Stimmt es, dass es früher Postwagen im Zug gab?

Stimmt es, dass…?

„Früher reiste die Post im eigenen Wagen mit – und wurde während der Fahrt gleich sortiert.“

Stimmt es, dass es früher Postwagen im Zug gab?

→ Ein Blick auf die Post auf Schienen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher fuhr die Post ganz selbstverständlich im Zug mit, in eigenen Postwagen. In diesen Wagen wurde die Post von fleißigen Helfern sogar während der Fahrt sortiert. So gewann die Post wertvolle Zeit. Heute aber gibt es diese Bahnpost nicht mehr.

Wenn heute ein Brief unterwegs ist, reist er meist im Lastwagen oder im Flugzeug.

Doch das war lange Zeit ganz anders, denn früher fuhr die Post mit der Bahn.

Ob es dafür wirklich eigene Postwagen im Zug gab, schauen wir uns heute an.

Warthausen Lok 251 903 Güterzug LABW Staatsarchiv Ludwigsburg PL 734 KD
Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bahnpost in Zahlen

Ja

eigene Postwagen

im Zug

sortiert

während der Fahrt

ein fahrendes Postamt

heute

verschwunden

die Post fährt anders

Früher fuhr die Post in eigenen Postwagen mit und wurde während der Fahrt sortiert.

Die Post fuhr mit

Über lange Zeit war die Eisenbahn der schnellste Weg für die Post.

Darum fuhr die Post ganz selbstverständlich in den Zügen mit.

In jedem größeren Zug gab es dafür einen oder mehrere eigene Wagen.

So brachte die Bahn die Briefe und Pakete rasch von Stadt zu Stadt.

Höfingen Lok 150 147 Güterzug LABW Staatsarchiv Ludwigsburg PL 734 KD 30
Foto: Harald Knauer, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Postamt auf Rädern

Das Besondere war, dass der Postwagen ein fahrendes Postamt war.

In ihm arbeiteten Postler, die die Briefe während der Fahrt sortierten.

Sie steckten die Post in Fächer, geordnet nach ihrem jeweiligen Ziel.

So war die Post schon fertig sortiert, wenn der Zug am Ziel ankam.

Gut zu wissen

Früher fuhr die Post in eigenen Postwagen im Zug mit. In diesen Wagen sortierten Bahnpostler die Briefe schon während der Fahrt, geordnet nach ihrem Ziel. So gewann die Post wertvolle Zeit, und ein Brief konnte oft schon am nächsten Tag ankommen.

An kleinen Orten wurde der Postsack sogar im Vorbeifahren mit einem Haken übergeben. Mit der Zeit übernahmen Lastwagen, Flugzeuge und große Sortierzentren die Aufgabe, und die Bahnpost wurde eingestellt. Heute erinnern nur noch alte Wagen in Museen an sie.

Wertvolle Zeit gewonnen

Durch das Sortieren während der Fahrt gewann die Post viel Zeit.

Was sonst erst am Zielort geschehen wäre, war schon unterwegs erledigt.

So konnte ein Brief oft schon am nächsten Tag zugestellt werden.

Die Bahnpost machte den Postweg damit erstaunlich schnell.

Post im Vorbeifahren

An kleinen Orten hielt der Zug oft gar nicht extra für die Post.

Stattdessen wurde der Postsack im Vorbeifahren übergeben.

Ein Haken am Wagen fing den bereitgehängten Sack im Fahren ein.

So verlor der schnelle Zug für die Post keine kostbare Zeit.

Ein eigener Beruf

Die Arbeit im Postwagen war ein eigener und angesehener Beruf.

Die Bahnpostler mussten schnell und genau zugleich arbeiten.

In dem schaukelnden Wagen war das eine echte Herausforderung.

So verlangte die Bahnpost ihren Helfern viel Geschick ab.

Das Ende der Bahnpost

Mit der Zeit verlor die Bahnpost jedoch ihre große Bedeutung.

Lastwagen und Flugzeuge übernahmen nach und nach den Transport der Post.

Auch das Sortieren erledigten bald große Maschinen in eigenen Zentren.

So wurde die Bahnpost schließlich ganz eingestellt.

Nur noch Erinnerung

Heute erinnern nur noch alte Wagen in Museen an die Bahnpost.

In ihnen kann man die Fächer und die Einrichtung von einst bestaunen.

Manch älterer Mensch erinnert sich noch an die Post im Zug.

So lebt die Bahnpost heute vor allem in der Erinnerung weiter.

Ein klares Ja

Am Ende lässt sich die Frage mit einem klaren Ja beantworten.

Früher gab es tatsächlich eigene Postwagen in den Zügen.

In ihnen wurde die Post sogar während der Fahrt sortiert.

Heute aber ist diese fahrende Post längst Geschichte geworden.

Ein Blick hinter die Antwort

Hinter dieser Frage verbirgt sich ein Stück der großen und vielfältigen Welt der Bahn.

Wer genauer hinsieht, entdeckt die Geschichten und die Technik, die dahinterstehen.

So wird aus einer bloßen Frage ein Fenster in ein ganzes Themenfeld.

Es lohnt sich, den wahren Kern von einem verbreiteten Irrtum zu trennen.

Erst wer genau hinschaut, versteht das Geschehen rund um die Schiene ein wenig besser.

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort für das nächste Mal.

So begegnet man manch hartnäckigem Gerücht künftig ganz gelassen.

Und ein wenig Wissen über die Bahn macht das Reisen gleich entspannter.

Denn wer die Zusammenhänge kennt, sieht den Zug und den Bahnhof mit anderen Augen.

So wird aus einer kleinen Frage ein nützliches Stück Wissen für jede Reise.

Häufige Fragen

Gab es früher Postwagen im Zug?
Ja. Über lange Zeit fuhr die Post in eigenen Postwagen mit, denn die Bahn war der schnellste Weg für Briefe und Pakete.
Was geschah im Postwagen?
Er war ein fahrendes Postamt. Bahnpostler sortierten die Briefe schon während der Fahrt in Fächer, geordnet nach ihrem Ziel.
Was brachte das?
Viel Zeit. Was sonst erst am Zielort geschehen wäre, war schon unterwegs erledigt. So konnte ein Brief oft schon am nächsten Tag zugestellt werden.
Wie kam die Post an kleine Orte?
Oft hielt der Zug dort nicht extra. Der Postsack wurde im Vorbeifahren mit einem Haken übergeben, sodass der Zug keine Zeit verlor.
Warum gibt es die Bahnpost nicht mehr?
Weil Lastwagen und Flugzeuge den Transport und große Maschinen das Sortieren übernahmen. So wurde die Bahnpost schließlich ganz eingestellt.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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