Stimmt es, dass der Schaffner früher die Fahrkarte lochte?

Stimmt es, dass…?

„Klick, und ein kleines Loch im Fahrschein bewies: Diese Karte ist geprüft und gilt nicht ein zweites Mal.“

Stimmt es, dass der Schaffner früher die Fahrkarte lochte?

→ Ein Mythos über ein vertrautes Geräusch aus vergangener Zeit.

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Kurz gesagt

Das stimmt. Früher entwertete der Schaffner die Fahrkarte mit einer Lochzange, die ein kleines Muster ins Papier stanzte. So war die Karte als geprüft gekennzeichnet und konnte nicht ein zweites Mal genutzt werden. Heute treten Stempel und elektronische Prüfung an ihre Stelle.

Wer vor vielen Jahren mit der Bahn fuhr, erinnert sich vielleicht an ein bestimmtes Geräusch.

Der Schaffner kam durch den Zug, nahm die Fahrkarte und machte mit einem Klick ein kleines Loch hinein.

Ob der Schaffner früher wirklich die Fahrkarte lochte, führt in eine vergangene Zeit des Reisens.

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Foto: Joachim Lutz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das kleine Loch im Fahrschein

Tatsächlich war es früher üblich, dass der Schaffner die Fahrkarte mit einem kleinen Loch versah.

Dazu benutzte er ein besonderes Werkzeug, die sogenannte Lochzange.

Mit einem Druck stanzte sie ein kleines Muster oder eine Form in das Papier der Karte.

So trug jede geprüfte Fahrkarte ihr eigenes kleines Loch als Zeichen.

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Foto: Joachim Lutz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wozu das Lochen diente

Das Lochen der Fahrkarte hatte einen einfachen und einleuchtenden Zweck.

Es zeigte deutlich an, dass diese Karte bereits vom Schaffner geprüft worden war.

Zugleich sollte es verhindern, dass dieselbe Karte ein zweites Mal genutzt wurde.

So war das kleine Loch ein einfacher, aber wirksamer Schutz gegen den Missbrauch.

Gut zu wissen

Früher entwertete der Schaffner die Fahrkarte mit einer Lochzange, die ein kleines Muster ins Papier stanzte. Oft hatte jede Zange ein eigenes Muster, sodass man erkennen konnte, welcher Schaffner geprüft hatte.

Heute treten Stempel und vor allem die elektronische Fahrkarte an ihre Stelle. Der Zugbegleiter prüft sie mit einem Lesegerät. Seine Aufgaben gehen weit über das Prüfen hinaus.

Die Lochzange des Schaffners

Die Lochzange war ein vertrautes Werkzeug in der Hand eines jeden Schaffners.

Oft hatte jede Zange ein eigenes, unverwechselbares Muster, das sie ins Papier stanzte.

So ließ sich sogar erkennen, welcher Schaffner eine bestimmte Karte geprüft hatte.

Das leise Klicken der Zange gehörte über Jahrzehnte zum vertrauten Klang einer Zugfahrt.

Der Schaffner von einst

Der Schaffner, wie man ihn früher nannte, ging in seiner Uniform durch den ganzen Zug.

Von Abteil zu Abteil bat er die Reisenden um ihre Fahrkarten zur Prüfung.

Mit einem freundlichen Wort und dem Klick seiner Zange entwertete er jede Karte.

So war er eine vertraute und oft geschätzte Gestalt auf jeder längeren Reise.

Was heute an die Stelle trat

Mit der Zeit verschwand die Lochzange allmählich aus den Zügen.

An ihre Stelle traten zunächst Stempel, die ein Zeichen auf die Karte druckten.

Später kamen die elektronischen Fahrkarten hinzu, die man auf dem Handy vorzeigt.

Diese prüft der Zugbegleiter heute mit einem Lesegerät statt mit einer Zange.

Vom Schaffner zum Zugbegleiter

Auch der Beruf des Schaffners hat sich über die Jahre gewandelt.

Heute spricht man meist vom Zugbegleiter, dessen Aufgaben weit über das Prüfen hinausgehen.

Er gibt Auskunft, hilft den Reisenden und sorgt für einen geregelten Ablauf.

Das Prüfen der Fahrkarten ist dabei nur noch ein Teil seiner vielen Aufgaben.

Ein Klang aus alter Zeit

Für viele ältere Reisende ist das Klicken der Lochzange ein vertrauter Klang der Erinnerung.

Es steht für eine Zeit, in der die Fahrkarte noch ein Stück festes Papier war.

Heute wirkt das Lochen der Karte auf jüngere Reisende oft schon fremd und altertümlich.

So ist die gelochte Fahrkarte ein kleines Stück lebendiger Alltagsgeschichte geworden.

Was von dem Mythos übrig bleibt

Am Ende bestätigt sich die Behauptung in vollem Umfang und ganz ohne Einschränkung.

Ja, früher lochte der Schaffner die Fahrkarte mit seiner Zange, um sie zu entwerten.

Das kleine Loch bewies, dass die Karte geprüft war und nicht ein zweites Mal galt.

Heute treten Stempel und elektronische Prüfung an die Stelle des vertrauten Klicks von einst.

Das Ende der Papierfahrkarte

Mit der Lochzange verschwand nach und nach auch die feste Fahrkarte aus Papier.

Immer mehr Reisende zeigen ihre Fahrkarte heute nur noch auf dem Bildschirm ihres Handys.

Ein kleines Muster aus Punkten oder Strichen ersetzt darauf das alte Loch im Papier.

So hat die elektronische Fahrkarte das vertraute Klicken der Lochzange endgültig abgelöst.

Häufige Fragen

Lochte der Schaffner früher die Fahrkarte?
Ja. Mit einer Lochzange stanzte er ein kleines Muster in das Papier der Karte. So war sie als geprüft gekennzeichnet und konnte nicht ein zweites Mal genutzt werden.
Was war eine Lochzange?
Ein besonderes Werkzeug des Schaffners, das mit einem Druck ein kleines Loch oder Muster in die Fahrkarte stanzte. Oft hatte jede Zange ihr eigenes, unverwechselbares Muster.
Wozu diente das Lochen?
Es zeigte an, dass die Karte geprüft war, und verhinderte, dass dieselbe Karte ein zweites Mal genutzt wurde. So war es ein einfacher Schutz gegen Missbrauch.
Was trat an die Stelle der Lochzange?
Zunächst Stempel, später die elektronische Fahrkarte, die man auf dem Handy vorzeigt. Der Zugbegleiter prüft sie heute mit einem Lesegerät.
Heißt der Schaffner heute anders?
Meist spricht man vom Zugbegleiter. Seine Aufgaben gehen über das Prüfen der Fahrkarten hinaus: Er gibt Auskunft, hilft den Reisenden und sorgt für einen geregelten Ablauf.

Weiterfahrt

Was macht ein Zugbegleiter? – der Beruf im Zug

Die Fahrkartenkontrolle – wie geprüft wird

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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