Sollte es im Zug an jedem Sitz eine Steckdose geben?

Standpunkt

„Wenn der Akku leer ist und keine Steckdose in der Nähe, sitzt man ohne Handy da.“

Sollte es im Zug an jedem Sitz eine Steckdose geben?

→ Ein Standpunkt über die Steckdose am Sitz.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Zug sollte es möglichst an jedem Sitz eine Steckdose geben, vor allem auf langen Fahrten. Handys und Laptops brauchen Strom, und unterwegs geht der Akku schnell zur Neige. Wer arbeiten oder in Ruhe reisen will, ist froh über eine Steckdose. Gibt es nur wenige, streiten sich viele darum. Jeden Sitz zu verkabeln kostet aber Geld, und in alte Wagen ist es schwer einzubauen. Doch in neuen Zügen sollte es selbstverständlich sein.

Fast jeder hat ein Handy dabei.

Der Akku hält nicht ewig.

Ob es an jedem Sitz eine Steckdose braucht, klären wir.

Ludmilla 232 252 Cottbus Hbf
Foto: Bettenburg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Akku wird leer

Ein Handy hält nicht den ganzen Tag.

Auf einer langen Fahrt wird der Akku leer.

Auch der Laptop braucht Strom.

Dann steht man ohne da.

Cottbus 2019 Bahnhof by RaBoe 002
Foto: © Ra Boe / Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Strom am Sitz

Eine Steckdose am Sitz hilft.

Man steckt das Ladekabel ein.

Und lädt während der Fahrt.

So bleibt das Handy an.

Arbeiten unterwegs

Viele arbeiten im Zug.

Am Laptop.

Der braucht immer wieder Strom.

Ohne Steckdose geht bald nichts mehr.

Streit um die wenigen

Gibt es nur wenige Steckdosen, wird es eng.

Alle wollen laden.

Man sucht und findet keine.

Oder muss teilen.

Jeder Sitz seine Dose

Am besten hat jeder Sitz eine Dose.

Dann muss niemand suchen.

Und niemand streiten.

Jeder lädt an seinem Platz.

Es kostet Geld

Jeden Sitz zu verkabeln kostet Geld.

Man braucht viele Dosen und Leitungen.

Das ist Aufwand.

Vor allem beim Bau.

Alte Wagen schwierig

In alte Wagen ist es schwer einzubauen.

Die Leitungen fehlen.

Ein Umbau ist teuer.

Da geht es nur nach und nach.

In neuen Zügen selbstverständlich

Am Ende sollte es möglichst an jedem Sitz eine Steckdose geben.

Vor allem in neuen Zügen.

Es kostet Geld und ist im Alten schwer.

Doch neu gebaut sollte es dazugehören.

Pro und Contra

Dafür

+  Auf langen Fahrten wird der Akku von Handy und Laptop leer.

+  Wer arbeiten oder in Ruhe reisen will, ist froh über eine Steckdose.

+  Gibt es nur wenige, streiten sich viele darum.

+  An jedem Sitz muss niemand suchen oder teilen.

Dagegen

  Jeden Sitz zu verkabeln kostet Geld und Aufwand.

  In alte Wagen ist es schwer einzubauen.

  Nicht jeder braucht auf jeder Fahrt eine Steckdose.

  Viele Geräte am Netz brauchen viel Strom.

Gut zu wissen

Im Zug sollte es möglichst an jedem Sitz eine Steckdose geben, vor allem auf langen Fahrten. Ein Handy hält nicht den ganzen Tag, auf einer langen Fahrt wird der Akku leer, auch der Laptop braucht Strom, dann steht man ohne da. Eine Steckdose am Sitz hilft, man steckt das Ladekabel ein und lädt während der Fahrt, so bleibt das Handy an. Viele arbeiten im Zug am Laptop, der braucht immer wieder Strom, ohne Steckdose geht bald nichts mehr. Gibt es nur wenige Steckdosen, wird es eng, alle wollen laden, man sucht und findet keine oder muss teilen. Am besten hat jeder Sitz eine Dose, dann muss niemand suchen und niemand streiten, jeder lädt an seinem Platz. Jeden Sitz zu verkabeln kostet allerdings Geld, man braucht viele Dosen und Leitungen, das ist Aufwand, vor allem beim Bau. In alte Wagen ist es zudem schwer einzubauen, die Leitungen fehlen, ein Umbau ist teuer, da geht es nur nach und nach. So sollte es möglichst an jedem Sitz eine Steckdose geben, vor allem in neuen Zügen, denn auch wenn es Geld kostet und im Alten schwer ist, sollte es neu gebaut dazugehören.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Unterm Strich

Am Ende sollte es möglichst an jedem Sitz eine Steckdose geben.

Vor allem in neuen Zügen.

Es kostet Geld und ist im Alten schwer.

Doch neu gebaut sollte es dazugehören.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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