Kassel-Wilhelmshöhe: Startpunkt des ICE-Zeitalters – ein Ortstermin

Bahn-Slam · Ortstermin

„Sehr geehrte Fahrgäste, Kassel-Wilhelmshöhe. Hier begann 1991 das ICE-Zeitalter in Deutschland.“

Kassel-Wilhelmshöhe: Startpunkt des ICE-Zeitalters

→ Hier hielt 1991 der erste planmäßige ICE – der Bahnhof, an dem die Hochgeschwindigkeit begann.

Lesezeit: 7 Minuten · Ortstermin · Kassel

Kurz gesagt

Der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ist der Ort, an dem 1991 das deutsche ICE-Zeitalter begann. Er entstand als Fernbahnhof an der ersten Neubaustrecke Hannover–Würzburg. Rund 30.000 Reisende nutzen ihn täglich – und für die Kunststadt Kassel ist er das Tor zur documenta.

Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Manche Bahnhöfe sind einfach nur Halt. Dieser hier ist ein Startpunkt der Geschichte.

In Kassel-Wilhelmshöhe begann 1991 der schnelle Fernverkehr in Deutschland.

Wo der ICE startete

Am 29. Mai 1991 wurde hier der ICE-Verkehr feierlich eröffnet. Wenige Tage später, am 2. Juni, begann der planmäßige Betrieb.

Möglich machte das die Neubaustrecke Hannover–Würzburg – mit 327 Kilometern das größte zusammenhängende Neubauprojekt der damaligen Bundesbahn.

Bahnsteige am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof für die Fläche

Kassel-Wilhelmshöhe wurde eigens als Fernbahnhof für die schnelle Strecke angelegt, ein Stück außerhalb der Innenstadt.

Heute nutzen ihn rund 30.000 Reisende am Tag. Er ist ein wichtiger Halt im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz, ziemlich genau in der Mitte des Landes.

Halle des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe
Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kassel-Wilhelmshöhe in Zahlen

1991

ICE-Start

Beginn des Hochgeschwindigkeitsverkehrs

~30.000

Reisende pro Tag

wichtiger Fernbahnhof

327 km

Neubaustrecke

Hannover–Würzburg, ab hier

Mitte

Lage

fast im Zentrum Deutschlands

Quellen: LAGIS Hessen, Wikipedia (Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe).

Für die documenta-Stadt Kassel ist der Bahnhof das Tor für Besucher aus aller Welt.

Tor zur documenta

Alle fünf Jahre zieht die Kunstausstellung documenta Hunderttausende nach Kassel. Die allermeisten kommen mit dem ICE – und steigen in Wilhelmshöhe aus.

So ist der Bahnhof nicht nur Technikgeschichte, sondern auch das Eingangstor zu einer der wichtigsten Kunstschauen der Welt.

Wandgestaltung am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
Foto: Woha.cajuhu, CC0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen zu Kassel-Wilhelmshöhe

Warum ist Kassel-Wilhelmshöhe historisch wichtig?
Hier begann 1991 der planmäßige ICE-Verkehr in Deutschland, zusammen mit der ersten großen Neubaustrecke Hannover–Würzburg.
Wie viele Menschen nutzen den Bahnhof?
Rund 30.000 Reisende am Tag. Er ist ein bedeutender Fernbahnhof im Herzen Deutschlands.
Was hat der Bahnhof mit der documenta zu tun?
Er ist der ICE-Bahnhof der Kunststadt Kassel. Zur documenta reisen die meisten Besucher über Kassel-Wilhelmshöhe an.
Warum liegt der Bahnhof außerhalb des Zentrums?
Er wurde eigens als Fernbahnhof für die Schnellfahrstrecke angelegt, damit die schnellen Züge gut durchfahren und halten können.

Weiterfahrt

Erfurt Hauptbahnhof – ein weiterer ICE-Knoten

Was kostet ein Kilometer Neubaustrecke? – die Zahlen zur Strecke

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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