Stimmt es, dass es früher Oberlichter in den Wagen gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Ein erhöhtes Dach mit kleinen Fenstern ließ Licht und Luft in den Wagen.“

Stimmt es, dass es früher Oberlichter in den Wagen gab?

→ Ein Blick hinauf zum erhöhten Dach mit den kleinen Fenstern.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass…?

Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Frühe Wagen hatten oft ein Oberlicht. Das war ein erhöhter Teil des Daches. In der Mitte, über den Sitzen. In diesem Aufbau saßen kleine Fenster. Durch sie kam Licht von oben. Und man konnte sie öffnen für frische Luft. Denn früher gab es noch kein elektrisches Licht und keine Lüftung. So half das Oberlicht gleich doppelt. Heute haben Wagen ein flaches Dach und Strom für Licht und Luft.

Ein Wagen braucht Licht und Luft.

Früher half dabei ein besonderes Dach.

Wie das war, klären wir.

Schwandorf, Bahnhof, Abfahrt RE 25, 1
Foto: Renardo la vulpo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Oberlicht in Zahlen

Ja

die Antwort

ein erhöhtes Dach

kleine Fenster

oben in der Mitte

für Licht

zum Öffnen

für frische Luft

ohne Lüftung

Ja, frühe Wagen hatten oft ein Oberlicht im Dach.

Licht und Luft im Wagen

In einem Wagen sitzt man dicht beisammen.

Man braucht Licht zum Sehen.

Und frische Luft zum Atmen.

Früher war beides schwer zu bekommen.

Schwandorf, Bahnhof v SO, 2
Foto: Renardo la vulpo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das erhöhte Dach

Frühe Wagen hatten ein besonderes Dach.

In der Mitte war es erhöht.

Wie ein kleiner Aufbau über dem Dach.

Man nannte es Oberlicht oder Laternendach.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühe Wagen hatten oft ein Oberlicht im Dach. In einem Wagen sitzt man dicht beisammen, man braucht Licht zum Sehen und frische Luft zum Atmen, und früher war beides schwer zu bekommen. Frühe Wagen hatten ein besonderes Dach, in der Mitte war es erhöht, wie ein kleiner Aufbau über dem Dach, man nannte es Oberlicht oder Laternendach. In dem Aufbau saßen kleine Fenster, in einer Reihe oben an der Seite, durch sie fiel Licht herein, von oben in den Wagen. So war es im Wagen heller, auch tagsüber ohne Lampen, das Licht kam von oben herab, und man konnte lesen und sehen.

Manche der Fenster ließen sich öffnen, dann kam frische Luft herein und die warme Luft konnte hinaus, das war die Lüftung von früher. Früher gab es noch kein elektrisches Licht und keine Lüftung mit Strom, da war das Oberlicht sehr praktisch, es brachte Licht und Luft zugleich. Heute haben Wagen ein flaches Dach, Strom macht das Licht und eine Lüftung die Luft, ein Oberlicht braucht man nicht mehr. So stimmt es, dass es früher Oberlichter in den Wagen gab: ein erhöhtes Dach mit kleinen Fenstern, das Licht und Luft brachte, während das heute der Strom macht.

Kleine Fenster oben

In dem Aufbau saßen kleine Fenster.

In einer Reihe, oben an der Seite.

Durch sie fiel Licht herein.

Von oben in den Wagen.

Licht von oben

So war es im Wagen heller.

Auch tagsüber ohne Lampen.

Das Licht kam von oben herab.

Man konnte lesen und sehen.

Luft zum Öffnen

Manche der Fenster ließen sich öffnen.

Dann kam frische Luft herein.

Und die warme Luft konnte hinaus.

Das war die Lüftung von früher.

Vor dem Strom

Früher gab es noch kein elektrisches Licht.

Und keine Lüftung mit Strom.

Da war das Oberlicht sehr praktisch.

Es brachte Licht und Luft zugleich.

Heute flaches Dach

Heute haben Wagen ein flaches Dach.

Strom macht das Licht.

Und eine Lüftung die Luft.

Ein Oberlicht braucht man nicht mehr.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Frühe Wagen hatten ein Oberlicht.

Ein erhöhtes Dach mit kleinen Fenstern.

Es brachte Licht und Luft.

Heute macht das der Strom.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Oberlichter in den Wagen?
Ja. Viele frühe Wagen hatten ein erhöhtes Dach in der Mitte mit einer Reihe kleiner Fenster. Man nannte es Oberlicht oder Laternendach.
Wozu diente das Oberlicht?
Für Licht und Luft. Durch die kleinen Fenster fiel Licht von oben in den Wagen, und einige ließen sich öffnen, damit frische Luft hereinkam.
Warum brauchte man das früher?
Weil es noch kein elektrisches Licht und keine Lüftung mit Strom gab. Das Oberlicht brachte Tageslicht und frische Luft zugleich in den Wagen.
Wie sah so ein Oberlicht aus?
Wie ein schmaler, erhöhter Aufbau auf der Mitte des Daches, mit kleinen Fenstern an den Seiten. Von außen erkennt man das Dach an seiner erhöhten Mitte.
Warum gibt es das heute nicht mehr?
Weil Wagen heute ein flaches Dach haben. Strom sorgt für Licht, und eine Lüftung oder Klimaanlage für frische Luft. Ein Oberlicht ist dafür nicht mehr nötig.

Weiterfahrt

Die Gaslampen – Licht von früher

Die Holzwaggons – so waren die Wagen gebaut

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →