Ortstermin
„Am Südrand des Reviers, wo die Ebene endet und das Sauerland beginnt, empfängt ein farbenprächtiges Jugendstil-Fenster die Reisenden.“
Ortstermin: Hagen Hauptbahnhof
→ Ein Ortstermin am Übergang vom Ruhrgebiet ins Bergland.
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Kurz gesagt
Der Hagener Hauptbahnhof liegt am Südrand des Ruhrgebiets und gilt als Tor zum Sauerland. Als Knoten mehrerer Strecken verbindet er das Revier mit dem Bergland und empfängt seine Reisenden in einer Halle mit einem berühmten großen Jugendstil-Fenster.
Wer in Hagen aus dem Zug steigt, befindet sich genau an der Stelle, an der das flache Ruhrgebiet in das hügelige Sauerland übergeht.
Die Stadt am Südrand des Reviers ist deshalb seit jeher ein wichtiges Tor zwischen der Ebene und dem Bergland.
Der Hauptbahnhof ist das Herz dieses Übergangs und ein bedeutender Knoten für den Verkehr in beide Landschaften.

Tor zum Sauerland
Hagen liegt genau an der Schwelle, an der das dicht besiedelte Ruhrgebiet endet und das grüne Sauerland beginnt.
Diese Lage macht die Stadt seit jeher zu einem wichtigen Tor zwischen der Ebene des Reviers und dem hügeligen Bergland.
Von hier aus führen die Bahnstrecken hinaus in die Täler und über die Höhen des Sauerlandes.
Für viele Ausflügler und Wanderer ist der Hauptbahnhof deshalb der Ausgangspunkt in diese beliebte Mittelgebirgslandschaft.

Ein Knoten mehrerer Strecken
Der Hagener Hauptbahnhof ist ein bedeutender Knoten, an dem mehrere wichtige Bahnstrecken zusammentreffen.
Von hier aus führt die Ruhr-Sieg-Strecke in den Süden, dazu kommen Verbindungen ins Ruhrgebiet und ins Bergland.
Zahlreiche Regionalbahnen und S-Bahnen verknüpfen die Stadt eng mit den Nachbarstädten des Reviers.
So bündelt der Bahnhof den Verkehr aus mehreren Richtungen an einem einzigen Ort.

Gut zu wissen
Hagen liegt am Übergang vom Ruhrgebiet ins Sauerland und gilt als Tor zum Bergland. Von hier führen die Strecken hinauf in die Täler.
In der Empfangshalle beeindruckt ein großes Jugendstil-Fenster, ein Erbe der Zeit, als Hagen ein Zentrum dieser Kunstrichtung war.
Das berühmte Jugendstil-Fenster
Ein besonderer Schatz des Hagener Hauptbahnhofs ist ein großes, farbenprächtiges Fenster im Stil des Jugendstils.
Dieses eindrucksvolle Kunstwerk in der Empfangshalle zeugt von der Zeit, als Hagen ein bedeutendes Zentrum dieser Kunstrichtung war.
Um das Jahr des Bahnhofsbaus wirkten in der Stadt bekannte Künstler und Förderer des modernen Gestaltens.
So empfängt schon die Bahnhofshalle die Reisenden mit einem Stück bedeutender Kunstgeschichte.

Eine Stadt der Kunst
Hagen war zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ein wichtiges Zentrum für Kunst und modernes Gestalten.
Ein bedeutender Förderer versammelte damals Künstler in der Stadt und machte sie zu einem Ort des Aufbruchs.
Von dieser Zeit zeugen bis heute mehrere Museen und bemerkenswerte Bauten in der Stadt.
Der Bahnhof mit seinem Jugendstil-Fenster ist ein sichtbares Erbe dieser kunstsinnigen Epoche.

Das Empfangsgebäude
Das Empfangsgebäude des Hagener Hauptbahnhofs prägt mit seiner Gestalt den Vorplatz und den ersten Eindruck der Stadt.
Im Inneren führt die Halle mit dem berühmten Fenster die Reisenden zu den Bahnsteigen und hinaus in die Stadt.
Über die Jahre wurde der Bahnhof den wachsenden Anforderungen des Verkehrs immer wieder angepasst.
Das Gebäude ist damit zugleich Verkehrsbauwerk und ein Denkmal der Kunstgeschichte der Stadt.

Zwischen Ruhr und Volme
Hagen liegt an der Stelle, an der mehrere Flüsse aus dem Sauerland zusammenkommen, darunter die Volme und die Ruhr.
Diese Lage an den Flüssen und am Rand des Berglandes hat die Stadt und ihre Verkehrswege geprägt.
Die Bahnstrecken folgen von hier aus den Tälern dieser Flüsse hinauf in das Bergland.
So verbindet sich am Bahnhof die moderne Schiene mit der von Flüssen durchzogenen Landschaft.

Wo Revier und Bergland sich treffen
An den Bahnsteigen des Hagener Hauptbahnhofs begegnen sich die Reisenden aus dem Revier und aus dem Sauerland.
Pendler aus den Städten des Ruhrgebiets treffen hier auf Ausflügler, die ins Bergland aufbrechen.
Regionalbahnen, S-Bahnen und einzelne Fernzüge sorgen für ein vielfältiges Angebot in alle Richtungen.
Diese Mischung macht den Bahnhof zu einem lebendigen Ort am Übergang zweier Landschaften.

Ein Bahnhof mit zwei Gesichtern
Wer den Betrieb am Hagener Hauptbahnhof beobachtet, erlebt einen Ort, der zwei Welten miteinander verbindet.
Auf der einen Seite pulsiert der Verkehr des dicht besiedelten Reviers mit seinen vielen Pendlern.
Auf der anderen Seite machen sich Ausflügler auf den Weg in die stille Weite des Sauerlandes.
In diesem Gegensatz zwischen Stadt und Bergland zeigt sich der besondere Reiz dieses Bahnhofs am Rand des Reviers.


Häufige Fragen
Warum gilt Hagen als Tor zum Sauerland?
Was ist am Bahnhof besonders?
Welche Strecken treffen sich hier?
War Hagen eine Kunststadt?
Liegt Hagen an Flüssen?
Weiterfahrt
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