Stimmt es, dass…?
„Klick, und ein kleines Loch im Fahrschein bewies: Diese Karte ist geprüft und gilt nicht ein zweites Mal.“
Stimmt es, dass der Schaffner früher die Fahrkarte lochte?
→ Ein Mythos über ein vertrautes Geräusch aus vergangener Zeit.
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Kurz gesagt
Das stimmt. Früher entwertete der Schaffner die Fahrkarte mit einer Lochzange, die ein kleines Muster ins Papier stanzte. So war die Karte als geprüft gekennzeichnet und konnte nicht ein zweites Mal genutzt werden. Heute treten Stempel und elektronische Prüfung an ihre Stelle.
Wer vor vielen Jahren mit der Bahn fuhr, erinnert sich vielleicht an ein bestimmtes Geräusch.
Der Schaffner kam durch den Zug, nahm die Fahrkarte und machte mit einem Klick ein kleines Loch hinein.
Ob der Schaffner früher wirklich die Fahrkarte lochte, führt in eine vergangene Zeit des Reisens.

Das kleine Loch im Fahrschein
Tatsächlich war es früher üblich, dass der Schaffner die Fahrkarte mit einem kleinen Loch versah.
Dazu benutzte er ein besonderes Werkzeug, die sogenannte Lochzange.
Mit einem Druck stanzte sie ein kleines Muster oder eine Form in das Papier der Karte.
So trug jede geprüfte Fahrkarte ihr eigenes kleines Loch als Zeichen.

Wozu das Lochen diente
Das Lochen der Fahrkarte hatte einen einfachen und einleuchtenden Zweck.
Es zeigte deutlich an, dass diese Karte bereits vom Schaffner geprüft worden war.
Zugleich sollte es verhindern, dass dieselbe Karte ein zweites Mal genutzt wurde.
So war das kleine Loch ein einfacher, aber wirksamer Schutz gegen den Missbrauch.
Gut zu wissen
Früher entwertete der Schaffner die Fahrkarte mit einer Lochzange, die ein kleines Muster ins Papier stanzte. Oft hatte jede Zange ein eigenes Muster, sodass man erkennen konnte, welcher Schaffner geprüft hatte.
Heute treten Stempel und vor allem die elektronische Fahrkarte an ihre Stelle. Der Zugbegleiter prüft sie mit einem Lesegerät. Seine Aufgaben gehen weit über das Prüfen hinaus.
Die Lochzange des Schaffners
Die Lochzange war ein vertrautes Werkzeug in der Hand eines jeden Schaffners.
Oft hatte jede Zange ein eigenes, unverwechselbares Muster, das sie ins Papier stanzte.
So ließ sich sogar erkennen, welcher Schaffner eine bestimmte Karte geprüft hatte.
Das leise Klicken der Zange gehörte über Jahrzehnte zum vertrauten Klang einer Zugfahrt.
Der Schaffner von einst
Der Schaffner, wie man ihn früher nannte, ging in seiner Uniform durch den ganzen Zug.
Von Abteil zu Abteil bat er die Reisenden um ihre Fahrkarten zur Prüfung.
Mit einem freundlichen Wort und dem Klick seiner Zange entwertete er jede Karte.
So war er eine vertraute und oft geschätzte Gestalt auf jeder längeren Reise.
Was heute an die Stelle trat
Mit der Zeit verschwand die Lochzange allmählich aus den Zügen.
An ihre Stelle traten zunächst Stempel, die ein Zeichen auf die Karte druckten.
Später kamen die elektronischen Fahrkarten hinzu, die man auf dem Handy vorzeigt.
Diese prüft der Zugbegleiter heute mit einem Lesegerät statt mit einer Zange.
Vom Schaffner zum Zugbegleiter
Auch der Beruf des Schaffners hat sich über die Jahre gewandelt.
Heute spricht man meist vom Zugbegleiter, dessen Aufgaben weit über das Prüfen hinausgehen.
Er gibt Auskunft, hilft den Reisenden und sorgt für einen geregelten Ablauf.
Das Prüfen der Fahrkarten ist dabei nur noch ein Teil seiner vielen Aufgaben.
Ein Klang aus alter Zeit
Für viele ältere Reisende ist das Klicken der Lochzange ein vertrauter Klang der Erinnerung.
Es steht für eine Zeit, in der die Fahrkarte noch ein Stück festes Papier war.
Heute wirkt das Lochen der Karte auf jüngere Reisende oft schon fremd und altertümlich.
So ist die gelochte Fahrkarte ein kleines Stück lebendiger Alltagsgeschichte geworden.
Was von dem Mythos übrig bleibt
Am Ende bestätigt sich die Behauptung in vollem Umfang und ganz ohne Einschränkung.
Ja, früher lochte der Schaffner die Fahrkarte mit seiner Zange, um sie zu entwerten.
Das kleine Loch bewies, dass die Karte geprüft war und nicht ein zweites Mal galt.
Heute treten Stempel und elektronische Prüfung an die Stelle des vertrauten Klicks von einst.
Das Ende der Papierfahrkarte
Mit der Lochzange verschwand nach und nach auch die feste Fahrkarte aus Papier.
Immer mehr Reisende zeigen ihre Fahrkarte heute nur noch auf dem Bildschirm ihres Handys.
Ein kleines Muster aus Punkten oder Strichen ersetzt darauf das alte Loch im Papier.
So hat die elektronische Fahrkarte das vertraute Klicken der Lochzange endgültig abgelöst.
Häufige Fragen
Lochte der Schaffner früher die Fahrkarte?
Was war eine Lochzange?
Wozu diente das Lochen?
Was trat an die Stelle der Lochzange?
Heißt der Schaffner heute anders?
Weiterfahrt
→ Was macht ein Zugbegleiter? – der Beruf im Zug
→ Die Fahrkartenkontrolle – wie geprüft wird
