Stimmt es, dass es im Zug eine Tote-Mann-Taste gibt?

Stimmt es, dass…?

„Wenn der Lokführer nicht mehr reagiert, bremst der Zug von selbst – dafür sorgt die Totmann-Einrichtung.“

Stimmt es, dass es im Zug eine Tote-Mann-Taste gibt?

→ Ein Blick auf eine wichtige Sicherheitstechnik.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Im Zug gibt es eine wichtige Sicherheitseinrichtung, die im Volksmund Totmann heißt. Der Lokführer muss regelmäßig einen Knopf oder ein Pedal betätigen. Tut er das nicht mehr, etwa weil ihm schlecht geworden ist, bremst der Zug von selbst und bleibt sicher stehen.

Vorn in der Lok sitzt der Lokführer meist allein und lenkt den schweren Zug.

Doch was geschieht, wenn ihm plötzlich schlecht wird oder er das Bewusstsein verliert.

Für genau diesen Fall gibt es im Zug eine kluge Sicherheitseinrichtung.

Gruss vom Bahnhof Weetzen Kaliwerk „Deutschland“
Foto: Oppermann & Niehus, Linden, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Sicherheit in Zahlen

Ja

es gibt sie

die Totmann-Einrichtung

regelmäßig

betätigen

Knopf oder Pedal

Notbremsung

sonst

der Zug hält an

Reagiert der Lokführer nicht mehr, bremst der Zug dank der Totmann-Einrichtung von selbst.

Eine Einrichtung für den Notfall

Im Zug gibt es eine besondere Einrichtung für den Fall, dass dem Lokführer etwas zustößt.

Sie soll dafür sorgen, dass der Zug auch dann sicher zum Stehen kommt.

Im Volksmund nennt man diese Einrichtung die Totmann-Taste oder den Totmann.

Fachleute sprechen nüchterner von einer Sicherheitsfahrschaltung.

2010 10 02 Bundesrepublik Deutschland Berlin Wedding Bahnhof Gesundbrunn
Foto: Lothar Weber, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Knopf, der wachhält

Der Lokführer muss während der Fahrt regelmäßig einen Knopf oder ein Pedal betätigen.

Damit zeigt er der Technik, dass er wach und bei Bewusstsein ist.

Solange er dies tut, fährt der Zug ganz normal weiter.

So bestätigt der Fahrer immer wieder, dass alles in Ordnung ist.

Gut zu wissen

Im Zug gibt es eine Sicherheitseinrichtung, die im Volksmund Totmann heißt und fachlich Sicherheitsfahrschaltung genannt wird. Der Lokführer muss regelmäßig einen Knopf oder ein Pedal betätigen, um zu zeigen, dass er wach ist.

Bleibt diese Bestätigung aus, ertönt zuerst ein Warnton. Reagiert der Fahrer auch dann nicht, bremst der Zug von selbst und kommt sicher zum Stehen. So wird ein führerloser, ungebremster Zug verhindert.

Wenn die Bestätigung ausbleibt

Bleibt die regelmäßige Bestätigung plötzlich aus, wird die Technik aufmerksam.

Zunächst ertönt oft ein Warnton, der den Fahrer erinnern soll.

Reagiert er auch dann nicht, geht die Einrichtung vom Schlimmsten aus.

Sie nimmt dann an, dass der Lokführer nicht mehr handlungsfähig ist.

Der Zug bremst von selbst

In diesem Fall leitet die Einrichtung von ganz allein eine Bremsung ein.

Der Zug verlangsamt sich und kommt schließlich sicher zum Stehen.

So wird verhindert, dass ein führerloser Zug ungebremst weiterrast.

Diese schlichte Technik hat schon manches Unglück verhindert.

Eine einfache, kluge Idee

Das Besondere an der Einrichtung ist ihre einfache und doch kluge Idee.

Sie verlangt vom Fahrer nichts weiter als ein regelmäßiges kleines Zeichen.

Genau dieses Zeichen aber verrät zuverlässig, ob er noch wach ist.

So schützt eine ganz schlichte Handbewegung die Sicherheit aller.

Teil eines größeren Ganzen

Die Totmann-Einrichtung ist nur eine von vielen Sicherheiten im Zug.

Weitere Technik überwacht das Tempo und die Beachtung der Signale.

All diese Systeme greifen ineinander und sichern die Fahrt gemeinsam.

So ist der Zug auch ohne einen zweiten Fahrer erstaunlich sicher unterwegs.

Vertrauen durch Technik

Für die Reisenden bedeutet diese Technik ein gutes Stück zusätzliche Sicherheit.

Selbst wenn dem Fahrer etwas zustößt, bleibt der Zug nicht außer Kontrolle.

So können die Fahrgäste ruhig reisen, ohne sich sorgen zu müssen.

Die stille Technik im Hintergrund wächt über jede einzelne Fahrt.

Ein klares Ja

Am Ende lässt sich die Frage mit einem klaren Ja beantworten.

Im Zug gibt es tatsächlich eine Einrichtung, die man Totmann nennt.

Der Lokführer muss sie regelmäßig betätigen, sonst bremst der Zug von selbst.

So sorgt diese schlichte Technik zuverlässig für die Sicherheit aller.

Woher der Irrtum kommt

Viele halbwahre Annahmen über die Bahn haben durchaus einen nachvollziehbaren Ursprung.

Oft steckt ein wahrer Kern in ihnen, der dann falsch verallgemeinert wird.

So wird aus einer bloßen Ausnahme schnell eine vermeintliche Regel für alles.

Wer genauer hinsieht, kann den Irrtum vom wahren Kern gut trennen.

Was man sich merken kann

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort auf die Frage.

So muss man beim nächsten Mal nicht lange überlegen oder rätseln.

Ein wenig Wissen über die Bahn macht das Reisen gleich entspannter.

Und es hilft, manch verbreitetem Irrtum gelassen zu begegnen.

Ein Blick auf den Alltag

Im Alltag begegnet einem diese Frage häufiger, als man zunächst denkt.

Wer die Antwort kennt, versteht das Geschehen im Zug ein wenig besser.

So wird aus einer kleinen Frage ein nützliches Stück Wissen.

Und dieses Wissen begleitet einen auf jeder weiteren Reise.

Häufige Fragen

Gibt es im Zug eine Tote-Mann-Taste?
Ja. Sie heißt im Volksmund Totmann und fachlich Sicherheitsfahrschaltung. Der Lokführer muss sie regelmäßig betätigen.
Was macht diese Einrichtung?
Sie überwacht, ob der Lokführer noch wach und handlungsfähig ist. Er muss dazu regelmäßig einen Knopf oder ein Pedal betätigen.
Was passiert, wenn der Fahrer nicht reagiert?
Zuerst ertönt ein Warnton. Reagiert er auch dann nicht, bremst der Zug von selbst und kommt sicher zum Stehen.
Warum gibt es diese Technik?
Damit der Zug auch dann sicher anhält, wenn dem Lokführer etwas zustößt, etwa wenn ihm schlecht wird oder er das Bewusstsein verliert.
Ist der Zug damit sicher?
Diese Einrichtung ist eine von vielen Sicherheiten. Weitere Technik überwacht Tempo und Signale. Gemeinsam machen sie die Fahrt sehr sicher.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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