Ortstermin
„Über der Stadt der höchste Kirchturm der Welt – und am Bahnhof endet die neue Schnellfahrstrecke.“
Ortstermin: Ulm Hauptbahnhof
→ Ein Knoten an der Donau: Tor zum höchsten Kirchturm der Welt und Endpunkt der neuen Schnellfahrstrecke.
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Kurz gesagt
Der Ulmer Hauptbahnhof ist ein wichtiger Knoten an der Magistrale Stuttgart–München. Seit Ende 2022 endet hier die neue Schnellfahrstrecke aus Stuttgart. Der Bahnhof ist das Tor zur Stadt an der Donau – mit dem höchsten Kirchturm der Welt.
Ulm liegt an der Donau, dort wo Baden-Württemberg an Bayern grenzt. Über der Stadt ragt der höchste Kirchturm der Welt auf, das Ulmer Münster. Und Ulm ist die Geburtsstadt Albert Einsteins. Der Hauptbahnhof ist für viele das Tor in diese besondere Stadt.

Ein moderner Bahnhof
Das Empfangsgebäude wurde in den vergangenen Jahren umgebaut und modernisiert. Aus dem alten Bahnhof wurde ein heller, zeitgemäßer Zugang, der zum wachsenden Verkehr passt – ein „Citybahnhof“ mitten in der Stadt.
Vor dem Bahnhof kreuzen sich die Wege: Straßenbahnen, Busse und Fußgänger treffen hier zusammen. Der Vorplatz ist ein belebter Knoten des städtischen Nahverkehrs.


Die Straßenbahn bindet den Bahnhof direkt an die Stadtteile an. Wer ankommt, steigt bequem um und ist schnell in der Altstadt, am Münster oder auf dem Weg zur Universität am Stadtrand.

Endpunkt der Schnellfahrstrecke
Die größte Veränderung kam Ende 2022: Da ging die neue Schnellfahrstrecke von Stuttgart nach Ulm in Betrieb. Sie führt über die Schwäbische Alb und verkürzte die Fahrzeit zwischen den beiden Städten erheblich.

Für Ulm bedeutete das einen Sprung nach vorn. Die Stadt rückte näher an Stuttgart und ans Fernverkehrsnetz. Der Hauptbahnhof ist seither Endpunkt dieser modernen Trasse und zugleich Durchgangsbahnhof Richtung München.

Knoten für Fern- und Nahverkehr
Auf den Bahnsteigen mischt sich der Verkehr: ICE- und IC-Züge auf der Magistrale Stuttgart–München, dazu ein dichtes Netz aus Regionalzügen in alle Richtungen Oberschwabens und der Alb.


So ist Ulm ein geschäftiger Umsteigeknoten, an dem täglich viele tausend Reisende zwischen schnellem Fern- und regionalem Verkehr wechseln.
Ein Bahnhof mit Geschichte
Ulm ist seit über 170 Jahren ans Eisenbahnnetz angeschlossen. Historische Aufnahmen zeigen das frühere Empfangsgebäude und den Wandel über die Jahrzehnte – vom Bau des 19. Jahrhunderts bis zum modernen Citybahnhof von heute.


So verbindet der Ulmer Hauptbahnhof die lange Bahntradition der Donaustadt mit der schnellen Gegenwart: unten die moderne Halle, oben über allem der höchste Kirchturm der Welt – und dazwischen die neue Schnellfahrstrecke, die Ulm enger an die Welt bindet.
Die Stadt an der Donau
Ulm liegt malerisch an der jungen Donau, gegenüber der bayerischen Schwesterstadt Neu-Ulm. Das Wahrzeichen ist unübersehbar: das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt, gut 161 Meter hoch. Wer den Bahnhof verlässt, hat es rasch vor Augen.
Rund um das Münster liegt die Altstadt mit dem malerischen Fischerviertel, seinen Fachwerkhäusern und Kanälen. Der Bahnhof bringt die vielen Besucher, die all das sehen wollen, direkt in die Stadt.
Einstein und die Wissenschaft
Ulm ist die Geburtsstadt Albert Einsteins. Bis heute pflegt die Stadt dieses Erbe und versteht sich als Wissenschaftsstadt. Universität und Forschungseinrichtungen am Stadtrand ziehen viele Studierende und Fachkräfte an.
Für sie ist der Hauptbahnhof der tägliche Ausgangspunkt. Die gute Anbindung an Stuttgart und München macht Ulm auch als Wohn- und Arbeitsort attraktiv – der Bahnhof ist dafür die entscheidende Drehscheibe.
Ein Sprung nach vorn
Mit der neuen Schnellfahrstrecke ist Ulm spürbar näher an Stuttgart gerückt. Die Fahrt über die Schwäbische Alb, früher eine kurvige Bummelstrecke, führt heute durch lange Tunnel und geht deutlich schneller.
Das bringt der ganzen Region einen Schub. Ulm liegt nun an einer modernen Magistrale zwischen den großen Zentren im Südwesten und in Bayern – und der Hauptbahnhof ist das Tor zu dieser schnellen Verbindung.
So verbindet der Ulmer Hauptbahnhof das Alte und das Neue: die jahrhundertealte Stadt mit ihrem Münster und die moderne Hochgeschwindigkeitsbahn, die sie mit der Welt verknüpft.
Wer über den Vorplatz schlendert, spürt die Mischung dieser Stadt: unten das geschäftige Treiben rund um Bahn und Straßenbahn, darüber der schlanke Turm des Münsters, der über allem wacht.
Auch die Nähe zur Donau ist zu erahnen. Nur wenige Minuten trennen den Bahnhof vom Fluss und vom historischen Fischerviertel – ein kurzer Weg vom modernen Verkehrsknoten in die mittelalterliche Idylle.
So ist der Ulmer Hauptbahnhof ein guter Startpunkt, um die Stadt zu entdecken: zentral gelegen, gut angebunden und nur einen Steinwurf von ihren schönsten Ecken entfernt.
Kaum eine andere deutsche Stadt verbindet Bahntradition und Aufbruch so sichtbar wie Ulm – der Bahnhof steht mittendrin, als Drehscheibe zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ulm Hauptbahnhof in Kürze
Knoten an der Magistrale Stuttgart–München, Endpunkt der neuen Schnellfahrstrecke (seit Ende 2022).
Modernisiertes Empfangsgebäude („Citybahnhof“) mit direkter Straßenbahn-Anbindung.
Tor zur Stadt an der Donau – mit dem höchsten Kirchturm der Welt und als Geburtsstadt Einsteins.
Weiterfahrt
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