Sollte die Bahn leiser werden?

Standpunkt

„Wer neben der Strecke wohnt, hört jeden Zug, auch mitten in der Nacht.“

Sollte die Bahn leiser werden?

→ Ein Standpunkt über den Lärm der Bahn.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, die Bahn sollte leiser werden. Wer neben der Strecke wohnt, hört jeden Zug. Auch nachts. Vor allem Güterzüge rattern laut. Und quietschende Bremsen tun in den Ohren weh. Das raubt den Anwohnern den Schlaf. Leisere Bremsen und glatte Schienen helfen. Und eine Wand am Gleis hält den Lärm zurück. Das alles kostet Geld, das stimmt. Ein wenig Lärm bleibt immer. Doch niemand sollte wegen der Bahn nachts wach liegen.

Züge machen Lärm.

Für Anwohner ist das oft hart.

Ob die Bahn leiser werden sollte, klären wir.

Bahnhof Augsburg Hochzoll 2
Foto: Aisano, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Lärm an der Strecke

Wer neben der Strecke wohnt, hört die Züge.

Jeden einzelnen.

Tag und Nacht.

Das ist viel.

Bahnhof Augsburg Hochzoll 5
Foto: Aisano, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vor allem Güterzüge

Vor allem Güterzüge sind laut.

Sie rattern über die Schienen.

Und fahren oft nachts.

Wenn es sonst still ist.

Quietschende Bremsen

Auch Bremsen können quietschen.

Ein hoher, schriller Ton.

Er tut in den Ohren weh.

Und schreckt auf.

Kein Schlaf

Der Lärm raubt den Schlaf.

Man wacht auf.

Immer wieder.

Am Morgen ist man müde.

Leisere Bremsen

Leisere Bremsen helfen.

Sie quietschen nicht.

Das ist schon viel ruhiger.

Und besser für alle.

Glatte Schienen

Auch glatte Schienen sind leiser.

Man schleift sie regelmäßig.

Dann rattert es weniger.

Der Zug rollt ruhiger.

Eine Wand am Gleis

Eine Wand am Gleis hält den Lärm zurück.

Sie steht zwischen Gleis und Häusern.

Und schluckt den Schall.

So wird es leiser.

Ruhe für die Anwohner

Am Ende sollte die Bahn leiser werden.

Der Lärm raubt den Schlaf.

Leiser werden kostet Geld.

Doch niemand sollte nachts wach liegen.

Pro und Contra

Dafür

+  Wer neben der Strecke wohnt, hört jeden Zug, auch nachts.

+  Güterzüge und quietschende Bremsen sind besonders laut.

+  Der Lärm raubt den Anwohnern den Schlaf.

+  Leisere Bremsen, glatte Schienen und Wände helfen.

Dagegen

  Leiser werden kostet Geld für Technik und Wände.

  Ein wenig Lärm bleibt immer.

  Wände am Gleis versperren die Sicht.

  Nachts fahren viele Güter, das lässt sich schwer ändern.

Gut zu wissen

Die Bahn sollte leiser werden. Wer neben der Strecke wohnt, hört die Züge, jeden einzelnen, Tag und Nacht, das ist viel. Vor allem Güterzüge sind laut, sie rattern über die Schienen und fahren oft nachts, wenn es sonst still ist. Auch Bremsen können quietschen, ein hoher, schriller Ton, er tut in den Ohren weh und schreckt auf. Der Lärm raubt den Schlaf, man wacht auf, immer wieder, am Morgen ist man müde. Leisere Bremsen helfen, sie quietschen nicht, das ist schon viel ruhiger und besser für alle. Auch glatte Schienen sind leiser, man schleift sie regelmäßig, dann rattert es weniger, der Zug rollt ruhiger. Eine Wand am Gleis hält den Lärm zurück, sie steht zwischen Gleis und Häusern und schluckt den Schall, so wird es leiser. Das alles kostet Geld, das ist wahr, und ein wenig Lärm bleibt immer. So sollte die Bahn leiser werden, der Lärm raubt den Schlaf, leiser werden kostet Geld, doch niemand sollte nachts wach liegen.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Unterm Strich

Am Ende sollte die Bahn leiser werden.

Der Lärm raubt den Schlaf.

Leiser werden kostet Geld.

Doch niemand sollte nachts wach liegen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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