Stimmt es, dass Züge im Winter geheizt werden?

Stimmt es, dass…?

„Draußen Frost und Schnee, drinnen wohlige Wärme – dafür sorgt eine Heizung, die man dem Zug gar nicht ansieht.“

Stimmt es, dass Züge im Winter geheizt werden?

→ Ein Mythos über die Wärme im winterlichen Zug.

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Kurz gesagt

Das stimmt. Züge werden im Winter selbstverständlich geheizt. Moderne Züge nutzen dafür meist elektrischen Strom oder die Abwärme ihrer Technik. Früher heizte man mit Dampf von der Lokomotive. Fällt die Heizung einmal aus, wird es im Zug jedoch rasch unangenehm kalt.

Wer im Winter bei Frost und Schnee in einen Zug steigt, freut sich über die wohlige Wärme im Inneren.

Diese Wärme kommt nicht von selbst, sondern muss von einer Heizung erzeugt werden.

Ob und wie Züge im Winter geheizt werden, ist eine Frage mit einer wärmenden Antwort.

Tunnel Saverne Tête Ouest 2016 TGV 2
Foto: Hoff1980, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wärme gegen die Kälte

Selbstverständlich werden Züge im Winter geheizt, damit die Reisenden nicht frieren.

Draußen mögen Frost und Schnee herrschen, im Inneren des Zuges aber ist es angenehm warm.

Diese Wärme ist so selbstverständlich, dass die meisten Reisenden gar nicht über sie nachdenken.

Und doch steckt hinter der wohligen Wärme eine ausgeklügelte Technik.

J35 912 Tunnel Selca–Dubovica, Nordportal
Foto: Falk2, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Die Heizung der modernen Züge

Moderne Züge werden auf verschiedene Weisen mit Wärme versorgt.

Viele nutzen elektrischen Strom, um die Luft im Inneren des Wagens zu erwärmen.

Andere nutzen die Abwärme, die bei der Arbeit der Motoren und der Technik ohnehin entsteht.

So wird im modernen Zug die Wärme oft ganz nebenbei und sparsam erzeugt.

Gut zu wissen

Moderne Züge heizen meist mit elektrischem Strom oder der Abwärme ihrer Technik. Dieselbe Anlage kühlt im Sommer als Klimaanlage. Früher heizte der Dampf der Lokomotive den ganzen Zug.

Fällt in einem Wagen die Heizung aus, wird es rasch kalt. Dann bittet das Personal die Reisenden oft, in einen anderen, beheizten Wagen zu wechseln.

Die Dampfheizung von einst

In früheren Zeiten wurden die Züge auf eine ganz andere Weise geheizt.

Damals lieferte die Dampflokomotive an der Spitze nicht nur die Kraft, sondern auch die Wärme.

Über eine Leitung wurde heißer Dampf von der Lok durch den ganzen Zug geführt.

Dieser Dampf erwärmte die Wagen und hielt die Reisenden auch im Winter warm.

Die verteilte Wärme

Damit es im ganzen Zug gleichmäßig warm wird, ist die Heizung über den Wagen verteilt.

In vielen Zügen strömt die warme Luft aus Öffnungen entlang der Fenster und der Wände.

So wird die kalte Luft, die von außen eindringt, gleich wieder erwärmt.

Dadurch bleibt es auch in der Nähe der Fenster angenehm warm.

Die Klimaanlage im Sommer

Dieselbe Technik, die im Winter heizt, sorgt in vielen Zügen im Sommer für Kühlung.

Eine Klimaanlage hält die Temperatur das ganze Jahr über in einem angenehmen Bereich.

Im Winter wärmt sie die Luft, im Sommer kühlt sie sie herunter.

So ist der moderne Zug gegen die Kälte wie gegen die Hitze gleichermaßen gewappnet.

Wenn die Heizung ausfällt

So verlässlich die Heizung meist ist, ausfallen kann sie leider dennoch.

Fällt in einem Wagen die Heizung aus, so wird es dort im Winter rasch unangenehm kalt.

Dann bittet das Personal die Reisenden oft, in einen anderen, beheizten Wagen zu wechseln.

Ein solcher Ausfall zeigt, wie sehr man die selbstverständliche Wärme sonst gar nicht bemerkt.

Wärme braucht Energie

Das Heizen eines ganzen Zuges verbraucht eine beträchtliche Menge an Energie.

Gerade an sehr kalten Tagen muss die Heizung viel leisten, um die Wärme zu halten.

Deshalb versucht man, die Wärme durch gute Fenster und Türen möglichst im Zug zu halten.

So bleibt der Verbrauch für die Heizung in einem vertretbaren Rahmen.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende bestätigt sich die Behauptung in vollem Umfang und ohne jede Einschränkung.

Ja, Züge werden im Winter selbstverständlich geheizt, damit niemand frieren muss.

Moderne Züge nutzen dafür Strom oder die Abwärme der Technik, früher war es der Dampf der Lok.

Wer das weiß, genießt die wohlige Wärme im winterlichen Zug vielleicht mit etwas mehr Bewusstsein.

Vorgewärmt in den Tag

Damit die Reisenden schon beim ersten Zug am Morgen nicht frieren, werden viele Züge vorgewärmt.

Noch bevor sie ihren Dienst beginnen, läuft die Heizung, während sie auf dem Abstellgleis stehen.

So ist der Wagen bereits angenehm warm, wenn die ersten Fahrgäste am kalten Morgen einsteigen.

Diese Vorsorge sorgt dafür, dass die Wärme vom ersten Augenblick der Fahrt an spürbar ist.

Häufige Fragen

Werden Züge im Winter geheizt?
Ja, selbstverständlich. Draußen mag es frieren, im Inneren des Zuges aber ist es angenehm warm. Dafür sorgt eine Heizung, die man dem Zug gar nicht ansieht.
Wie werden moderne Züge geheizt?
Meist mit elektrischem Strom oder mit der Abwärme, die bei der Arbeit der Motoren und der Technik ohnehin entsteht. So wird die Wärme oft sparsam nebenbei erzeugt.
Wie heizte man früher?
Mit Dampf. Die Dampflokomotive an der Spitze lieferte nicht nur die Kraft, sondern führte über eine Leitung auch heißen Dampf durch den ganzen Zug, der die Wagen erwärmte.
Kühlt dieselbe Technik im Sommer?
In vielen Zügen ja. Eine Klimaanlage hält die Temperatur das ganze Jahr über angenehm, im Winter wärmt sie, im Sommer kühlt sie.
Was, wenn die Heizung ausfällt?
Dann wird es im betroffenen Wagen rasch kalt. Das Personal bittet die Reisenden dann oft, in einen anderen, beheizten Wagen zu wechseln.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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