Stimmt es, dass Züge sich selbst fahren können?

Stimmt es, dass…?

„In mancher U-Bahn sitzt vorn längst niemand mehr – und auch der große Zug fährt immer öfter mit klugen Helfern.“

Stimmt es, dass Züge sich selbst fahren können?

→ Ein Mythos über den Zug ohne Fahrer.

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Kurz gesagt

Teils stimmt das. Manche U-Bahnen fahren schon heute ganz ohne einen Fahrer, vollautomatisch von einem Computer gesteuert. Auf der großen Eisenbahn aber sitzt noch immer ein Lokführer im Führerstand. Doch auch dort übernimmt die Technik immer mehr Aufgaben, und der Zug fährt in Zukunft wohl immer selbstständiger.

Autos, die sich selbst steuern, sind in aller Munde und wecken große Neugier.

Da fragt sich mancher, ob nicht auch ein Zug ganz ohne Fahrer fahren könnte.

Die Antwort darauf fällt überraschend vielschichtig aus.

Bahnhof Minden (Westfalen)
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die fahrerlose U-Bahn

In manchen Städten fahren die U-Bahnen schon heute ganz ohne einen Fahrer.

Ein Computer steuert sie vollautomatisch von Station zu Station.

Wer vorne im Zug sitzt, blickt dort auf ein leeres Fenster ohne Führerstand.

So ist der fahrerlose Zug bei mancher U-Bahn längst Wirklichkeit.

Bahnhof Minden (Westfalen)
Foto: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Warum das bei der U-Bahn geht

Dass die U-Bahn ohne Fahrer fährt, hat mit ihrer besonderen Lage zu tun.

Sie fährt auf einer eigenen, vom übrigen Verkehr getrennten Strecke.

Meist verläuft sie unter der Erde, wo ihr nichts in die Quere kommt.

In dieser geschützten Welt lässt sich die Fahrt leicht dem Computer überlassen.

Gut zu wissen

Manche U-Bahnen fahren schon heute vollautomatisch ohne Fahrer, weil sie auf einer eigenen, geschützten Strecke meist unter der Erde verkehren. Auf der großen, offenen Eisenbahn sitzt dagegen noch ein Lokführer.

Doch auch dort hilft die Technik seit langem und übernimmt immer mehr: Sie überwacht das Tempo und bremst notfalls. Auf manchen Strecken fährt der Zug schon ein Stück von selbst, während der Lokführer überwacht und im Notfall eingreift.

Auf der großen Bahn ist es anders

Auf der großen Eisenbahn dagegen sitzt noch immer ein Lokführer.

Ihre Strecken sind weit, offen und viel verwickelter als eine U-Bahn.

Unerwartete Hindernisse und viele verschiedene Züge machen die Lage schwieriger.

Darum vertraut man hier bis heute auf den Menschen im Führerstand.

Die Technik hilft schon lange

Doch auch auf der großen Bahn fährt der Lokführer nicht ganz allein.

Seit langem helfen ihm kluge Techniken, den Zug sicher zu steuern.

Sie überwachen sein Tempo und bremsen notfalls von selbst.

So teilt sich der Mensch die Aufgabe längst mit der Technik.

Der Zug fährt immer selbstständiger

In jüngster Zeit übernimmt die Technik immer mehr Aufgaben des Fahrens.

Auf manchen Strecken fährt der Zug bereits ein Stück weit von selbst.

Der Lokführer überwacht dann nur noch und greift im Notfall ein.

So wird der Zug Schritt für Schritt selbstständiger unterwegs.

Der Mensch bleibt vorerst wichtig

Trotz aller Technik bleibt der Mensch auf der großen Bahn vorerst wichtig.

Er kann in einer unerwarteten Lage klug und besonnen handeln.

Ein Computer stößt bei einer ganz neuen Situation schneller an seine Grenzen.

Darum wacht bis auf Weiteres ein Lokführer über die Fahrt.

Ein Blick in die Zukunft

Wie es in ferner Zukunft aussieht, weiß heute noch niemand ganz genau.

Vielleicht fahren eines Tages auch große Züge ganz von selbst.

Bis dahin aber ist noch ein weiter Weg mit vielen Prüfungen zu gehen.

Denn bei der Bahn geht die Sicherheit stets vor der Neuerung.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende lautet die Antwort ein klares Teils, teils.

Manche U-Bahn fährt schon heute ganz ohne einen Fahrer.

Auf der großen Bahn aber sitzt noch ein Lokführer, dem die Technik hilft.

So fährt der Zug schon ein Stück von selbst, doch ganz allein noch nicht.

Der Zug denkt mit

Die Technik im Zug kann heute schon erstaunlich viel selbst erledigen.

Sie hält das Tempo, bremst rechtzeitig und beachtet die Signale.

So nimmt sie dem Lokführer einen Teil seiner Arbeit ab.

Der Mensch kann sich dadurch besser auf das Wesentliche und die Sicherheit richten.

So arbeiten Mensch und Technik im Zug Hand in Hand.

Der Zug denkt gewissermaßen ein Stück weit mit.

Sicherheit geht vor

Bei allem Fortschritt steht bei der Bahn die Sicherheit stets an erster Stelle.

Eine neue Technik wird erst nach vielen strengen Prüfungen zugelassen.

Erst wenn sie sich als absolut zuverlässig erwiesen hat, darf sie fahren.

So geht der Weg zum selbstfahrenden Zug nur langsam und mit Bedacht.

Häufige Fragen

Können Züge sich selbst fahren?
Teils. Manche U-Bahnen fahren schon vollautomatisch ohne Fahrer. Auf der großen Eisenbahn sitzt noch ein Lokführer, doch die Technik übernimmt dort immer mehr.
Warum fährt die U-Bahn ohne Fahrer?
Weil sie auf einer eigenen, vom Verkehr getrennten Strecke fährt, meist unter der Erde. In dieser geschützten Welt lässt sich die Fahrt leicht dem Computer überlassen.
Warum hat die große Bahn noch Fahrer?
Weil ihre Strecken weit, offen und viel verwickelter sind. Unerwartete Hindernisse und viele verschiedene Züge machen die Lage schwieriger, sodass man auf den Menschen vertraut.
Hilft die Technik dem Lokführer?
Ja, seit langem. Kluge Techniken überwachen das Tempo und bremsen notfalls von selbst. Auf manchen Strecken fährt der Zug schon ein Stück von selbst, überwacht vom Lokführer.
Fahren eines Tages alle Züge allein?
Vielleicht. Bis dahin ist aber ein weiter Weg mit vielen Prüfungen zu gehen, denn bei der Bahn geht die Sicherheit stets vor der Neuerung.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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