Stimmt es, dass Züge leiser geworden sind?

Stimmt es, dass…?

„Das schrille Quietschen von einst ist seltener geworden – die Bahn ist im Lauf der Jahre leiser geworden.“

Stimmt es, dass Züge leiser geworden sind?

→ Ein Mythos über den Lärm der Bahn im Wandel.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Moderne Züge und vor allem neue, leisere Bremsen an den Güterwagen haben den Lärm der Bahn in den letzten Jahren spürbar gesenkt. Das schrille Quietschen der alten Bremsen ist seltener geworden. Ganz still ist die Bahn aber nicht, denn ein rollender Zug macht immer ein gewisses Geräusch.

Wer an alten Strecken wohnt, erinnert sich vielleicht an das laute Quietschen der Züge.

Viele haben den Eindruck, dass die Bahn im Lauf der Jahre leiser geworden ist.

Ob dieser Eindruck stimmt, verdient einen genaueren Blick auf den Wandel.

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Foto: Friedrich Haag, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Lärm von einst

Früher waren vor allem die Güterzüge oft erstaunlich laut.

Ein schrilles Quietschen und Dröhnen begleitete ihre Fahrt.

Für die Anwohner an den Strecken war das eine echte Belastung.

Gerade in der Nacht raubte dieser Lärm manchem den Schlaf.

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Foto: Friedrich Haag, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die lauten alten Bremsen

Ein großer Teil dieses Lärms entstand an den Bremsen der Güterwagen.

Die alten Bremsklötze aus Gusseisen machten die Lauffläche der Räder rau.

Die rauen Räder rollten dann besonders laut über die Schiene.

So waren gerade diese alten Bremsen ein Hauptgrund für den Lärm.

Gut zu wissen

Die Bahn ist in den letzten Jahren spürbar leiser geworden. Vor allem neue, leisere Bremsen ersetzten die alten aus Gusseisen, die die Räder rau und damit laut machten. Auch modernere, besser gedämmte Züge und Schallwände an den Strecken tragen zur Ruhe bei.

Ganz still wird eine Bahn aber nie, denn ein rollender Zug erzeugt von Natur aus ein gewisses Geräusch. Die beste Technik kann diesen Grundlärm nur mindern, nicht beseitigen.

Neue, leisere Bremsen

In den letzten Jahren wurden die Güterwagen nach und nach umgerüstet.

Neue Bremsen aus einem anderen Werkstoff ersetzten die alten aus Gusseisen.

Diese neuen Bremsen halten die Räder glatt, statt sie rau zu machen.

So rollen die umgerüsteten Wagen deutlich leiser über die Schiene.

Auch die Züge selbst wurden leiser

Nicht nur die Bremsen, auch die Züge selbst sind leiser geworden.

Moderne Züge sind windschnittiger und besser gegen Lärm gedämmt.

Auch ihre Antriebe arbeiten leiser als die der alten Fahrzeuge.

So trägt die neue Technik der Züge zusätzlich zur Ruhe bei.

Wände und Schutz an der Strecke

Neben den Zügen hat man auch an den Strecken für mehr Ruhe gesorgt.

An besonders belasteten Stellen stehen heute Wände gegen den Schall.

Sie schirmen die Häuser der Anwohner vor dem Lärm der Bahn ab.

So senken die Schallwände den Lärm dort, wo viele Menschen wohnen.

Warum es nicht ganz still wird

Bei allem Fortschritt kann eine Bahn niemals ganz verstummen.

Ein rollender Zug erzeugt schon von Natur aus ein gewisses Geräusch.

Auch die beste Technik kann diesen Grundlärm nur mindern, nicht beseitigen.

So bleibt ein Rest an Lärm, mit dem die Anwohner leben müssen.

Ein Erfolg, der weitergeht

Insgesamt ist die Bahn in den letzten Jahren deutlich leiser geworden.

Das schrille Quietschen von einst hört man heute nur noch selten.

An diesem Erfolg wird beständig weitergearbeitet.

So dürfte die Bahn in Zukunft noch ein Stück leiser werden.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende stimmt der Eindruck: Die Bahn ist leiser geworden.

Vor allem die neuen, leiseren Bremsen der Güterwagen haben viel bewirkt.

Auch modernere Züge und Schallwände tragen zur Ruhe bei.

Ganz still aber wird eine rollende Bahn niemals werden.

Ein Gewinn für die Anwohner

Am meisten profitieren von der leiseren Bahn die Menschen an den Strecken.

Wo früher der Lärm den Schlaf raubte, ist es heute ruhiger geworden.

Gerade die nächtlichen Güterzüge stören nun weniger als einst.

So hat der Kampf gegen den Lärm das Leben vieler Anwohner verbessert.

Ein leiserer Zug ist damit auch ein guter Nachbar.

Leise und umweltfreundlich

Eine leisere Bahn passt gut zu ihrem Bild als umweltfreundliches Verkehrsmittel.

Wer die Straße entlasten will, muss die Bahn auch für die Anwohner erträglich machen.

So gehen der Schutz des Klimas und der Schutz vor Lärm Hand in Hand.

Eine leise Bahn findet leichter die Zustimmung der Menschen.

Der Weg zur leisen Bahn

Der Weg zur leiseren Bahn war lang und ist noch nicht ganz zu Ende.

Über viele Jahre wurden Tausende von Güterwagen mit neuen Bremsen ausgerüstet.

Diese große Aufgabe verlangte viel Geld, Zeit und Abstimmung.

Doch der Erfolg gibt der Mühe recht, denn die Strecken sind ruhiger geworden.

An diesem Weg zur leisen Bahn wird beständig weitergearbeitet.

Häufige Fragen

Sind Züge leiser geworden?
Ja, spürbar. Vor allem neue, leisere Bremsen an den Güterwagen und modernere Züge haben den Lärm in den letzten Jahren gesenkt. Das schrille Quietschen von einst ist seltener.
Woher kam der alte Lärm?
Zu großen Teilen von den Bremsen der Güterwagen. Die alten Bremsklötze aus Gusseisen machten die Räder rau, sodass sie besonders laut über die Schiene rollten.
Was hat sich geändert?
Die Güterwagen wurden mit neuen Bremsen aus einem anderen Werkstoff umgerüstet. Sie halten die Räder glatt, sodass die Wagen leiser rollen. Auch die Züge selbst sind besser gedämmt.
Was tut man an den Strecken?
An besonders belasteten Stellen stehen Schallschutzwände, die die Häuser der Anwohner vor dem Lärm abschirmen. So senkt man den Lärm dort, wo viele Menschen wohnen.
Wird die Bahn ganz still?
Nein. Ein rollender Zug erzeugt von Natur aus ein gewisses Geräusch. Die beste Technik kann diesen Grundlärm nur mindern. Ein Rest an Lärm bleibt immer.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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