Stimmt es, dass frühere Züge Fenster zum Öffnen hatten?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Man ließ das Fenster mit einem Riemen herunter, um frische Luft hereinzulassen.“

Stimmt es, dass frühere Züge Fenster zum Öffnen hatten?

→ Ein Blick auf das Fenster mit dem Lederriemen.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Frühe Züge hatten Fenster zum Öffnen. Man konnte sie herunterlassen. Oft mit einem Lederriemen. Man zog daran, und das Fenster glitt nach unten. So kam frische Luft herein. Denn früher gab es keine Klimaanlage. An heißen Tagen war das wichtig. Manche lehnten sich auch hinaus und winkten. Das war aber gefährlich, wegen der Oberleitung und der Masten. Heute sind die Fenster meist fest verschlossen.

Im Zug braucht man frische Luft.

Früher machte man das Fenster auf.

Wie das ging, klären wir.

xl 1824 Käseladen Obere Mühle, Bahnhof Oberstdorf
Foto: Molgreen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Fenster in Zahlen

Ja

die Antwort

zum Öffnen

ein Lederriemen

zum Herunterlassen

daran zog man

frische Luft

ohne Klimaanlage

wichtig im Sommer

Ja, frühe Züge hatten Fenster, die man öffnen konnte.

Luft im Wagen

In einem vollen Wagen wird die Luft schnell schlecht.

Man braucht frische Luft.

Früher gab es keine Klimaanlage.

Also machte man das Fenster auf.

Lutherstadt Wittenberg Alter Bahnhof
Foto: Ktmd, CC0, via Wikimedia Commons

Zum Herunterlassen

Die Fenster ließen sich öffnen.

Man ließ sie herunter.

Sie glitten nach unten.

In die Wand hinein.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühe Züge hatten Fenster, die man öffnen konnte. In einem vollen Wagen wird die Luft schnell schlecht, man braucht frische Luft, früher gab es keine Klimaanlage, also machte man das Fenster auf. Die Fenster ließen sich öffnen, man ließ sie herunter, sie glitten nach unten, in die Wand hinein. Oft gab es einen Lederriemen, man zog daran und ließ das Fenster so weit herunter, wie man wollte, dann hakte man den Riemen ein. Durch das offene Fenster kam Luft, der Fahrtwind wehte herein, das kühlte den Wagen, an heißen Tagen war das angenehm.

Manche lehnten sich hinaus, sie winkten oder schauten, das machte Spaß, war aber gefährlich. Draußen sind Masten und die Oberleitung, wer sich hinauslehnt, kann sich verletzen, darum warnten Schilder davor: nicht hinauslehnen! Heute sind die Fenster meist fest verschlossen, eine Klimaanlage sorgt für Luft, man kann sie nicht mehr öffnen, das ist sicherer, aber weniger frei. So stimmt es, dass frühe Züge Fenster zum Öffnen hatten: Man ließ sie mit einem Riemen herunter, so kam frische Luft herein, während sie heute meist fest zu sind.

Der Lederriemen

Oft gab es einen Lederriemen.

Man zog daran.

Und ließ das Fenster so weit herunter, wie man wollte.

Dann hakte man den Riemen ein.

Frische Luft herein

Durch das offene Fenster kam Luft.

Der Fahrtwind wehte herein.

Das kühlte den Wagen.

An heißen Tagen war das angenehm.

Hinauslehnen

Manche lehnten sich hinaus.

Sie winkten oder schauten.

Das machte Spaß.

War aber gefährlich.

Vorsicht, Gefahr

Draußen sind Masten und die Oberleitung.

Wer sich hinauslehnt, kann sich verletzen.

Darum warnten Schilder davor.

Nicht hinauslehnen!

Heute fest zu

Heute sind die Fenster meist fest verschlossen.

Eine Klimaanlage sorgt für Luft.

Man kann sie nicht mehr öffnen.

Das ist sicherer, aber weniger frei.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Frühe Züge hatten Fenster zum Öffnen.

Man ließ sie mit einem Riemen herunter.

So kam frische Luft herein.

Heute sind sie meist fest zu.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Hatten frühere Züge wirklich Fenster zum Öffnen?
Ja. Man konnte sie herunterlassen, oft mit einem Lederriemen. So kam frische Luft in den Wagen, denn eine Klimaanlage gab es früher nicht.
Wie öffnete man so ein Fenster?
Man zog an einem Lederriemen, und das Fenster glitt nach unten in die Wand. So weit man wollte, dann hakte man den Riemen fest, damit es in der Stellung blieb.
Warum brauchte man Fenster zum Öffnen?
Für frische Luft. Ohne Klimaanlage wurde es im vollen Wagen schnell stickig, besonders im Sommer. Ein offenes Fenster ließ den Fahrtwind herein und kühlte.
Durfte man sich hinauslehnen?
Besser nicht. Manche taten es, um zu winken oder zu schauen, aber es war gefährlich wegen der Masten und der Oberleitung. Schilder warnten: nicht hinauslehnen.
Kann man Zugfenster heute noch öffnen?
Meist nicht. Heute sind die Fenster oft fest verschlossen, und eine Klimaanlage sorgt für Luft. Das ist sicherer, aber man kann nicht mehr selbst lüften.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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