Stimmt es, dass es in jedem ICE eine Steckdose gibt?

Stimmt es, dass…?

„Laptop leer, Handy fast tot? Im ICE findet sich der rettende Strom heute an fast jedem Sitz.“

Stimmt es, dass es in jedem ICE eine Steckdose gibt?

→ Ein Mythos rund um den Strom am Sitzplatz.

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Kurz gesagt

Für den ICE stimmt das weitgehend. An nahezu jedem Sitzplatz im ICE gibt es heute eine Steckdose, in der ersten wie in der zweiten Klasse. Das war nicht immer so, sondern kam erst mit der Zeit. In anderen Zügen ist die Steckdose am Platz dagegen nicht überall selbstverständlich.

Wer heute im Zug arbeiten oder sein Handy laden will, sucht als Erstes nach einer Steckdose.

Im ICE wird man dabei fast immer fündig, denn dort gehört der Strom am Platz längst dazu.

Ob es aber wirklich in jedem ICE und an jedem Platz eine Steckdose gibt, lohnt einen genauen Blick.

Märklin Spur 1 Baureihe 80
Foto: Flutemaker, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Strom an fast jedem Sitz

Im modernen ICE gehört die Steckdose am Sitzplatz heute zur selbstverständlichen Ausstattung.

An nahezu jedem Platz findet der Reisende eine Steckdose, um seine Geräte mit Strom zu versorgen.

Das gilt in der ersten Klasse ebenso wie in der zweiten Klasse.

So kann man im ICE unterwegs bequem arbeiten, ohne dass der Akku zur Sorge wird.

152 147 mit Güterzug des Kombinierten Ladungsverkehrs und ICE (Baureihe
Foto: Joachim Seyferth, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Es war nicht immer so

Die selbstverständliche Steckdose am Platz ist noch gar nicht so alt, wie mancher denkt.

Die ersten ICE wurden zu einer Zeit gebaut, als kaum jemand unterwegs einen Laptop lud.

Damals gab es nur an wenigen Plätzen überhaupt eine Steckdose.

Erst mit der Zeit und dem Aufkommen der vielen Geräte wurde der Strom am Platz zum Standard.

Gut zu wissen

Im ICE gibt es an nahezu jedem Sitzplatz eine Steckdose, in der ersten wie in der zweiten Klasse. Ältere Züge wurden dafür bei ihrer Erneuerung nachgerüstet.

In modernen Nahverkehrszügen gibt es oft ebenfalls Steckdosen, in älteren Regionalzügen jedoch nicht immer. Wer unsicher ist, hält den eigenen Akku besser geladen.

Die Nachrüstung der alten Züge

Damit auch in den älteren Zügen genug Steckdosen zur Verfügung stehen, wurden viele nachgerüstet.

Bei der gründlichen Erneuerung der alten ICE baute man Steckdosen an den Sitzen ein.

So verschwand nach und nach der Unterschied zwischen den alten und den neuen Zügen.

Heute darf der Reisende deshalb in nahezu jedem ICE mit einer Steckdose rechnen.

Wozu der Strom am Platz dient

Die Steckdose am Sitz hat das Reisen mit dem Zug spürbar verändert.

Wer beruflich unterwegs ist, kann seinen Laptop laden und ungestört arbeiten.

Andere nutzen den Strom, um ihr Handy oder ihr Tablet wieder aufzuladen.

So wird die Fahrt für viele zu einer Zeit, die sich sinnvoll nutzen lässt.

Nicht in jedem Zug

Was für den ICE gilt, lässt sich nicht ohne Weiteres auf jeden anderen Zug übertragen.

In vielen modernen Nahverkehrszügen gibt es zwar ebenfalls Steckdosen am Platz.

In älteren Regionalzügen jedoch sucht man sie mitunter noch vergeblich.

So ist die Steckdose zwar im ICE selbstverständlich, im ganzen Netz aber noch nicht überall.

Der Strom für das WLAN

Die vielen Steckdosen im ICE hängen mit einer weiteren Annehmlichkeit zusammen.

Denn im ICE gibt es heute meist auch ein drahtloses Netz für den Zugang ins Internet.

Wer dieses nutzt, will zugleich seine Geräte laden, ohne auf den Akku achten zu müssen.

So ergänzen sich die Steckdose und das drahtlose Netz zu einem bequemen Arbeitsplatz auf Schienen.

Ein Zeichen des Wandels

Die selbstverständliche Steckdose im Zug ist ein schönes Zeichen für den Wandel des Reisens.

Was früher niemand vermisste, gehört heute zu den Dingen, die viele erwarten.

Der Zug hat sich damit vom bloßen Verkehrsmittel zu einem Ort des Arbeitens gewandelt.

Die Steckdose am Platz ist ein kleines, aber sprechendes Beispiel für diese Entwicklung.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende bestätigt sich die Behauptung für den ICE mit einer kleinen Einschränkung.

Ja, in nahezu jedem ICE gibt es heute an fast jedem Sitzplatz eine Steckdose.

Nur war das nicht immer so, und in manch anderem Zug fehlt sie bis heute.

Wer das weiß, findet im ICE den Strom am Platz und rechnet anderswo besser mit dem eigenen Akku.

Der Blick auf den Sitzplan

Wer sichergehen will, findet die Steckdose oft schon bei der Wahl seines Sitzplatzes.

Bei der Reservierung im ICE lässt sich meist ein Platz mit Steckdose gezielt aussuchen.

Auch am Sitz selbst weist häufig ein kleines Zeichen auf die vorhandene Steckdose hin.

So muss niemand im Zug lange suchen, sondern findet den Strom am Platz mit einem Blick.

Häufige Fragen

Gibt es in jedem ICE eine Steckdose?
In nahezu jedem ICE und an fast jedem Sitzplatz, in der ersten wie in der zweiten Klasse. So kann man unterwegs bequem arbeiten und seine Geräte laden.
War das immer so?
Nein. Die ersten ICE hatten nur an wenigen Plätzen Steckdosen. Erst mit dem Aufkommen der vielen Geräte wurde der Strom am Platz zum Standard.
Wie kamen Steckdosen in die alten Züge?
Bei der gründlichen Erneuerung der älteren ICE wurden Steckdosen an den Sitzen nachgerüstet. So verschwand der Unterschied zu den neueren Zügen.
Gibt es in jedem Zug Steckdosen?
Nein. In vielen modernen Nahverkehrszügen ja, in älteren Regionalzügen mitunter nicht. Selbstverständlich ist die Steckdose vor allem im ICE.
Was hat die Steckdose mit dem WLAN zu tun?
Im ICE gibt es meist auch ein drahtloses Netz. Wer es nutzt, will zugleich seine Geräte laden. Steckdose und Netz ergänzen sich zu einem Arbeitsplatz auf Schienen.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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