Stimmt es, dass …?
„Willkommen an Bord dieses ICE – dieser Zug trägt sogar einen eigenen Namen.“
Stimmt es, dass ICE-Züge Namen haben?
→ Wir prüfen den Mythos – und schauen, welche Städte auf Schienen unterwegs sind.
Lesezeit: 6 Minuten · Schalter: Mythen
Kurz gesagt
Schiffe haben Namen, Flugzeuge auch. Aber Züge? Tatsächlich tragen viele ICE einen eigenen Namen. Wir haben den Mythos geprüft.

Wie ein Zug getauft wird
Die Taufe eines ICE ist ein kleines Fest.
Vertreter der Stadt und der Bahn kommen zusammen, eine Rede wird gehalten, und der Name wird feierlich enthüllt.
Für die Stadt ist es eine Ehre, mit einem Zug durchs Land zu fahren.
Von da an trägt der Zug seinen Namen fest.
Er steht in den Papieren des Fahrzeugs und außen am Wagen.
So wird aus einem anonymen Stück Technik ein Botschafter seiner Stadt.
Warum Städte darauf stolz sind
Ein getaufter ICE fährt kreuz und quer durch Deutschland und darüber hinaus.
Überall, wo er hält, ist der Stadtname zu sehen.
Das ist Werbung, die sich keine Stadt entgehen lässt.
Für die Bürger ist es ein schöner Gedanke, den eigenen Stadtnamen auf einem schnellen, modernen Zug zu wissen.
Kein Wunder, dass sich viele Städte um eine solche Taufe bemühen.
Namen mit Geschichte
Die Tradition, Züge zu benennen, ist alt.
Schon früher trugen berühmte Fernzüge klangvolle Namen, oft nach Zielen oder Landschaften.
Manche dieser Namen sind bis heute ein Begriff.
Der ICE knüpft daran an.
Statt an ferne Ziele erinnern seine Namen aber an die Städte am Netz – ein moderner Zug mit einer alten, sympathischen Tradition.
Ein kleines Spiel für unterwegs
Wer mit Kindern reist, kann daraus ein Spiel machen: Welchen Namen trägt unser Zug heute? Ein kurzer Blick nach draußen beim Einsteigen genügt oft, um es herauszufinden.
So wird aus einer alltäglichen Fahrt eine kleine Entdeckung.
Und plötzlich ist der ICE nicht mehr nur irgendein Zug, sondern zum Beispiel die stolze „Stadt Freiburg“.
Nicht nur der ICE
Namen tragen nicht nur ICE-Züge.
Auch manche Regionalzüge oder historische Fahrzeuge sind getauft.
Die Idee, einem Fahrzeug eine Identität zu geben, ist in der ganzen Bahnwelt verbreitet.
Sogar Lokomotiven bekommen manchmal Namen, etwa nach Personen oder Orten.
So wird aus einer Nummer im Betriebsbuch ein Fahrzeug mit Charakter, das die Menschen wiedererkennen.
Ein Stück Wertschätzung
Am Ende ist die Taufe ein Zeichen der Wertschätzung – für die Technik und für die Städte am Netz.
Sie macht deutlich, dass hinter dem nüchternen Verkehr auch Stolz und Verbundenheit stecken.
Wer das weiß, sieht den nächsten ICE vielleicht mit anderen Augen.
Es ist nicht irgendein Zug, sondern womöglich der stolze Namensträger einer vertrauten Stadt.

Ein Mythos, der stimmt
Der Mythos stimmt also: Viele ICE tragen tatsächlich einen Namen.
Es lohnt sich, beim nächsten Mal darauf zu achten – vielleicht reist man ja in der „Stadt Freiburg“ oder der „Hansestadt Hamburg“.
So wird aus einem anonymen Hochgeschwindigkeitszug ein alter Bekannter mit Namen.
Ein charmantes Detail, das die nüchterne Technik ein wenig menschlicher macht.
Und so trägt mancher scheinbar anonyme Zug in Wahrheit einen stolzen Namen quer durch die Republik – man muss nur beim Einsteigen kurz hinschauen.
So verbindet die Namensgebung Technik und Heimat: Jeder getaufte Zug trägt ein Stück seiner Stadt mit sich, quer durch das ganze Land.
Das Urteil vorweg
Stimmt – viele ICE-Züge tragen einen eigenen Namen.
Meist sind es Namen von Städten, auf die die Züge getauft wurden.
Nicht jeder Zug hat aber einen Namen, und man sieht ihn nicht immer.
Die Antwort lautet: Ja.
Viele ICE-Züge haben tatsächlich einen Namen.
Wie ein Schiff werden sie feierlich getauft – meist auf den Namen einer deutschen Stadt.
Städte auf Schienen
Ob „Mannheim“, „Freiburg“ oder „Hansestadt Hamburg“: Quer durch Deutschland fahren Städte auf Rädern.
Die Taufe ist für die betreffende Stadt eine Ehre und wird oft mit einem kleinen Fest begangen.
Die Idee begann in den 1990er Jahren mit dem ersten ICE. Man wollte den neuen Hochgeschwindigkeitszügen eine Persönlichkeit geben und zugleich die Verbundenheit mit den Städten am Netz zeigen.
Wo der Name steht
Der Name steht meist außen am Zug, in der Nähe des Führerstands.
Wer am Bahnsteig darauf achtet, entdeckt ihn dort.
Manchmal gibt es auch im Inneren einen Hinweis auf den Namen des Zuges.
Weil er unauffällig angebracht ist, übersehen ihn die meisten Reisenden.
Wer aber einmal darauf achtet, findet plötzlich auf vielen Fahrten einen getauften Zug.
Nicht jeder Zug hat einen Namen
Allerdings trägt nicht jeder ICE einen Namen.
Es gibt mehr Züge als getaufte Städtenamen.
Manche Fahrzeuge fahren daher namenlos durchs Land, andere tragen stolz ihren Stadtnamen.
Auch andere Zuggattungen können Namen haben.
Früher trugen berühmte Fernzüge klangvolle Bezeichnungen.
Die Tradition, Züge zu benennen, ist also älter als der ICE.
Fazit
Der Mythos stimmt: Viele ICE-Züge tragen einen eigenen Namen.
Meist sind es Städtenamen, auf die die Züge feierlich getauft wurden.
Nicht jeder Zug hat einen Namen; er steht meist außen nahe dem Führerstand.
Häufige Fragen
Haben ICE-Züge wirklich Namen?
Wo finde ich den Namen?
Hat jeder ICE einen Namen?
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