Stimmt es, dass frühere Züge Fenster aus Holz hatten?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Man ließ das Fenster an einem Lederriemen herunter, um frische Luft zu bekommen.“

Stimmt es, dass frühere Züge Fenster aus Holz hatten?

→ Ein Blick auf das Fenster mit dem Lederriemen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Frühere Züge hatten Fenster mit einem Rahmen aus Holz. Man konnte sie herunterlassen. Dafür gab es einen breiten Lederriemen. Man zog daran, und das Fenster glitt nach unten. So kam frische Luft herein. Wollte man es zu haben, hängte man den Riemen wieder ein. Heute sind die Fenster fest und die Luft kommt aus der Lüftung.

Ein Fenster im Zug lässt Luft und Licht herein.

Früher konnte man es ganz öffnen.

Wie das ging, klären wir.

Bahnhof Saarbrücken Burbach
Foto: Amber16, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Holzfenster in Zahlen

Ja

die Antwort

Rahmen aus Holz

ein Lederriemen

zum Herunterlassen

daran zog man

frische Luft

herein

bei offenem Fenster

Ja, frühere Züge hatten Fenster mit Holzrahmen, die man herunterließ.

Fenster mit Holzrahmen

Früher waren die Fenster anders.

Ihr Rahmen war aus Holz.

Nicht aus Metall wie heute.

Das Holz war oft schön poliert.

Von der Heydt Straße Saarbrücken 02
Foto: Flocci Nivis, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Zum Herunterlassen

Man konnte das Fenster öffnen.

Nicht seitlich, sondern nach unten.

Das Fenster glitt in die Wand hinein.

So entstand eine Öffnung.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühere Züge hatten Fenster mit einem Rahmen aus Holz. Früher waren die Fenster anders, ihr Rahmen war aus Holz, nicht aus Metall wie heute, und das Holz war oft schön poliert. Man konnte das Fenster öffnen, nicht seitlich, sondern nach unten, indem es in die Wand hineinglitt, sodass eine Öffnung entstand. Zum Öffnen gab es einen breiten, festen Lederriemen, an dem man zog, und das Fenster rutschte nach unten. Bei offenem Fenster kam Luft herein, der Fahrtwind wehte ins Abteil, was an warmen Tagen angenehm war, und man roch die Landschaft draußen.

Wollte man das Fenster zu haben, zog man es hoch und hängte den Riemen an einen Haken, sodass es geschlossen blieb und Wind und Regen draußen hielt. Bei offenem Fenster durfte man sich allerdings nicht hinauslehnen, ein Schild warnte davor, weil der Zug draußen schnell war und Masten nah am Gleis standen. Heute sind die Fenster meist fest und lassen sich nicht mehr öffnen, die frische Luft kommt aus der Lüftung, was bei schnellen Zügen sicherer ist. So stimmt es, dass frühere Züge Holzfenster hatten, die man am Lederriemen herunterließ, um frische Luft zu bekommen, während die Fenster heute fest sind.

Der Lederriemen

Zum Öffnen gab es einen Lederriemen.

Breit und fest.

Man zog daran.

Und das Fenster rutschte nach unten.

Frische Luft herein

Bei offenem Fenster kam Luft herein.

Der Fahrtwind wehte ins Abteil.

Das war angenehm an warmen Tagen.

Man roch die Landschaft draußen.

Wieder schließen

Wollte man das Fenster zu haben, zog man es hoch.

Und hängte den Riemen an einen Haken.

So blieb es geschlossen.

Und hielt Wind und Regen draußen.

Vorsicht beim Hinauslehnen

Bei offenem Fenster durfte man nicht hinauslehnen.

Ein Schild warnte davor.

Draußen war der Zug schnell.

Und Masten standen nah am Gleis.

Heute feste Fenster

Heute sind die Fenster meist fest.

Sie lassen sich nicht mehr öffnen.

Die frische Luft kommt aus der Lüftung.

Das ist bei schnellen Zügen sicherer.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Frühere Züge hatten Holzfenster.

Man ließ sie am Lederriemen herunter.

So kam frische Luft herein.

Heute sind die Fenster fest.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Häufige Fragen

Hatten frühere Züge wirklich Fenster aus Holz?
Ja, mit einem Rahmen aus Holz, oft schön poliert. Man konnte diese Fenster nach unten herunterlassen, um frische Luft ins Abteil zu bekommen.
Wie öffnete man so ein Fenster?
An einem breiten Lederriemen. Man zog daran, und das Fenster glitt nach unten in die Wand. Zum Schließen zog man es hoch und hängte den Riemen an einen Haken.
Warum ließ man das Fenster herunter?
Für frische Luft. Der Fahrtwind wehte ins Abteil, was an warmen Tagen angenehm war. Man roch dabei auch die Landschaft, durch die der Zug fuhr.
Durfte man sich hinauslehnen?
Nein, ein Schild warnte davor. Der Zug war draußen schnell, und Masten standen nah am Gleis. Hinauslehnen war darum gefährlich und verboten.
Warum sind Zugfenster heute fest?
Weil das bei schnellen Zügen sicherer ist. Die Fenster lassen sich meist nicht mehr öffnen, und die frische Luft kommt aus der Lüftung, die den ganzen Wagen versorgt.

Weiterfahrt

Das Zugfenster – wie groß es ist

Das Abteil – wo das Fenster war

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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