Stimmt es, dass…?
„Ja, es stimmt: Es gibt Züge, die ganz ohne Fahrer fahren, gesteuert von einer klugen Technik.“
Stimmt es, dass es Züge ohne Fahrer gibt?
→ Ein Blick auf den Zug ohne Lokführer.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass…?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt. Es gibt Züge ohne Fahrer. Vorne sitzt niemand mehr. Stattdessen steuert eine kluge Technik den Zug. Sensoren passen genau auf, ein Rechner gibt Gas und bremst. Solche Bahnen fahren heute schon, zum Beispiel als U-Bahn in manchen Städten oder als kleine Bahn am Flughafen.
Vorne im Zug sitzt sonst ein Lokführer.
Doch es geht auch anders.
Ob es Züge ohne Fahrer gibt, klären wir.

Der fahrerlose Zug in Zahlen
Ja
die Antwort
ohne Fahrer
Technik
steuert
statt eines Menschen
U-Bahn
und Flughafen
dort fährt sie schon
Ja, es gibt Züge, die ganz ohne Fahrer fahren.
Sonst sitzt vorne ein Mensch
In den meisten Zügen sitzt vorne ein Mensch.
Er heißt Lokführer.
Er gibt Gas und bremst.
Er passt auf die Strecke auf.

Es geht auch ohne
Doch es geht auch ganz ohne Fahrer.
Manche Züge fahren allein.
Vorne sitzt dann niemand.
Eine kluge Technik übernimmt.
Gut zu wissen
Ja, es stimmt: Es gibt Züge ohne Fahrer. In den meisten Zügen sitzt vorne ein Lokführer, der Gas gibt, bremst und auf die Strecke aufpasst, doch manche Züge fahren ganz allein, ohne dass vorne jemand sitzt, weil eine kluge Technik übernimmt: Ein Rechner weiß, wo der Zug ist, und gibt zur richtigen Zeit Gas und bremst, sodass der Zug von selbst fährt. Dabei hat der Zug viele Sensoren, die wie seine Augen sind und merken, ob die Strecke frei ist, sodass er bei Gefahr anhält.
Fahrerlose Bahnen fahren heute schon: Manche U-Bahn in großen Städten kommt ohne Fahrer aus, und auch am Flughafen fahren kleine Bahnen so und bringen die Menschen von Halle zu Halle. Das geht gut, weil eine U-Bahn auf einer eigenen Strecke fährt, auf der ihr niemand in die Quere kommen kann, sodass die Technik sie sicher steuert. Ganz allein ist der Zug trotzdem nicht: In einer Leitstelle beobachten Menschen alle Züge auf Bildschirmen und greifen bei einem Problem ein.
Die Technik steuert
Ein Rechner steuert den fahrerlosen Zug.
Er weiß, wo der Zug ist.
Er gibt Gas und bremst zur richtigen Zeit.
So fährt der Zug ganz von selbst.
Sensoren passen auf
Der Zug hat viele Sensoren.
Sie sind wie seine Augen.
Sie merken, ob die Strecke frei ist.
Bei Gefahr hält der Zug an.
Wo sie schon fahren
Fahrerlose Bahnen fahren heute schon.
Manche U-Bahn in großen Städten kommt ohne Fahrer aus.
Auch am Flughafen fahren kleine Bahnen so.
Sie bringen die Menschen von Halle zu Halle.
Warum das gut geht
Eine U-Bahn fährt auf einer eigenen Strecke.
Niemand kann ihr in die Quere kommen.
Deshalb kann die Technik sie gut steuern.
So ist die fahrerlose Fahrt sicher.
Der Mensch passt trotzdem auf
Ganz allein ist der Zug nicht.
In einer Leitstelle sitzen Menschen.
Sie beobachten alle Züge auf Bildschirmen.
Bei einem Problem greifen sie ein.
Ja, es gibt sie
Am Ende stimmt es: Es gibt Züge ohne Fahrer.
Eine kluge Technik steuert sie mit vielen Sensoren.
Als U-Bahn oder Flughafenbahn fahren sie schon.
Aus der Ferne behält der Mensch sie im Blick.
Zum Schluss ein Gedanke
Hinter dieser scheinbar einfachen Frage verbirgt sich ein ganzes Stück der großen, vielfältigen und oft überraschenden Welt der Eisenbahn, das einen zweiten Blick durchaus lohnt.
Wer ein wenig genauer hinschaut, entdeckt hinter der knappen Antwort schnell die spannenden Geschichten, die kluge Technik und die lange Geschichte, die dahinterstehen.
So wird aus einer bloßen Frage am Bahnsteig ein kleines Fenster, das den Blick auf ein ganzes und durchaus faszinierendes Themenfeld der Bahn freigibt.
Gerade bei den vielen Angaben und Annahmen rund um die Bahn lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Wahre vom Ungefähren zu trennen.
Denn erst wer die Zusammenhänge kennt, versteht das oft verborgene Geschehen rund um Zug, Gleis und Bahnhof am Ende ein gutes Stück besser als zuvor.
Am besten merkt man sich die einfache und klare Antwort gleich für das nächste Mal, wenn das Gespräch wieder einmal auf dieses schöne Thema kommt.
So kann man manch hartnäckigem Gerücht und mancher liebgewonnenen Halbwahrheit über die Bahn künftig ganz gelassen begegnen.
Und ein wenig gesichertes Wissen über die Bahn macht das Reisen am Ende nicht nur interessanter, sondern auch spürbar entspannter.
Denn wer die Hintergründe kennt, der sieht den vorbeifahrenden Zug und den belebten Bahnhof mit ganz anderen Augen.
So wird aus einer kleinen Frage am Ende ein nützliches Stück Wissen, das einen auf jeder weiteren Reise begleitet.
