Sollte es im Bahnhof mehr Sitzplätze geben?

Standpunkt

„Wer lange auf den Zug wartet und keinen Sitz findet, dem werden die Beine schwer.“

Sollte es im Bahnhof mehr Sitzplätze geben?

→ Ein Standpunkt über die Bänke am Bahnsteig.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, im Bahnhof sollte es mehr Sitzplätze geben. Warten macht müde, und nicht jeder kann lange stehen. Ältere Menschen, Schwangere oder wer krank ist, brauchen einen Platz. Oft sind die wenigen Bänke schnell besetzt. Mehr Bänke kosten Platz und Pflege. Doch ein paar Sitzplätze mehr machen das Warten für viele leichter. Gerade dort, wo Züge oft Verspätung haben, sind sie wichtig.

Am Bahnhof wartet man auf den Zug.

Nicht immer findet man einen Sitz.

Ob es mehr geben sollte, klären wir.

Worms Pfeddersheimer Bahnhof auf Bahnsteig zu Gleis 2 Richtung Bingen am
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Warten macht müde

Ein Zug kommt nicht immer sofort.

Manchmal wartet man lange.

Stehen wird mit der Zeit anstrengend.

Die Beine werden schwer.

Worms Pfeddersheimer Bahnhof Bushaltestelle von Bahnhofsvorplatz aus 30.
Foto: Wikimedia-User Jivee Blau, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Nicht jeder kann stehen

Nicht jeder kann lange stehen.

Ältere Menschen zum Beispiel.

Oder wer krank oder schwanger ist.

Sie brauchen einen Sitzplatz.

Zu wenige Bänke

Oft gibt es nur wenige Bänke.

Sie sind schnell besetzt.

Die anderen müssen stehen.

Das ist unangenehm.

Ein Platz zum Ausruhen

Ein Sitzplatz ist ein Platz zum Ausruhen.

Man setzt sich und wartet in Ruhe.

Man legt das Gepäck ab.

Das tut gut.

Besonders bei Verspätung

Hat der Zug Verspätung, wartet man länger.

Dann ist ein Sitzplatz besonders wichtig.

Sonst steht man ewig herum.

Mit müden Beinen.

Bänke kosten Platz

Bänke brauchen Platz auf dem Bahnsteig.

Der Bahnsteig darf nicht zu eng werden.

Man muss gut abwägen.

Genug Platz zum Gehen muss bleiben.

Pflege gehört dazu

Bänke muss man pflegen.

Sie werden schmutzig oder gehen kaputt.

Jemand muss sie sauber halten.

Das macht Arbeit.

Mehr Platz zum Sitzen

Am Ende sollte es mehr Sitzplätze geben.

Warten macht müde, nicht jeder kann stehen.

Bänke kosten Platz und Pflege.

Doch ein paar mehr helfen vielen.

Pro und Contra

Dafür

+  Warten macht müde, und langes Stehen ist anstrengend.

+  Ältere, Schwangere oder Kranke brauchen einen Sitzplatz.

+  Die wenigen Bänke sind oft schnell besetzt.

+  Bei Verspätung wartet man lange und braucht einen Platz.

Dagegen

  Bänke brauchen Platz, der Bahnsteig darf nicht zu eng werden.

  Man muss genug Raum zum Gehen frei lassen.

  Bänke müssen gepflegt und sauber gehalten werden.

  Zu viele Bänke können auch als Dauerplatz genutzt werden.

Gut zu wissen

Im Bahnhof sollte es mehr Sitzplätze geben. Ein Zug kommt nicht immer sofort, manchmal wartet man lange, und Stehen wird mit der Zeit anstrengend, die Beine werden schwer. Nicht jeder kann lange stehen, ältere Menschen zum Beispiel, oder wer krank oder schwanger ist, sie brauchen einen Sitzplatz. Oft gibt es nur wenige Bänke, sie sind schnell besetzt, die anderen müssen stehen, was unangenehm ist. Ein Sitzplatz ist ein Platz zum Ausruhen, man setzt sich und wartet in Ruhe, man legt das Gepäck ab, und das tut gut. Hat der Zug Verspätung, wartet man länger, dann ist ein Sitzplatz besonders wichtig, sonst steht man ewig herum, mit müden Beinen. Bänke brauchen allerdings Platz auf dem Bahnsteig, der darf nicht zu eng werden, man muss gut abwägen, denn genug Platz zum Gehen muss bleiben. Auch die Pflege gehört dazu: Bänke werden schmutzig oder gehen kaputt, jemand muss sie sauber halten, und das macht Arbeit. So sollte es mehr Sitzplätze geben, denn Warten macht müde und nicht jeder kann stehen, und auch wenn Bänke Platz und Pflege kosten, helfen ein paar mehr vielen.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Unterm Strich

Am Ende sollte es mehr Sitzplätze geben.

Warten macht müde, nicht jeder kann stehen.

Bänke kosten Platz und Pflege.

Doch ein paar mehr helfen vielen.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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