Jan Philipp Zymny: Wie aus schrägen Gedanken echte Kunst wird

Poetry-Slammer-Reihe · Vorbilder von der Bühne

Jan Philipp Zymny: Wie aus schrägen Gedanken echte Kunst wird

Jan Philipp Zymny – Poetry Slam
Foto: Krd · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
3sat · „3satFestival“ · auf YouTube

Kennst du diese Menschen, die einen Gedanken haben, auf den du selbst nie gekommen wärst?

Nicht, weil er klüger klingt.

Sondern weil er so schräg ist, dass er auf einmal Sinn ergibt.

Die meisten trauen sich solche Gedanken gar nicht erst auszusprechen.

Sie klingen ja zunächst nach reinem Unfug.

Einer aber hat aus genau diesem Unfug eine Kunst gemacht.

Und ist damit gleich zweimal deutschsprachiger Meister geworden.

Er heißt Jan Philipp Zymny.

Ein Waschbär sitzt allein unter einer großen Uhr in einer nebligen Bahnhofshalle im Lichtstrahl

Manchmal ist der kürzeste Weg zur Wahrheit ein kleiner Umweg durch den Unsinn.

Willkommen in einem ziemlich eigenen Kosmos.

Steig ruhig ein, es lohnt sich.

Wer ist Jan Philipp Zymny?

Jan Philipp Zymny wurde am 9. März 1993 in Wuppertal geboren.

Heute lebt er in Bochum.

Schon mit 18 Jahren wurde er 2011 Stadtmeister im Poetry Slam in Wuppertal.

2013 gewann er dann die deutschsprachige Meisterschaft im Einzel.

Er war damals gerade einmal 20 Jahre alt.

Damit war er der jüngste deutschsprachige Slam-Meister bis zu diesem Zeitpunkt.

2015 holte er sich den Meistertitel gleich noch ein zweites Mal.

Ein Jahr davor, 2012, stand er bereits einmal im Finale.

Zweimal Meister zu werden schafft in dieser schnellen Szene fast niemand.

Wer zweimal ganz oben steht, hat kein Glück gehabt, sondern ein System.

Dazu kamen weitere Auszeichnungen.

2013 bekam er den NightWash Talent Award.

2016 folgte der Jurypreis beim Prix Pantheon, passenderweise in der Kategorie „Frühreif und Verdorben“.

2019 gab es den Schwerter Kleinkunstpreis.

Er schreibt außerdem Bücher, von „Hin und zurück – nur bergauf!“ bis zu „Best of Unsinn“.

2024 erschien sein Band „Den Weltuntergang hätte ich mir doch anders vorgestellt“.

Seit 2023 macht er zusammen mit Leah Zymny den Podcast „Zufällig Verwandt“.

Aktuell tourt er mit seinem Programm „Illegale Straßentherapie“.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Eine kleine Geschichte am Rande

Ich kannte mal eine Kollegin, nennen wir sie Britta.

Britta hatte in jedem Meeting die ungewöhnlichsten Ideen.

Nur sagte sie fast nie eine davon laut.

Sie hatte Angst, die anderen könnten sie für verrückt halten.

Also nickte sie brav und schlug lieber das Naheliegende vor.

Eines Tages traute sie sich dann doch, eine völlig schräge Idee auszusprechen.

Erst wurde es im Raum kurz sehr still.

Dann sagte jemand nur: Genau das ist es.

Ihre schrägste Idee war am Ende ihre beste.

Sie hatte diese Idee nur jahrelang für sich behalten.

Was macht ihn besonders?

Ich sehe bei ihm vor allem drei Dinge, die du dir genauer anschauen solltest.

Erstens: Er hat einen wirklich eigenen Kosmos

Viele Künstler klingen am Ende wie viele andere Künstler.

Zymny klingt nur wie Zymny.

Seine Programme heißen „Kinder der Weirdness“ oder „surREALITÄT“.

Schon die Titel verraten, dass hier jemand seine eigenen Regeln aufstellt.

In seiner Welt gelten Logik und Traum einfach gleichzeitig.

Ein eigener Stil ist keine Maske, sondern das, was übrig bleibt, wenn du keine mehr trägst.

Zweitens: Er nimmt den Unsinn ernst

Sein Humor wirkt absurd, ist in Wahrheit aber sauber gebaut.

Hinter jedem schrägen Bild steckt eine klare Konstruktion.

Unsinn mit Struktur, könnte man sagen.

Genau das trennt das Alberne vom Kunstvollen.

Ein Waschbär lugt neugierig hinter einem Eisenpfeiler auf einem nebligen Bahnsteig hervor

Drittens: Er steht zu seiner eigenen Art zu denken

Zymny spricht offen darüber, dass er Autist ist und ADHS hat.

Er macht daraus weder ein Geheimnis noch ein Mitleidsthema.

Er nutzt die Bühne, um über Neurodivergenz und übers Dazugehören zu sprechen.

Seine besondere Art, die Welt zu sehen, gehört untrennbar zu seiner Kunst.

Und er besteht völlig zu Recht darauf, zuerst Künstler zu sein und nicht ein Etikett.

Warum gerade das Absurde oft so ehrlich ist

Das klingt im ersten Moment widersprüchlich.

Aber im Schrägen steckt oft mehr Wahrheit als im Geraden.

Ein absurder Vergleich zwingt dein Gehirn, noch einmal neu hinzusehen.

Er reißt die gewohnten Gleise ein, auf denen deine Gedanken sonst fahren.

Genau das tut Zymny mit seinem Publikum.

Er baut eine völlig unlogische Situation auf.

Und plötzlich verstehst du etwas sehr Logisches über dich selbst.

Das Vertraute macht dich blind — erst das Fremde lässt dich wieder sehen.

Ein kurzer Blick hinter die Leichtigkeit

Auf der Bühne wirkt bei Zymny alles federleicht.

Genau das ist die typische Falle für alle, die es einfach nachmachen wollen.

Denn hinter dem scheinbar spontanen Unsinn steckt eine Menge harter Textarbeit.

Ein absurdes Bild muss trotzdem exakt sitzen, sonst zerfällt der ganze Witz.

Er schreibt, streicht und formt seine Sätze so lange, bis jede Wendung wirklich greift.

Was aussieht wie ein plötzlicher Einfall, ist oft das Ergebnis vieler Anläufe.

Und das ist eigentlich eine sehr gute Nachricht für dich.

Denn Fleiß kannst du lernen, auch wenn du dich selbst für völlig unspontan hältst.

Kreativität ist am Ende zu einem großen Teil einfach beharrliche Arbeit.

Der Funke ist der Anfang, aber die Feile macht daraus die Kunst.

Der Beweis: einmal selbst anschauen

Über Zymny zu reden bringt herzlich wenig.

Man muss ihn erleben.

Hier spricht er bei einem Festival darüber, wie seine Art zu denken und die Bühne zusammenpassen.

Beobachtungsauftrag

Achte darauf, wie oft du erst kurz stutzt und einen Moment später lachst — genau in dieser winzigen Lücke arbeitet sein Humor.

Achte außerdem auf diese drei Dinge:

  • Wie ernst er bleibt, während der Inhalt völlig abhebt.
  • Wie genau seine scheinbar wirren Gedanken gebaut sind.
  • Wie er dich einmal unterschätzt und im nächsten Satz eines Besseren belehrt.

Und, überrascht?

Genau diese Überraschung ist sein wichtigstes Werkzeug.

Warum der frühe Ruhm gefährlich sein kann

Mit 20 Jahren ganz oben zu stehen klingt erst einmal traumhaft.

In Wahrheit ist es einer der schwierigsten Startpunkte überhaupt.

Viele, die früh gewinnen, verschwinden danach ziemlich schnell wieder.

Der erste große Erfolg ist noch leicht, der zweite ist die eigentliche Kunst.

Zymny hat 2013 gewonnen und 2015 gleich noch einmal nachgelegt.

Danach ist er nicht stehen geblieben, sondern immer weitergegangen.

Er hat Bücher geschrieben, Soloprogramme entwickelt und einen Podcast gestartet.

Das zeigt, dass er den Erfolg nicht nur hatte, sondern ihn auch gehalten hat.

Und Halten ist fast immer schwerer als Gewinnen.

Genau daran erkennst du echte Klasse.

Kennst du das aus deinem Alltag?

Du musst dafür kein Bühnenkünstler sein.

Jede richtig gute Idee klingt am Anfang ein bisschen verrückt.

Jeder neue Gedanke passt zuerst in keine Schublade.

Die meisten Menschen bügeln ihre schrägen Einfälle sofort wieder glatt.

Und zwar aus purer Angst, aufzufallen.

Dabei ist genau dieses Auffallen oft der Anfang von etwas richtig Gutem.

Zymny hat aus seinem Anderssein einen ganzen Beruf gemacht.

Vielleicht steckt in deinem Anderssein auch mehr, als du bisher denkst.

Der Mut, anders zu sein

Anders zu sein kostet im Alltag oft eine Menge Kraft.

Als Kind wird man dafür manchmal ausgelacht, als Erwachsener manchmal einfach überhört.

Der bequemste Weg wäre, sich möglichst geräuschlos anzupassen.

Zymny ist bewusst den anderen Weg gegangen.

Er hat sein Anderssein nicht versteckt, sondern direkt auf die Bühne gebracht.

Damit macht er vielen Menschen Mut, die sich selbst für zu schräg halten.

Und genau darin liegt eine stille, aber große Wirkung.

Kunst darf unterhalten und trotzdem etwas Wichtiges tun.

Beides zusammen ist sogar die stärkste Kombination von allen.

Was du daraus lernst

Jetzt kommt der Teil, der dir wirklich etwas bringt.

Denn so speziell Zymny wirkt, so viel kannst du dir tatsächlich von ihm abschauen.

1. Trau dich an deine schrägen Gedanken

Dein erster, wildester Einfall ist oft der interessanteste von allen.

Schreib ihn auf, bevor die Vernunft ihn wieder glatt bügelt.

Du kannst später immer noch entscheiden, ob du ihn benutzt.

Die besten Ideen kommen selten auf Bestellung, aber fast immer beim Dranbleiben.

2. Gib dem Unsinn eine Struktur

Ein wilder Einfall allein ist noch lange keine Kunst.

Erst die klare Form macht aus dem Chaos etwas, das wirklich trägt.

Frag dich also immer: Wie baue ich das sauber zusammen?

Struktur ist kein Käfig, sondern das Gerüst, das dein Chaos erst hält.

3. Steh zu deiner eigenen Art

Du musst nicht so denken wie alle anderen um dich herum.

Gerade das, was dich anders macht, ist oft dein größtes Pfund.

Versteck es nicht, sondern arbeite bewusst damit.

Was heute noch komisch wirkt, ist morgen vielleicht dein Markenzeichen.

4. Überrasche, statt nur zu erfüllen

Erwartungen zu erfüllen ist bequem, aber schnell wieder vergessen.

Eine echte Überraschung dagegen bleibt lange hängen.

Bau in deinen nächsten Text eine kleine, ehrliche Wendung ein.

Sicherheit langweilt, ein kleiner Bruch weckt jeden wieder auf.

5. Bau dir deinen eigenen Kosmos

Du musst die Welt nicht so beschreiben wie alle anderen.

Erfinde ruhig deine eigenen Bilder und deine eigenen Regeln.

Am Anfang fühlt sich das noch etwas wackelig an.

Mit der Zeit wird daraus deine unverwechselbare Handschrift.

Was Poetry Slam mit dir zu tun hat

Vielleicht denkst du, das alles sei nur etwas für Bühnenmenschen.

Aber die Fähigkeit, eigene Gedanken mutig zu zeigen, brauchst du überall.

Im Job, wenn du eine ungewöhnliche Lösung vorschlägst.

In der Familie, wenn du ehrlich sagst, was du wirklich fühlst.

Unter Freunden, wenn du offen zu deiner eigenen Meinung stehst.

Poetry Slam ist im Kern nichts anderes als geübter Mut zur eigenen Stimme.

Zymny ist darin ein Meister, sogar im doppelten Sinn.

Und Mut ist ansteckend, sobald ihn nur einer sichtbar vormacht.

Folge dem Bahn-Slam
auf WhatsApp

  • Neue Slam-Texte zuerst
  • Gedanken vom Gleis
  • Keine E-Mail, kein Spam

Deine Nummer bleibt geheim. Du liest, ich schreibe – ganz ohne Datensammeln.

Jetzt Kanal folgen
QR-Code zum Bahn-Slam WhatsApp-Kanal 📷 Scannen & folgen
🦝 Komm mit meinem Waschbär an Bord – schon jetzt an Gleis 1 der Bahn-Slam-Community.
Kanal ansehen →

Deine Zwei-Minuten-Übung

Nimm einen ganz normalen Alltagsgegenstand und beschreibe ihn in drei Sätzen so, als käme er von einem fremden Planeten — und achte darauf, dass trotzdem jeder einzelne Satz für sich stimmt.

Lies deine drei Sätze danach jemandem laut vor.

Wenn die Person erst stutzt und dann grinst, hast du alles richtig gemacht.

Genau dieses Stutzen und Grinsen ist Zymnys ganze Kunst in klein.

Er macht das nur seit über zehn Jahren auf großen Bühnen.

Anfangen kannst du aber schon heute an deinem Küchentisch.

Der eigene Kosmos wartet nämlich nicht auf eine Erlaubnis.

Mehr von Jan Philipp Zymny

Offizielle Seite ansehen →

Schräge Gedanken zulassen

Jan Philipp Zymny hat aus schrägen Gedanken eine ganze Kunst gemacht.

Die meisten Menschen trauen sich solche Gedanken gar nicht erst auszusprechen.

Sie klingen zuerst nach reinem Unfug und werden deshalb verworfen.

Genau dort aber liegt oft der Stoff für etwas völlig Neues.

Schreib deine verrücktesten Einfälle auf, bevor du sie bewertest.

Vielleicht steckt gerade im scheinbaren Unsinn deine originellste Idee.

Übung: Der schräge Gedanke

Schreib fünf Gedanken auf, die dir zu unsinnig erscheinen, um sie laut zu sagen. Such dir den schrägsten aus und spinn ihn eine Weile konsequent weiter. Du wirst staunen, wie viel Wahrheit darin stecken kann.

Das Absurde als ehrliche Wahrheit

Oft ist der kürzeste Weg zur Wahrheit ein kleiner Umweg durch den Unsinn.

Zymny zeigt, dass gerade das Absurde erstaunlich ehrlich sein kann.

Indem er die Welt verdreht, zeigt er sie plötzlich klarer.

Eine überdrehte Übertreibung legt oft eine echte Wahrheit frei.

Trau dich, die Wirklichkeit in deinen Texten auf den Kopf zu stellen.

Im verzerrten Spiegel erkennt das Publikum sich manchmal am deutlichsten.

Die eigene Logik des Unsinns

Guter absurder Humor ist nicht einfach wahllos und beliebig.

Er folgt einer eigenen, inneren Logik, so verrückt sie auch sein mag.

Zymny baut seine schrägen Welten konsequent und nachvollziehbar auf.

Wenn du eine absurde Idee hast, denk sie bis zum Ende durch.

Bleib dabei den eigenen, verrückten Regeln deiner Welt treu.

Diese innere Logik macht aus bloßem Unfug eine komische Kunst.

Der Mut, anders zu sein

Zymnys Stil ist unverwechselbar, weil er sich traut, anders zu sein.

Er ahmt niemanden nach, sondern folgt seinem ganz eigenen Kosmos.

Dieser Mut zur Eigenart ist eine wichtige Lektion für jeden Künstler.

Du musst nicht klingen wie die erfolgreichen Stimmen vor dir.

Gerade deine schräge, eigene Art kann dein größter Schatz sein.

Trau dich, anders zu sein, statt dich anzupassen.

Nicht auf Zustimmung schielen

Wer so eigen ist wie Zymny, erntet nicht immer sofort Applaus.

Absurde Kunst polarisiert und ist nicht jedermanns Geschmack.

Das darf dich nicht davon abhalten, deinen Weg zu gehen.

Schiel beim Schreiben nicht ständig auf die Zustimmung der anderen.

Ein Text, der allen gefallen will, gefällt am Ende oft niemandem.

Vertrau lieber auf deine eigene, ehrliche und schräge Stimme.

Zum Mitnehmen

Von Jan Philipp Zymny lernst du, schräge Gedanken zuzulassen und im Absurden die Wahrheit zu suchen. Folge der eigenen Logik deines Unsinns, hab den Mut, anders zu sein, und schiel nicht ständig auf die Zustimmung anderer.

Früher Ruhm will getragen sein

Zymny wurde sehr jung schon zu einem gefeierten Meister.

So früher Ruhm ist ein Geschenk, aber auch eine Last.

Er kann den Druck erzeugen, immer wieder genauso großartig sein zu müssen.

Für dich heißt das, dich nicht zu sehr an frühen Erfolgen festzuhalten.

Bleib neugierig und entwickle dich weiter, statt dich zu wiederholen.

Echter künstlerischer Wert wächst über viele Jahre, nicht über einen Titel.

Eine kleine Szene am Rande

Stell dir vor, jemand erzählt dir, warum Wolken eigentlich heimlich traurig sind.

Zuerst willst du lachen, weil das natürlich kompletter Unsinn ist.

Doch je länger er spinnt, desto mehr ergibt dieser Unsinn plötzlich Sinn.

Am Ende denkst du tatsächlich über Wolken und Gefühle nach.

Genau so funktioniert die Kunst von Jan Philipp Zymny.

Aus einem völlig schrägen Bild wächst ein echter, überraschender Gedanke.

Leichtigkeit will erarbeitet sein

Zymnys Texte wirken leicht, verspielt und wie nebenbei erfunden.

Doch hinter dieser Leichtigkeit steckt eine Menge genauer Arbeit.

Ein guter absurder Text ist sorgfältig gebaut, nicht bloß hingeworfen.

Lass dich von der Leichtigkeit also nicht täuschen.

Auch deine schrägsten Ideen brauchen Feinschliff, um wirklich zu zünden.

Die Mühe steckt im Detail, auch wenn man sie am Ende nicht mehr sieht.

Übung: Unsinn mit System

Nimm eine absurde Behauptung, etwa dass Montage heimlich Dienstage sein wollen. Begründe sie in drei Sätzen so ernst und logisch wie möglich. So übst du, dem Unsinn eine eigene, komische Logik zu geben.

Der eigene Kosmos

Jan Philipp Zymny hat sich einen ganz eigenen Kosmos erschaffen.

In diesem Kosmos gelten seine eigenen, verdrehten Regeln.

Das Publikum betritt diese Welt und lässt sich gern darin treiben.

Auch du darfst dir eine eigene kleine Welt in deinen Texten bauen.

Je klarer und eigenwilliger diese Welt ist, desto stärker zieht sie an.

Lad dein Publikum ein, für ein paar Minuten in deinem Kosmos zu wohnen.

Ein letzter Gedanke

Jan Philipp Zymny beweist, dass im scheinbaren Unfug große Kunst stecken kann.

Du musst nicht immer vernünftig und ernst sein, um zu berühren.

Manchmal führt gerade der Umweg durch den Unsinn zur Wahrheit.

Trau dich, deine schrägsten Gedanken ernst zu nehmen.

Vielleicht steckt in ihnen genau die Kunst, die nur du schaffen kannst.

Was Poetry Slam mit dir zu tun hat

Vielleicht denkst du, so ein eigener Kosmos sei nur etwas für große Talente.

Doch jeder Mensch trägt schräge, einzigartige Gedanken in sich.

Meist trauen wir uns nur nicht, sie ans Licht zu lassen.

Jan Philipp Zymny macht dir Mut, genau das zu tun.

Fang klein an und schreib einen einzigen deiner verrücktesten Einfälle auf.

Schon damit betrittst du den Weg zu deiner eigenen, originellen Stimme.

Anders sein ist eine Stärke

In einer Welt voller angepasster Stimmen fällt das Eigene besonders auf.

Deine schräge, unverwechselbare Art ist deshalb ein Geschenk.

Versteck sie nicht, sondern stell sie mutig auf die Bühne.

Das Publikum sehnt sich nach Stimmen, die es so noch nie gehört hat.

Sei genau diese Stimme, statt nur ein Echo der anderen zu sein.

Bahn Slam · Edition

Werbung in eigener Sache

— aber mit Wucht.

Wenn du diese Techniken nicht nur lesen,
sondern anwenden willst — wie ein Sniper mit Reimwaffe:

✦
Was drinsteckt
  • ▸Über 200 kranke Slam-Hacks
  • ▸Storystrukturen wie ein Fitzek-Krimi
  • ▸Übungen für Albtraum-Einstiege, Trauma-Texte, Schweige-Pausen
  • ▸Provokations-Templates
  • ▸Authentizitäts-Trigger
✦ ✦ ✦ die zweiunddreißig bücher

Die zweiunddreißig Bücher

Zweiunddreißig Schläge gegen die Stille. Wähle dein Gift.

Die Bahn als Schreibstudio Nr. 1 Die Bahn als Schreibstudio Schreiben in Bewegung Gefühle in Worte fassen Nr. 2 Gefühle in Worte fassen ohne kitschig zu werden Ich bin nicht nervös, ich bin geladen Nr. 3 Ich bin nicht nervös ich bin geladen 3 Uhr nachts Nr. 4 3 Uhr nachts Gedanken zwischen Stationen 120 Schläge Nr. 5 120 Schläge gegen die Gleichgültigkeit Niemand hält deinen Zug auf - 111 Impulse Nr. 6 Niemand hält deinen Zug auf 111 Impulse · Kein Trost Poetry Master Nr. 7 Poetry Master Stimme trifft Seele Genosse Waschbär - Bahn-Slam-Geschichten Nr. 8 Genosse Waschbär Bahn-Slam-Geschichten 147 Gründe, warum ich dich hasse Nr. 9 147 Gründe warum ich dich hasse Genosse Waschbär Band 10 – Was die Welt mir schuldet Nr. 10 Was die Welt mir schuldet Band 10 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 11 – Der konservative Waschbär Nr. 11 Der konservative Waschbär Band 11 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 12 – Der liberale Waschbär Nr. 12 Der liberale Waschbär Band 12 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 13 – Der grüne Waschbär Nr. 13 Der grüne Waschbär Band 13 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 14 – Der rechtskonservative Waschbär Nr. 14 Der rechtskonservative Waschbär Band 14 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 15 – Der populistische Waschbär Nr. 15 Der populistische Waschbär Band 15 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 16 – Der unpolitische Waschbär Nr. 16 Der unpolitische Waschbär Band 16 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 17 – Der schwule Waschbär Nr. 17 Der schwule Waschbär Band 17 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 18 – Die lesbische Waschbärin Nr. 18 Die lesbische Waschbärin Band 18 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 19 – Der Gen-Z-Waschbär Nr. 19 Der Gen-Z-Waschbär Band 19 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 20 – Der Ossi-Waschbär Nr. 20 Der Ossi-Waschbär Band 20 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 21 – Der Wessi-Waschbär Nr. 21 Der Wessi-Waschbär Band 21 · Bahn-Slam-Geschichten Genosse Waschbär Band 22 – Der liberale Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 22 Der liberale Waschbär Band 22 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 23 – Der grüne Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 23 Der grüne Waschbär Band 23 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 24 – Der konservative Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 24 Der konservative Waschbär Band 24 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 25 – Der sozialdemokratische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 25 Der sozialdemokratische Waschbär Band 25 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 26 – Der linke Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 26 Der linke Waschbär Band 26 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 27 – Der rechtspopulistische Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 27 Der rechtspopulistische Waschbär Band 27 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 28 – Der schwule Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 28 Der schwule Waschbär Band 28 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 29 – Die lesbische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 29 Die lesbische Waschbärin Band 29 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 30 – Der Gen-Z-Waschbär (Wahlprogramm) Nr. 30 Der Gen-Z-Waschbär Band 30 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 31 – Die unpolitische Waschbärin (Wahlprogramm) Nr. 31 Die unpolitische Waschbärin Band 31 · Wahlprogramm Genosse Waschbär Band 32 – Das einzige Buch, das du über die Bahn lesen solltest Nr. 32 Alles über die Bahn Band 32 · Das einzige Buch, das du lesen solltest
— Stephan Pinkwart —

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →