, sondern treiben ihn auch voran, indem sie ihn nach vorn ziehen und schieben, ganz ohne Motor mit Rädern. So ein Zug ist allerdings selten und teuer, denn er braucht eine ganz eigene Strecke, die sehr teuer zu bauen ist, weshalb es nur wenige davon gibt.

Rund 430 im Betrieb

Im täglichen Betrieb ist er rasant.

Rund 430 Stundenkilometer fährt er.

Das ist schneller als ein Flugzeug beim Start.

Die Landschaft verschwimmt zu einem Streifen.

Rund 600 im Versuch

Auf einer Teststrecke ging es noch schneller.

Ein solcher Zug erreichte rund 600 Stundenkilometer.

Das war ein Weltrekord.

Kaum ein Fahrzeug am Boden ist schneller.

Warum er so schnell ist

Ein rollender Zug hat Reibung an den Rädern.

Ein schwebender Zug hat sie nicht.

Nichts bremst ihn am Boden.

So wird er unglaublich schnell.

Getrieben von Magneten

Magnete heben den Zug nicht nur an.

Sie treiben ihn auch voran.

Sie ziehen und schieben ihn nach vorn.

Ganz ohne Motor mit Rädern.

Selten und teuer

So ein Zug ist selten.

Er braucht eine ganz eigene Strecke.

Die ist sehr teuer zu bauen.

Deshalb gibt es nur wenige davon.

Der Rekordhalter

Am Ende fährt der schnellste Zug rund 430 Stundenkilometer im Betrieb.

Im Versuch waren es sogar rund 600.

Er schwebt statt zu rollen und hat kaum Reibung.

So ist der Magnetschwebezug der Rekordhalter der Welt.

Zum Schluss ein Gedanke

Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.

Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.

Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.

Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.

So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.

Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.

Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt der schnellste Zug der Welt?
Ein Magnetschwebezug fährt im täglichen Betrieb rund 430 Stundenkilometer. Im Versuch erreichte ein solcher Zug sogar rund 600 Stundenkilometer.
Warum ist dieser Zug so schnell?
Weil er schwebt, statt auf Rädern zu rollen. Ein rollender Zug hat Reibung an den Rädern, ein schwebender nicht, sodass ihn am Boden nichts bremst.
Wie schwebt der Zug?
Starke Magnete heben ihn über die Strecke, sodass er sie gar nicht berührt. Dieselben Magnete treiben ihn auch voran, indem sie ihn nach vorn ziehen und schieben.
Ist das ein gewöhnlicher Zug?
Nein. Ein Magnetschwebezug braucht eine ganz eigene Strecke, die sehr teuer zu bauen ist. Deshalb ist er selten, und es gibt nur wenige davon auf der Welt.
Ist er schneller als ein ICE?
Ja, deutlich. Ein schneller ICE fährt rund 300 Stundenkilometer, ein Magnetschwebezug im Betrieb rund 430. Im Versuch war er mit rund 600 noch viel schneller.

Weiterfahrt

Das Tempo des ICE – ein Vergleich

Der Magnetschwebezug – wie er schwebt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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