Stimmt es, dass man früher im Zug rauchen durfte?

Stimmt es, dass…?

„Ganze Waggons voller blauem Dunst, ein Aschenbecher an jedem Platz – für viele heute kaum noch vorstellbar.“

Stimmt es, dass man früher im Zug rauchen durfte?

→ Ein Mythos, der ein Stück vergangenen Alltags heraufbeschwört.

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Kurz gesagt

Das stimmt. Lange Zeit war das Rauchen im Zug ganz selbstverständlich, und es gab eigene Raucherabteile mit Aschenbechern an jedem Platz. Erst vor einigen Jahren wurde das Rauchen in den Zügen und schließlich auch in den Bahnhöfen weitgehend verboten.

Wer heute in einem Zug sitzt, kann sich kaum vorstellen, dass hier einmal dichter Zigarettenqualm hing.

Doch für viele ältere Reisende gehörte genau das über Jahrzehnte ganz selbstverständlich zum Bahnfahren.

Ob man früher wirklich im Zug rauchen durfte, führt zurück in einen ganz anderen Alltag auf der Schiene.

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Foto: Svetlov Artem, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Rauchen war einst normal

Über viele Jahrzehnte hinweg war das Rauchen im Zug etwas ganz Alltägliches und Selbstverständliches.

Kaum jemand nahm Anstoß daran, wenn im Abteil eine Zigarette nach der anderen angezündet wurde.

Der Qualm gehörte für viele einfach zum Bild einer Zugfahrt dazu.

So war der blaue Dunst über lange Zeit ein vertrauter Begleiter des Reisens.

Deutsche Bahn ()
Foto: Tobias Nordhausen, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die Raucherabteile

Damit sich Raucher und Nichtraucher nicht in die Quere kamen, teilte man die Züge auf.

Es gab eigene Raucherabteile, in denen das Rauchen ausdrücklich erlaubt war.

An jedem Platz dort befand sich ein kleiner Aschenbecher zum Abstreifen der Asche.

Wer den Qualm meiden wollte, suchte sich stattdessen einen Platz im Nichtraucherabteil.

Gut zu wissen

Früher gab es eigene Raucherabteile mit einem Aschenbecher an jedem Platz. Wer den Qualm meiden wollte, suchte sich einen Platz im Nichtraucherabteil.

Vor einigen Jahren verbot die Bahn das Rauchen erst in den Zügen und schließlich weitgehend auch in den Bahnhöfen. Heute sind Züge rauchfreie Orte.

Der Wandel der Zeit

Mit der Zeit änderte sich die Haltung der Gesellschaft gegenüber dem Rauchen grundlegend.

Man erkannte immer deutlicher, wie schädlich der Rauch für die Gesundheit aller ist.

Auch die Belästigung der Nichtraucher wurde immer weniger als selbstverständlich hingenommen.

So wuchs allmählich der Wunsch, die Züge vom ständigen Qualm zu befreien.

Das Verbot im Zug

Vor einigen Jahren zog die Bahn schließlich die Folgerung aus diesem Wandel.

Sie verbot das Rauchen in allen ihren Zügen und schaffte die Raucherabteile ab.

Aus den ehemaligen Raucherabteilen wurden ganz gewöhnliche Plätze für alle Reisenden.

Seither ist ein Zug ein rauchfreier Ort, in dem niemand mehr dem Qualm ausgesetzt ist.

Auch die Bahnhöfe wurden frei

Nach den Zügen nahm die Bahn sich auch die Bahnsteige und Bahnhöfe vor.

Zunächst wurden eigene, klar begrenzte Bereiche für Raucher auf den Bahnsteigen eingerichtet.

So sollte der Rauch von den wartenden Reisenden ferngehalten werden.

Auch das Innere der großen Bahnhofshallen wurde nach und nach vom Qualm befreit.

Ein Stück Alltag verschwindet

Mit den Raucherabteilen verschwand ein Stück Alltag, das über Generationen dazugehört hatte.

Für die einen war das ein längst überfälliger Schritt hin zu sauberer Luft.

Für die anderen ging damit ein vertrautes Bild vom Reisen unwiederbringlich verloren.

So markiert das Rauchverbot im Zug auch einen kleinen Einschnitt in der Kultur des Reisens.

Der Blick zurück

Heute wirkt der Gedanke an einen verqualmten Waggon auf viele Reisende geradezu befremdlich.

Kaum jemand möchte sich die frische Luft im Zug noch gegen den alten Dunst eintauschen.

Und doch erzählt die Erinnerung an die Raucherabteile von einer ganz anderen Zeit.

Wer alte Züge im Museum besucht, entdeckt dort manchmal noch die kleinen Aschenbecher von einst.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende bestätigt sich die Behauptung vollständig, so fremd sie heute auch klingen mag.

Ja, früher durfte man im Zug rauchen, und es gab eigene Abteile eigens dafür.

Erst der Wandel der Zeit und die Sorge um die Gesundheit machten die Züge rauchfrei.

Wer das weiß, atmet die frische Luft im heutigen Zug vielleicht mit ein wenig mehr Bewusstsein.

Ein Wandel in der ganzen Welt

Der Wandel hin zum rauchfreien Zug war keineswegs eine allein deutsche Entwicklung.

In vielen Ländern der Welt wurde das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln nach und nach verboten.

Was einst überall selbstverständlich war, wich allmählich dem Wunsch nach sauberer Luft für alle.

So gehört der verqualmte Waggon heute in fast allen Ländern der Vergangenheit an.

Die rauchfreie Bahn ist damit ein Beispiel dafür, wie sich Gewohnheiten über die Zeit grundlegend ändern können.

Der Aschenbecher als Erinnerung

Von der einstigen Selbstverständlichkeit des Rauchens ist heute kaum noch etwas geblieben.

In den modernen Zügen sucht man vergeblich nach einem Platz, an dem man rauchen dürfte.

Nur in Museen und bei historischen Fahrten begegnet man noch den alten Aschenbechern.

Sie wirken dort wie kleine Zeugen aus einer längst vergangenen Zeit des Reisens.

Häufige Fragen

Durfte man früher im Zug rauchen?
Ja. Über Jahrzehnte war das Rauchen im Zug selbstverständlich. Es gab eigene Raucherabteile mit einem Aschenbecher an jedem Platz.
Was waren Raucherabteile?
Eigene Abteile, in denen das Rauchen ausdrücklich erlaubt war. Wer den Qualm meiden wollte, suchte sich stattdessen einen Platz im Nichtraucherabteil.
Wann wurde das Rauchen verboten?
Vor einigen Jahren. Die Bahn verbot das Rauchen erst in allen Zügen und schaffte die Raucherabteile ab, später wurden auch die Bahnhöfe weitgehend rauchfrei.
Warum wurde es verboten?
Weil man immer deutlicher erkannte, wie schädlich der Rauch für die Gesundheit ist, und weil die Belästigung der Nichtraucher nicht länger hingenommen wurde.
Gibt es die Aschenbecher noch?
In heutigen Zügen nicht mehr. Wer alte Züge im Museum besucht, entdeckt dort aber manchmal noch die kleinen Aschenbecher aus der Zeit der Raucherabteile.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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