Lara Stoll: Warum Tempo auf der Bühne alles verändert

Porträt · Tempo & Mut

Lara Stoll: Warum Tempo auf der Bühne alles verändert

Lara Stoll – Poetry Slam
Foto: Harald Krichel · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Highslammer e.V. · „Slam U2019″ · YouTube
Ein Waschbär rennt schwungvoll über einen verschneiten Bahnsteig in den Schweizer Alpen.

Der Zug hat Verspätung, und Nadine steht am Bahnsteig in Frauenfeld.

Es ist kalt, und die Anzeige springt gerade von zehn auf fünfzehn Minuten.

Sie kennt das Spiel, sie wartet, sie scrollt.

Dann bleibt ihr Daumen an einem kurzen Video hängen.

Eine Frau steht auf einer Bühne und redet so schnell, dass die Worte einander fast überholen.

Nadine versteht zuerst nur die Hälfte, aber sie kann trotzdem nicht wegschauen.

Etwas an diesem Tempo zieht sie mitten in die Geschichte hinein.

Der Zug fährt ein, die Türen öffnen sich, und Nadine bleibt einfach stehen.

Erst als der Schaffner pfeift, schreckt sie hoch.

So geht es vielen Menschen, wenn sie Lara Stoll zum ersten Mal erleben.

Kennst du das, dieses Gefühl, wenn dich pures Tempo packt und nicht mehr loslässt?

Genau darum geht es heute.

Und ja, du kannst dir davon eine ganze Menge abschauen.

Denn hinter dem Tempo steckt ein Prinzip, das in jedem Gespräch funktioniert.

Auch dann, wenn du nie im Leben auf eine echte Bühne willst.

Reden ist nämlich kein Talent für wenige, sondern ein Handwerk für alle.

Und ein Handwerk kann man lernen, Schritt für Schritt.

Wer ist diese Frau mit dem Wahnsinnstempo?

Lara Stoll ist Schweizerin und wurde 1987 in Schaffhausen geboren.

Aufgewachsen ist sie in Rheinklingen im Thurgau, also nah an der Grenze und nah an den Gleisen.

Ihren allerersten Poetry Slam bestritt sie im Jahr 2005.

Nur ein Jahr später, mit gerade einmal 19 Jahren, wurde sie deutschsprachige U20-Meisterin.

Im selben Jahr holte sie zusätzlich den Schweizer U20-Titel.

Das ist kein langsames Reinwachsen, das ist ein Start mit Vollgas.

Viele Slammer brauchen Jahre, bis sie überhaupt auf einer großen Bühne stehen.

Lara Stoll stand längst dort, als andere in ihrem Alter noch heimlich übten.

2010 legte sie dann richtig nach.

Sie wurde erste Schweizer Poetry-Slam-Meisterin im Einzel.

Und im Dezember 2010 gewann sie in Reims sogar den allerersten Europameistertitel.

Berühmt wurde damals ihr Text mit dem Titel „Weshalb ich manchmal gerne ein John-Deere-Traktor 7810 wäre!“.

Den Text selbst zitieren wir hier aus Respekt vor dem Urheberrecht ausdrücklich nicht.

Aber schon der Titel verrät die schräge Richtung, in die ihr Kopf gerne abbiegt.

Später kamen Preise dazu, die man nicht einfach so geschenkt bekommt.

2011 folgte der Kulturpreis Thurgau.

2019 gab es den Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises.

2021 kam der Salzburger Stier für die Schweiz obendrauf.

Heute ist Lara Stoll längst viel mehr als nur Slammerin.

Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin, Filmemacherin und Autorin.

2015 schloss sie ein Filmstudium an der ZHdK in Zürich ab.

Seit 2013 gehört sie außerdem zum Kollektiv „Bild mit Ton“, das Musik und Comedy miteinander verbindet.

Für das Schweizer Fernsehen stand sie in mehreren Comedy-Formaten vor der Kamera.

Und ihre Texte erscheinen als Bücher, die man tatsächlich in die Hand nehmen kann.

Diese Bandbreite ist selten, denn die meisten bleiben ihr Leben lang in einer einzigen Schublade.

Lara Stoll dagegen wechselt die Bühne, ohne dabei je ihre eigene Stimme zu wechseln.

In Zürich lebt sie bis heute, und inzwischen ist sie Ende dreißig.

Kurz gesagt, aus dem schnellen Mädchen von damals wurde eine der prägendsten komischen Stimmen der Schweiz.

Was macht Lara Stoll so besonders?

Ich habe fünf Dinge herausgehört, die sie so stark machen.

Keine Sorge, du kannst dir jedes einzelne davon abschauen.

Wir gehen sie ganz in Ruhe der Reihe nach durch.

1. Tempo ist ihre Geheimwaffe

Die meisten Menschen reden auf einer Bühne viel zu langsam, weil sie Angst haben.

Lara Stoll macht genau das Gegenteil.

Sie legt ein Tempo vor, das dich mitreißt, bevor du überhaupt nachdenken kannst.

Das ist kein nervöses Hetzen, sondern ein echter Sog.

Ihre Sätze rollen wie ein Zug, der ganz genau weiß, wohin er will.

Kein Bullshit: Tempo ist Mut, den man sofort hören kann.

2. Sie nimmt den Unsinn bitterernst

Ein Traktor als heimlicher Sehnsuchtsort, das klingt erst einmal komplett absurd.

Und genau das ist der Trick dahinter.

Lara Stoll spielt diesen Quatsch mit todernstem Gesicht.

Der Widerspruch zwischen ernstem Ton und absurdem Inhalt bringt den ganzen Saal zum Kippen.

Diesen trockenen Ernst nennt man auch Deadpan.

Je alberner die Idee, desto ernster wird ihr Blick.

3. Ihre Energie füllt jeden Raum

Auf der Bühne ist sie mit allem, was sie hat, wirklich da.

Ihr Körper, ihre Stimme und ihr Blick ziehen alle in dieselbe Richtung.

Diese Energie steckt an, egal ob im vollen Saal oder im kleinen Handyvideo am Bahnsteig.

Quatsch, denkst du jetzt vielleicht, Energie kann man doch gar nicht lernen?

Doch, kann man, und genau dazu kommen wir gleich.

Energie ist nämlich seltener ein Talent als eine Entscheidung.

4. Sie traut sich, albern zu sein

Viele halten sich zurück, weil sie unbedingt ernst genommen werden wollen.

Lara Stoll dreht diesen Reflex einfach um.

Sie ist albern und wird gerade deshalb ernst genommen.

2021 nannte man sie sogar die witzigste Frau der Schweiz.

Also merke: Wer sich traut, komisch zu sein, gewinnt oft die ehrlichste Wirkung.

5. Sie bleibt trotz allem sie selbst

Erfolg verändert viele Menschen, und leider oft nicht zum Besseren.

Lara Stoll dagegen klingt bis heute nach genau derselben schrägen Person.

Sie passt sich nicht an das Publikum an, sie zieht das Publikum zu sich.

Das ist vielleicht ihre stillste und zugleich stärkste Eigenschaft.

Denn ein Publikum spürt sofort, ob jemand echt ist oder nur eine Rolle spielt.

Tempo ist kein Talent, das man hat oder eben nicht hat, sondern eine Entscheidung, die du jederzeit neu treffen kannst.

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Ein neugieriger Waschbär sitzt auf einem alten Gepäckkarren vor einem Alpenbahnhof.

Der Beweis: einmal wirklich hinschauen

Genug geredet, jetzt bist du an der Reihe.

Schau dir den Auftritt in Ruhe an und höre nicht nur auf die einzelnen Worte.

Dein Beobachtungsauftrag

Achte einmal ganz bewusst auf ihr Tempo, auf ihr ruhiges Gesicht beim größten Unsinn und auf die kurzen Pausen, in denen der Saal lacht.

Fällt dir auf, wie sie das Publikum führt, ohne dabei je laut zu werden?

Genau diese Mischung aus Ruhe und Tempo ist ihr eigentliches Markenzeichen.

Wie alt war Lara Stoll bei ihrem ersten großen Titel?

Mit 19 Jahren gelang ihr 2006 der Titel als deutschsprachige U20-Meisterin, nur ein Jahr nach ihrem allerersten Slam.

Der häufigste Denkfehler beim Reden

Viele glauben, sie müssten erst mutig sein und dann reden.

In Wahrheit läuft es aber genau andersherum.

Du fängst an zu reden, und der Mut kommt beim Sprechen ganz von allein dazu.

Lara Stoll wartet nicht auf den perfekten Moment, sie erschafft ihn sich einfach.

Das ist der ganze Unterschied zwischen Träumen und Tun.

Häufiger Denkfehler

Du musst dich nicht erst fertig und sicher fühlen, um loszulegen, denn dieses Gefühl von Sicherheit entsteht fast immer erst mitten in der Bewegung.

Deshalb ist der allererste Satz oft der wichtigste von allen.

Er entscheidet, ob du überhaupt erst ins Rollen kommst.

Und dieser erste Satz darf ruhig unperfekt sein, Hauptsache, er fällt überhaupt.

Was du von Lara Stoll lernen kannst

Jetzt wird es praktisch, denn Bewundern allein bringt dich nicht weiter.

Diese fünf Punkte kannst du beim nächsten Reden sofort ausprobieren.

  • Tempo schlägt Perfektion, weil ein mutiges Tempo lebendiger klingt als jeder glatte, langsame Satz.
  • Trau dich, absurd zu sein, denn eine schräge Idee bleibt viel länger im Kopf als eine brave.
  • Spiel den Unsinn ernst, dann wirkt deine Pointe gleich doppelt so stark.
  • Zeig echte Energie, weil sie ansteckt und deine Zuhörer sofort mitnimmt.
  • Fang einfach an, statt ewig auf den perfekten Moment zu warten.

Merkst du, wie einfach das im Kern klingt?

Der Haken ist nur, dass du es tun musst und nicht bloß nicken darfst.

Fang mit einem einzigen Punkt an und nicht mit allen fünf gleichzeitig.

Ein guter erster Schritt ist immer besser als ein perfekter Plan, den du nie beginnst.

Perfektion ist am Ende oft nur die höfliche Form von Angst.

Nimm zum Beispiel Tobias, einen Kollegen aus einem meiner Workshops.

Tobias hielt seine Reden immer langsam und korrekt, und trotzdem hörte ihm niemand zu.

Er dachte, noch mehr Ruhe sei die Lösung, also wurde er von Mal zu Mal langsamer.

Dann probierte er einmal Laras Rezept und erzählte eine Geschichte im doppelten Tempo.

Plötzlich lachte der ganze Raum, und Tobias verstand endlich, woran es vorher gelegen hatte.

Nicht der Inhalt hatte gefehlt, sondern schlicht das Leben darin.

Heute traut Tobias sich sogar, kleine Pausen zu setzen und mitten darin zu grinsen.

Und rate einmal, wer inzwischen bei jeder Besprechung als Erster um seine Meinung gefragt wird.

Was der Bahnsteig damit zu tun hat

Auf bahn-slam.de dreht sich alles um Bahn, um Sprache und um die kleinen Bühnen des Alltags.

Ein Bahnsteig ist im Grunde die ehrlichste Bühne, die es überhaupt gibt.

Niemand klatscht dort, niemand wartet auf deine Pointe, alle wollen einfach nur weiter.

Genau hier entscheidet sich, ob deine Worte tragen oder ungehört untergehen.

Lara Stoll würde auch an so einem Ort nicht leiser werden, sondern schneller und klarer.

Sie würde die Wartenden nicht höflich bitten zuzuhören, sondern sie einfach mitnehmen.

Und plötzlich wäre die dumme Verspätung die beste kleine Geschichte des Tages.

Das ist die Haltung, die du dir von ihr wirklich abschauen kannst.

Warte nicht auf die perfekte Bühne, sondern nimm die, die gerade vor dir liegt.

Manchmal ist das eben ein kalter Bahnsteig in Frauenfeld.

Und manchmal ist es die Küche, das Büro oder das nächste Familienfest.

Der Ort ist selten das eigentliche Problem, meistens ist es nur das Warten.

Wer wartet, bis wirklich alles passt, der redet am Ende nie.

Wer dagegen anfängt, findet seinen Rhythmus unterwegs.

Und genau das hat Lara Stoll den meisten von uns voraus.

Deine kleine Übung für heute

Diese Übung dauert genau eine Minute und tut überhaupt nicht weh.

Mini-Übung: Der Turbo-Erzähler

Stell dein Handy auf 60 Sekunden, erzähl irgendeine Alltagsgeschichte im doppelten Tempo und bleib dabei kein einziges Mal stehen.

Danach hörst du dir die Aufnahme einmal ganz in Ruhe an.

Du wirst überrascht sein, wie viel lebendiger deine Stimme plötzlich klingt.

Wiederhole das an drei Tagen hintereinander, immer mit einer neuen kleinen Geschichte.

Kleine Schritte an jedem Tag, das ist schon das ganze Geheimnis.

Und falls du dabei selbst lachen musst, dann hast du schon fast alles richtig gemacht.

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Tempo als pure Energie

Lara Stoll redet auf der Bühne oft so schnell, dass die Worte fast purzeln.

Denk an Nadine am Bahnsteig, deren Daumen an genau so einem Video hängen bleibt.

Dieses hohe Tempo erzeugt eine mitreißende, unbändige Energie.

Es packt das Publikum und lässt ihm keine Zeit zum Weghören.

Ein schneller, treibender Text kann einen ganzen Saal elektrisieren.

Lerne auch du, Tempo gezielt als Energiequelle einzusetzen.

Übung: Die Tempo-Salve

Nimm eine kurze Passage und trag sie bewusst sehr schnell vor. Achte darauf, trotzdem deutlich zu bleiben. Spüre, wie viel Druck und Energie dieses Tempo erzeugt.

Das Tempo bewusst steuern

So mitreißend hohes Tempo ist, es will bewusst gesteuert sein.

Lara Stoll rast nicht blind, sie setzt ihr Tempo ganz gezielt ein.

Gerade weil sie schnell sein kann, wirkt eine plötzliche Pause enorm.

Auch du solltest dein Tempo nicht dem Zufall überlassen.

Wechsle bewusst zwischen rasenden und ruhigen Passagen.

So bleibt das schnelle Tempo ein Effekt und wird nicht zur Dauerhetze.

Mut und Selbstbewusstsein

Mit so hohem Tempo aufzutreten verlangt eine Menge Mut.

Lara Stoll stand schon sehr jung selbstbewusst auf großen Bühnen.

Dieses Selbstbewusstsein trägt ihr schnelles, mutiges Spiel.

Auch du darfst dir auf der Bühne mehr zutrauen, als du denkst.

Je sicherer du deinen Text kannst, desto mutiger wirst du im Vortrag.

Mut und Sicherheit wachsen mit jedem einzelnen Auftritt.

Mit Vollgas starten

Lara Stoll ist nicht langsam in die Szene hineingewachsen.

Sie startete gleich mit Vollgas und feierte sehr früh große Erfolge.

Das zeigt, dass man nicht ewig im Verborgenen üben muss.

Manchmal lohnt es sich, sich früh auf eine echte Bühne zu wagen.

Du musst nicht perfekt sein, bevor du dich zum ersten Mal zeigst.

Oft lernst du auf der Bühne schneller als in jahrelanger stiller Übung.

Deutlich bleiben trotz Tempo

Die größte Gefahr beim schnellen Sprechen ist die Undeutlichkeit.

Lara Stoll aber bleibt auch im höchsten Tempo klar verständlich.

Das gelingt nur durch sauberes Training der Aussprache.

Üb schnelle Passagen so lange, bis jedes Wort noch klar ankommt.

Lieber etwas langsamer und deutlich als schnell und unverständlich.

Erst die Verbindung aus Tempo und Klarheit macht den vollen Effekt.

Zum Mitnehmen

Von Lara Stoll lernst du, Tempo als mitreißende Energie einzusetzen. Steuere es aber bewusst, bleib auch im höchsten Tempo deutlich und hab den Mut, dich früh und selbstbewusst auf die Bühne zu wagen.

Der häufigste Denkfehler beim Reden

Viele glauben, langsames Sprechen wirke automatisch seriöser und besser.

Doch ein zu langsamer Vortrag lässt die Energie schnell versickern.

Lara Stoll beweist, dass Tempo einen Text förmlich aufladen kann.

Entscheidend ist nicht langsam oder schnell, sondern der kluge Wechsel.

Trau dich, auch einmal richtig Gas zu geben, statt nur bedacht zu sprechen.

Dein Text gewinnt dadurch oft eine ganz neue Lebendigkeit.

Eine kleine Szene in Frauenfeld

Denk noch einmal an Nadine, die fröstelnd am Bahnsteig wartet.

Die Anzeige springt von zehn auf fünfzehn Minuten Verspätung.

Gelangweilt scrollt sie durch ihr Handy, ohne echtes Ziel.

Dann bleibt ihr Daumen an einem Video von Lara Stoll hängen.

Das Tempo reißt sie sofort mit, und die Wartezeit ist vergessen.

So kann pure Bühnenenergie sogar einen tristen Bahnsteig verwandeln.

Energie, die ansteckt

Die Energie von Lara Stoll bleibt nicht auf der Bühne, sie springt über.

Das Publikum spürt ihren Schwung und wird selbst wacher und lebendiger.

Diese ansteckende Energie ist ein großes Geschenk an den Saal.

Auch du kannst deine eigene Begeisterung bewusst nach vorn tragen.

Wenn du selbst voller Energie bist, spürt das jeder im Raum.

Deine Lust am Auftritt ist oft schon die halbe Miete.

Übung: Tempo und Pause

Trag einen kurzen Text zuerst sehr schnell vor und setz dann eine lange Pause. Spüre, wie stark die Stille nach dem Tempo wirkt. Genau dieser Kontrast macht deinen Vortrag spannend.

Ein letzter Gedanke

Lara Stoll beweist, dass Tempo auf der Bühne alles verändern kann.

Von ihr lernst du Mut, Energie und ein kluges Spiel mit der Geschwindigkeit.

Trau dich, auch einmal richtig Gas zu geben.

Doch vergiss dabei nie die Pause und die Deutlichkeit.

Aus diesem Wechsel entsteht ein Auftritt, der den ganzen Saal mitreißt.

Tempo passend zum Thema

Am schönsten wirkt Tempo, wenn es zum Inhalt eines Textes passt.

Eine hektische, aufgeregte Szene verträgt ein rasendes Tempo.

Ein ruhiger, trauriger Moment verlangt dagegen nach Langsamkeit.

Lara Stoll spürt genau, wann welches Tempo gefragt ist.

Lass auch du die Geschwindigkeit immer zu deinem Gefühl passen.

Dann trägt das Tempo deinen Inhalt, statt ihn zu überrennen.

Dein eigenes Vollgas

Du musst nicht genauso schnell sein wie Lara Stoll.

Finde dein eigenes Tempo, das zu dir und deinem Wesen passt.

Wichtig ist nur, dass du dich traust, auch einmal Gas zu geben.

Probier in einer sicheren Übung ruhig dein persönliches Vollgas aus.

Vielleicht entdeckst du dabei eine Energie, die du dir nie zugetraut hättest.

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— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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