Stimmt es, dass es vor der Bahn Postkutschen gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Vor der Bahn reiste man mit der Postkutsche, gezogen von Pferden.“

Stimmt es, dass es vor der Bahn Postkutschen gab?

→ Ein Blick auf den Pferdewagen auf der alten Straße.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Bevor es die Bahn gab, reiste man mit der Postkutsche. Das war ein Wagen, den Pferde zogen. Darin saßen die Reisenden. Und die Post fuhr auch mit. Die Fahrt war langsam und holprig. Über schlechte Straßen ging es Schritt für Schritt. Nach ein paar Stunden wechselte man die Pferde. An einer Poststation. Dann kam die Bahn, und alles wurde viel schneller.

Wie reiste man, bevor es Züge gab?

Mit dem Pferd und dem Wagen.

Wie das war, klären wir.

Cottbus 2019 Bahnhof by RaBoe 003
Foto: © Ra Boe / Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Die Postkutsche in Zahlen

Ja

die Antwort

vor der Bahn

Pferde

ziehen den Wagen

langsam und holprig

Poststation

zum Pferdewechsel

alle paar Stunden

Ja, vor der Bahn reiste man mit der Postkutsche.

Vor der Bahn

Die Bahn gibt es noch nicht so lange.

Vorher reiste man anders.

Es gab keine Züge.

Und keine Schienen.

Cottbus, 442 647 parked in Cottbus Hauptbahnhof
Foto: Trio3D, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Postkutsche

Man reiste mit der Postkutsche.

Das war ein großer Wagen.

Pferde zogen ihn.

Darin saßen die Reisenden.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Vor der Bahn reiste man mit der Postkutsche. Die Bahn gibt es noch nicht so lange, vorher reiste man anders, es gab keine Züge und keine Schienen. Man reiste mit der Postkutsche, das war ein großer Wagen, Pferde zogen ihn, und darin saßen die Reisenden. In der Kutsche fuhr auch die Post, Briefe und Pakete, daher der Name Postkutsche, sie brachte beides ans Ziel. Die Fahrt war langsam, ein Pferd ist nicht schnell, und die Straßen waren schlecht, es holperte und ruckelte.

Pferde werden müde, darum wechselte man sie an einer Poststation, dort standen frische Pferde bereit. Eine weite Reise dauerte Tage, man übernachtete unterwegs in einem Gasthaus und fuhr am nächsten Tag weiter. Dann kam die Eisenbahn, sie war viel schneller und lief auf glatten Schienen, und die Postkutsche verschwand nach und nach. So stimmt es, dass es vor der Bahn Postkutschen gab: Pferde zogen den Wagen, es war langsam und holprig, und die Bahn machte das Reisen dann schnell.

Auch die Post fuhr mit

In der Kutsche fuhr auch die Post.

Briefe und Pakete.

Daher der Name Postkutsche.

Sie brachte beides ans Ziel.

Langsam und holprig

Die Fahrt war langsam.

Ein Pferd ist nicht schnell.

Und die Straßen waren schlecht.

Es holperte und ruckelte.

Pferde wechseln

Pferde werden müde.

Darum wechselte man sie.

An einer Poststation.

Dort standen frische Pferde bereit.

Weite Reisen dauerten lange

Eine weite Reise dauerte Tage.

Man übernachtete unterwegs.

In einem Gasthaus.

Und fuhr am nächsten Tag weiter.

Dann kam die Bahn

Dann kam die Eisenbahn.

Sie war viel schneller.

Und lief auf glatten Schienen.

Die Postkutsche verschwand nach und nach.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Vor der Bahn gab es Postkutschen.

Pferde zogen den Wagen.

Es war langsam und holprig.

Die Bahn machte das Reisen dann schnell.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Gab es vor der Bahn wirklich Postkutschen?
Ja. Bevor es Züge und Schienen gab, reiste man mit der Postkutsche, einem großen Wagen, den Pferde zogen. Darin saßen die Reisenden, und die Post fuhr mit.
Warum heißt sie Postkutsche?
Weil sie auch die Post beförderte, also Briefe und Pakete. Sie brachte zugleich Reisende und Post von Ort zu Ort, daher der Name.
Wie schnell war eine Postkutsche?
Langsam. Pferde sind nicht schnell, und die Straßen waren schlecht. Es holperte, und eine weite Reise dauerte Tage, mit Übernachtungen unterwegs.
Was war eine Poststation?
Ein Halt, an dem man die müden Pferde gegen frische tauschte. So konnte die Kutsche weiterfahren, ohne dass die Pferde völlig erschöpften.
Warum verschwand die Postkutsche?
Weil die Eisenbahn kam. Sie war viel schneller, lief auf glatten Schienen und konnte viel mehr Menschen und Post befördern. Nach und nach ersetzte sie die Kutsche.

Weiterfahrt

Die erste Eisenbahn – was danach kam

Die Bahnhofsgaststätte – Rast auf der Reise

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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