Sollte es im Zug Steckdosen an jedem Platz geben?

Standpunkt

„Auf einer langen Fahrt ist der Akku schnell leer, und es fehlt die Steckdose.“

Sollte es im Zug Steckdosen an jedem Platz geben?

→ Ein Standpunkt über Steckdosen am Sitzplatz.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Zug sollte es an jedem Platz eine Steckdose geben. Auf einer langen Fahrt ist der Akku schnell leer. Vom Handy oder Laptop. Wer arbeiten will, braucht Strom. Und wer sich die Zeit vertreibt, auch. Eine Steckdose am Platz löst das. Man lädt und ist versorgt. Steckdosen an jedem Platz nachzurüsten kostet Geld, das stimmt. Doch heute gehört Strom am Platz fast dazu. Wie das Licht und der Tisch.

Unterwegs geht der Akku zur Neige.

Eine Steckdose würde helfen.

Ob es an jedem Platz eine braucht, klären wir.

Bahnhof Augsburg Hochzoll um 1900
Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Akku wird leer

Auf einer langen Fahrt wird der Akku leer.

Vom Handy.

Oder vom Laptop.

Und dann?

Auszug Wenng 1846 Bahnhof Rotes Tor
Foto: Wenng, Public domain, via Wikimedia Commons

Arbeiten unterwegs

Viele arbeiten im Zug.

Am Laptop.

Das braucht Strom.

Sonst ist bald Schluss.

Die Zeit vertreiben

Andere vertreiben sich die Zeit.

Mit dem Handy.

Sie lesen oder schauen etwas.

Auch das leert den Akku.

Eine Steckdose am Platz

Eine Steckdose am Platz löst das.

Man steckt das Kabel ein.

Und lädt.

Während der Fahrt.

Versorgt bis zum Ziel

So ist man versorgt.

Bis zum Ziel.

Der Akku bleibt voll.

Kein Stress.

An jedem Platz

Am besten an jedem Platz.

Nicht nur an manchen.

Dann muss niemand suchen.

Oder den Platz wechseln.

Nachrüsten kostet

Steckdosen nachzurüsten kostet Geld.

In alten Wagen.

Man muss Kabel verlegen.

Das ist wahr.

Strom gehört dazu

Am Ende sollte es an jedem Platz eine Steckdose geben.

Der Akku wird schnell leer.

Nachrüsten kostet Geld.

Doch Strom am Platz gehört heute dazu.

Pro und Contra

Dafür

+  Auf langen Fahrten ist der Akku schnell leer.

+  Wer arbeiten will, braucht Strom am Platz.

+  Auch wer sich die Zeit vertreibt, braucht Strom.

+  Eine Steckdose an jedem Platz versorgt alle.

Dagegen

  Steckdosen nachzurüsten kostet Geld.

  In alten Wagen muss man Kabel verlegen.

  Nicht jeder braucht Strom.

  Man kann auch einen eigenen Akku mitnehmen.

Gut zu wissen

Im Zug sollte es an jedem Platz eine Steckdose geben. Auf einer langen Fahrt wird der Akku leer, vom Handy oder vom Laptop, und dann. Viele arbeiten im Zug, am Laptop, das braucht Strom, sonst ist bald Schluss. Andere vertreiben sich die Zeit, mit dem Handy, sie lesen oder schauen etwas, auch das leert den Akku. Eine Steckdose am Platz löst das, man steckt das Kabel ein und lädt, während der Fahrt. So ist man versorgt, bis zum Ziel, der Akku bleibt voll, kein Stress. Am besten an jedem Platz, nicht nur an manchen, dann muss niemand suchen oder den Platz wechseln. Steckdosen nachzurüsten kostet allerdings Geld, in alten Wagen muss man Kabel verlegen, das ist wahr. So sollte es an jedem Platz eine Steckdose geben, der Akku wird schnell leer, nachrüsten kostet Geld, doch Strom am Platz gehört heute dazu.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Unterm Strich

Am Ende sollte es an jedem Platz eine Steckdose geben.

Der Akku wird schnell leer.

Nachrüsten kostet Geld.

Doch Strom am Platz gehört heute dazu.

Weiterfahrt

Ladestation am Bahnhof – auch fürs Handy

Bequeme Sitze – auch am Platz

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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