Stimmt es, dass es früher Wassertürme an Bahnhöfen gab?

Stimmt es, dass…?

„Ja, es stimmt: Früher stand an vielen Bahnhöfen ein hoher Wasserturm für die Dampfloks.“

Stimmt es, dass es früher Wassertürme an Bahnhöfen gab?

→ Ein Blick hinauf zum alten Wasserturm.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Früher gab es Wassertürme an den Bahnhöfen. Sie waren hoch und rund. Oben war ein großer Wasserbehälter. Die Dampfloks brauchten viel Wasser. Für den Dampf. Am Wasserturm füllten sie nach. Von oben floss das Wasser mit Druck in die Lok. Heute fahren kaum noch Dampfloks. Die Türme braucht man nicht mehr. Doch viele stehen noch. Als altes Wahrzeichen am Bahnhof.

Dampfloks brauchten viel Wasser.

Dafür gab es besondere Türme.

Was es damit auf sich hat, klären wir.

Bahnhof Chemnitz Süd, Güterbahnhof (Gleisende) und Blick zu Gleis 4
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Wasserturm in Zahlen

Ja

die Antwort

für die Dampfloks

ein hoher Turm

voll Wasser

am Bahnhof

heute

oft ein Denkmal

viele stehen noch

Ja, früher gab es Wassertürme an vielen Bahnhöfen.

Hoch und rund

Früher stand an vielen Bahnhöfen ein Wasserturm.

Er war hoch.

Und oft rund.

Man sah ihn schon von Weitem.

Bahnhof Chemnitz Süd, Güterbahnhof (3)
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wasser ganz oben

Oben im Turm war ein großer Behälter.

Voll mit Wasser.

Ganz oben.

Darum war der Turm so hoch.

Gut zu wissen

Ja, es stimmt: Früher gab es Wassertürme an vielen Bahnhöfen. Früher stand an vielen Bahnhöfen ein Wasserturm, er war hoch und oft rund, man sah ihn schon von Weitem. Oben im Turm war ein großer Behälter, voll mit Wasser, ganz oben, darum war der Turm so hoch. Die Dampfloks brauchten viel Wasser, für den Dampf, ohne Wasser fuhren sie nicht, der Turm hielt den Vorrat bereit. Am Wasserturm füllten die Loks nach, sie hielten kurz an, ein Rohr schwenkte zur Lok und das Wasser floss hinein.

Weil der Behälter hoch lag, floss das Wasser mit Druck, ganz von allein, schnell war der Tank voll, ein kluger Gedanke. Heute fahren kaum noch Dampfloks, die Züge fahren mit Strom oder Diesel, sie brauchen kein Wasser für Dampf, der Turm wird nicht mehr gebraucht. Doch viele Türme stehen noch, als altes Wahrzeichen, manche sind ein Denkmal, in manchen wohnt heute jemand. So stimmt es, dass es früher Wassertürme an Bahnhöfen gab: für die Dampfloks, mit Wasser ganz oben, und heute stehen viele noch als Wahrzeichen.

Für die Dampfloks

Die Dampfloks brauchten viel Wasser.

Für den Dampf.

Ohne Wasser fuhren sie nicht.

Der Turm hielt den Vorrat bereit.

Nachfüllen am Turm

Am Wasserturm füllten die Loks nach.

Sie hielten kurz an.

Ein Rohr schwenkte zur Lok.

Und das Wasser floss hinein.

Mit Druck von oben

Weil der Behälter hoch lag, floss das Wasser mit Druck.

Ganz von allein.

Schnell war der Tank voll.

Ein kluger Gedanke.

Kaum noch Dampfloks

Heute fahren kaum noch Dampfloks.

Die Züge fahren mit Strom oder Diesel.

Sie brauchen kein Wasser für Dampf.

Der Turm wird nicht mehr gebraucht.

Viele stehen noch

Doch viele Türme stehen noch.

Als altes Wahrzeichen.

Manche sind ein Denkmal.

In manchen wohnt heute jemand.

Ja, es gab sie

Am Ende stimmt es: Es gab Wassertürme an den Bahnhöfen.

Für die Dampfloks.

Mit Wasser ganz oben.

Heute stehen viele noch als Wahrzeichen.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Häufige Fragen

Gab es früher wirklich Wassertürme an Bahnhöfen?
Ja. An vielen Bahnhöfen stand ein hoher Wasserturm. Oben war ein großer Wasserbehälter für die Dampfloks.
Wozu diente der Wasserturm?
Zum Nachfüllen der Dampfloks. Die brauchten viel Wasser für den Dampf. Am Turm hielten sie kurz und füllten ihren Tank auf.
Warum war der Turm so hoch?
Damit das Wasser mit Druck von oben in die Lok floss, ganz von allein. So war der Tank schnell voll, ohne eine Pumpe.
Warum braucht man die Türme heute nicht mehr?
Weil kaum noch Dampfloks fahren. Züge mit Strom oder Diesel brauchen kein Wasser für Dampf, also werden die Türme nicht mehr gebraucht.
Warum stehen trotzdem noch so viele?
Weil sie als altes Wahrzeichen erhalten bleiben. Manche sind ein Denkmal, in einige ist sogar eine Wohnung eingebaut worden.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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