Stimmt es, dass die Bahn ein eigenes Stromnetz hat?

Stimmt es, dass…?

„Der Strom für die Züge fließt durch ein eigenes Netz – der Bahnstrom ist etwas ganz Besonderes.“

Stimmt es, dass die Bahn ein eigenes Stromnetz hat?

→ Ein Blick auf den Strom der Bahn.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Die Bahn betreibt für ihre Züge ein eigenes Stromnetz, das man Bahnstrom nennt. Dieser Strom hat eine andere Form als der Strom aus der heimischen Steckdose. Über eigene Leitungen und Umformer gelangt er zu den Oberleitungen, aus denen die Züge ihre Energie beziehen.

Ein elektrischer Zug bezieht seinen Strom von oben aus der Oberleitung über der Strecke.

Man könnte meinen, dieser Strom sei derselbe wie der aus der Steckdose zu Hause.

Ob die Bahn wirklich ein eigenes Stromnetz betreibt, schauen wir uns heute genauer an.

ICE 1 ()
Foto: Torsten Maue, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnstrom in Zahlen

Ja

eigenes Netz

der Bahnstrom

andere Form

als die Steckdose

eigene Spannung

Oberleitung

zum Zug

Strom von oben

Die Bahn betreibt ein eigenes Stromnetz, den Bahnstrom, mit einer anderen Form als der Haushaltsstrom.

Strom von oben

Ein elektrischer Zug holt sich seinen Strom von oben aus der Oberleitung.

Ein Bügel auf dem Dach, der Stromabnehmer, schleift dabei am Draht entlang.

So fließt der Strom in den Zug und treibt seine Motoren an.

Doch dieser Strom kommt nicht einfach aus dem gewöhnlichen Netz.

ICE 1 ()
Foto: Torsten Maue, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ein eigenes Netz

Für ihre Züge betreibt die Bahn tatsächlich ein ganz eigenes Stromnetz.

Man nennt diesen besonderen Strom den Bahnstrom.

Über eigene Leitungen zieht er sich quer durch das ganze Land.

So ist die Bahn bei ihrer Energie ein Stück weit unabhängig.

Gut zu wissen

Die Bahn betreibt für ihre Züge ein eigenes Stromnetz, den Bahnstrom. Er hat eine andere Form als der Haushaltsstrom und schwingt in einem anderen Takt. In besonderen Umformer- und Umrichterwerken wird der normale Strom in Bahnstrom umgewandelt.

Das eigene Netz hat historische und technische Gründe und macht die Bahn unabhängiger. Über eigene Leitungen zieht es sich durch ganz Deutschland und versorgt die Oberleitungen, aus denen die Züge ihre Energie beziehen.

Eine andere Form von Strom

Das Besondere ist, dass der Bahnstrom eine andere Form hat als der Haushaltsstrom.

Er schwingt in einem anderen Takt als der Strom aus der Steckdose.

Diese eigene Form hat historische und technische Gründe.

Darum lässt sich der Bahnstrom nicht einfach mit dem normalen Netz mischen.

Umformer als Vermittler

Damit der Bahnstrom entsteht, braucht es besondere Anlagen.

In Umformer- und Umrichterwerken wird der normale Strom umgewandelt.

Erst danach hat er die richtige Form für die Züge der Bahn.

So vermitteln diese Werke zwischen dem öffentlichen Netz und der Bahn.

Warum die Bahn das so macht

Der eigene Bahnstrom hat sich vor langer Zeit als sinnvoll erwiesen.

Mit der eigenen Form ließen sich die frühen Motoren besser steuern.

Zudem macht das eigene Netz die Bahn unabhängiger und sicherer.

So hält die Bahn bis heute an ihrem eigenen Stromnetz fest.

Ein Netz quer durchs Land

Das Bahnstromnetz zieht sich mit eigenen Leitungen durch ganz Deutschland.

An vielen Stellen sorgt es dafür, dass überall Strom in der Oberleitung ist.

So kann ein Zug von einer Ecke des Landes bis in die andere fahren.

Ohne dieses Netz stünde jeder elektrische Zug schon bald still.

Woher der Strom stammt

Der Strom für das Bahnnetz kommt aus ganz unterschiedlichen Quellen.

Ein Teil stammt aus großen Kraftwerken, ein wachsender Teil aus Wind und Sonne.

So wird auch der Bahnstrom nach und nach immer umweltfreundlicher.

Am Ende landet er stets in der Oberleitung über den Gleisen.

Ein klares Ja

Am Ende lässt sich die Frage mit einem klaren Ja beantworten.

Die Bahn betreibt für ihre Züge ein eigenes Stromnetz, den Bahnstrom.

Dieser hat eine andere Form als der Strom aus der heimischen Steckdose.

Über eigene Leitungen und Umformer gelangt er zu den Zügen im ganzen Land.

Woher der Irrtum kommt

Viele halbwahre Annahmen über die Bahn haben durchaus einen nachvollziehbaren Ursprung.

Oft steckt ein wahrer Kern in ihnen, der dann falsch verallgemeinert wird.

So wird aus einer bloßen Ausnahme schnell eine vermeintliche Regel für alles.

Wer genauer hinsieht, kann den Irrtum vom wahren Kern gut trennen.

Was man sich merken kann

Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort auf die Frage.

So muss man beim nächsten Mal nicht lange überlegen oder rätseln.

Ein wenig Wissen über die Bahn macht das Reisen gleich entspannter.

Und es hilft, manch verbreitetem Irrtum gelassen zu begegnen.

Ein Blick auf den Alltag

Im Alltag begegnet einem diese Frage häufiger, als man zunächst denkt.

Wer die Antwort kennt, versteht das Geschehen im Zug ein wenig besser.

So wird aus einer kleinen Frage ein nützliches Stück Wissen.

Und dieses Wissen begleitet einen auf jeder weiteren Reise.

Häufige Fragen

Hat die Bahn ein eigenes Stromnetz?
Ja. Die Bahn betreibt für ihre Züge ein eigenes Netz, den Bahnstrom, der über eigene Leitungen durch das ganze Land zieht.
Ist Bahnstrom dasselbe wie Haushaltsstrom?
Nein. Der Bahnstrom hat eine andere Form und schwingt in einem anderen Takt als der Strom aus der Steckdose. Darum lässt er sich nicht einfach mischen.
Wie entsteht der Bahnstrom?
In besonderen Umformer- und Umrichterwerken wird der normale Strom umgewandelt, bis er die richtige Form für die Züge hat.
Warum macht die Bahn das so?
Aus historischen und technischen Gründen. Mit der eigenen Form ließen sich frühe Motoren besser steuern, und das eigene Netz macht die Bahn unabhängiger.
Woher kommt der Strom?
Aus unterschiedlichen Quellen, aus großen Kraftwerken und zu einem wachsenden Teil aus Wind und Sonne. So wird auch der Bahnstrom immer grüner.

Weiterfahrt

Was ist eine Oberleitung? – Strom von oben

Wie viel Strom braucht die Bahn? – ein großer Verbrauch

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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