Stimmt es, dass frühere Züge ein Postabteil hatten?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: In einem eigenen Wagen fuhr die Post mit und wurde unterwegs sortiert.“

Stimmt es, dass frühere Züge ein Postabteil hatten?

→ Ein Blick in den Wagen voller Briefe und Pakete.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher hatte mancher Zug ein Postabteil. Oft war es ein ganzer Wagen. Dort fuhr die Post mit. Briefe und Pakete lagen in Fächern und Säcken. Sogar Menschen arbeiteten darin: Sie sortierten die Post schon während der Fahrt. An jedem Bahnhof wurde neue Post zugeladen und andere abgegeben. So kam die Post schnell von Ort zu Ort. Das nannte man die Bahnpost.

Früher reiste die Post oft mit dem Zug.

Dafür gab es einen eigenen Wagen.

Wie das war, klären wir.

Landappbw 1823 ZOB Zentraler Omnibus Bahnhof Pforzheim Pforzheim beim Ba
Foto: Werner Schüle, CC0, via Wikimedia Commons

Das Postabteil in Zahlen

Ja

die Antwort

oft ein ganzer Wagen

Post an Bord

Briefe & Pakete

in Fächern und Säcken

sortiert

schon im Zug

die Bahnpost

Ja, frühere Züge hatten oft ein Postabteil oder einen Postwagen.

Post mit dem Zug

Früher fuhr die Post oft mit dem Zug.

Der Zug war schnell.

Und fuhr überallhin.

Also nahm man die Post mit.

Tram München Baureihen P, R und S Betriebshof Einsteinstraße April 2014
Foto: Deltastrahlung, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein eigener Wagen

Dafür gab es oft einen eigenen Wagen.

Das Postabteil oder den Postwagen.

Er hing mitten im Zug.

Voll mit Briefen und Paketen.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Frühere Züge hatten oft ein Postabteil oder einen Postwagen. Früher fuhr die Post oft mit dem Zug, der Zug war schnell und fuhr überallhin, also nahm man die Post mit. Dafür gab es oft einen eigenen Wagen, das Postabteil oder den Postwagen, er hing mitten im Zug, voll mit Briefen und Paketen. Innen gab es viele Fächer und große Postsäcke, darin steckten die Briefe, und alles hatte seinen Platz. Im Wagen arbeiteten Menschen, sie sortierten die Post schon während der Fahrt, sodass man viel Zeit sparte.

An jedem Bahnhof hielt der Zug, dort gab man Post ab und lud neue zu, so ging es von Ort zu Ort. So kam die Post schnell voran, ein Brief war rasch in der anderen Stadt, schneller als mit dem Pferd, denn die Bahn machte die Post schnell. Heute fährt die Post meist getrennt, auf eigenen Zügen oder Lastwagen, sortiert wird in großen Hallen, und das Postabteil im Zug ist selten geworden. So stimmt es, dass frühere Züge ein Postabteil hatten, oft einen ganzen Postwagen, in dem die Post schon im Zug sortiert wurde, und man nannte das die Bahnpost.

Fächer und Säcke

Innen gab es viele Fächer.

Und große Postsäcke.

Darin steckten die Briefe.

Alles hatte seinen Platz.

Sortiert während der Fahrt

Im Wagen arbeiteten Menschen.

Sie sortierten die Post.

Schon während der Fahrt.

So sparte man viel Zeit.

An jedem Halt

An jedem Bahnhof hielt der Zug.

Dort gab man Post ab.

Und lud neue zu.

So ging es von Ort zu Ort.

Schnell ans Ziel

So kam die Post schnell voran.

Ein Brief war rasch in der anderen Stadt.

Schneller als mit dem Pferd.

Die Bahn machte die Post schnell.

Heute anders

Heute fährt die Post meist getrennt.

Auf eigenen Zügen oder Lastwagen.

Sortiert wird in großen Hallen.

Das Postabteil im Zug ist selten geworden.

Ja, es gab es

Am Ende stimmt es: Züge hatten ein Postabteil.

Oft einen ganzen Postwagen.

Die Post wurde schon im Zug sortiert.

Man nannte das die Bahnpost.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Häufige Fragen

Hatten frühere Züge wirklich ein Postabteil?
Ja, oft sogar einen ganzen Postwagen. Er hing mitten im Zug und war voll mit Briefen und Paketen. Man nannte das die Bahnpost.
Was passierte im Postwagen?
Dort wurde die Post sortiert, schon während der Fahrt. Menschen arbeiteten im Wagen, steckten Briefe in Fächer und Säcke und bereiteten sie für den nächsten Halt vor.
Warum fuhr die Post mit dem Zug?
Weil der Zug schnell war und überallhin fuhr. So kam ein Brief rasch von einer Stadt in die andere, viel schneller als früher mit dem Pferd.
Wie kam die Post in den Zug und wieder heraus?
An jedem Bahnhof. Dort gab man Postsäcke ab und lud neue zu. So sammelte und verteilte der Zug die Post von Ort zu Ort.
Gibt es die Bahnpost heute noch?
Kaum noch in dieser Form. Heute fährt die Post meist auf eigenen Zügen oder Lastwagen, und sortiert wird in großen Hallen. Ein Postabteil im Reisezug ist selten geworden.

Weiterfahrt

Der Gepäckträger – auch am Bahnhof

Der Telegraf – aus derselben Zeit

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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