Sollte die Bahn mehr Grün am Bahnhof pflanzen?

Standpunkt

„Ein kahler, grauer Bahnhof wirkt gleich freundlicher mit ein paar Bäumen und Beeten.“

Sollte die Bahn mehr Grün am Bahnhof pflanzen?

→ Ein Standpunkt über Pflanzen am Bahnhof.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, die Bahn sollte mehr Grün am Bahnhof pflanzen. Bäume und Beete machen einen grauen Bahnhof freundlicher. Im Sommer spenden Bäume Schatten und kühlen. Pflanzen sind gut für die Luft und für Insekten. Grün kostet aber Pflege: Man muss gießen, schneiden und Laub wegräumen. Und Laub darf nicht aufs Gleis. Doch an den richtigen Stellen macht ein bisschen Grün den Bahnhof für alle schöner.

Viele Bahnhöfe sind grau und kahl.

Ein wenig Grün täte gut.

Ob die Bahn mehr pflanzen sollte, klären wir.

Bad Ischl Bahnhof E657
Foto: Markus Giger, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Grau und kahl

Viele Bahnhöfe sind aus Stein und Beton.

Es ist grau und kahl.

Kein Baum, kein Beet.

Das wirkt ungemütlich.

043 903 4 Denkmal Dampflok und Hochbunker in Emden (2023)
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Grün macht freundlich

Ein paar Pflanzen ändern viel.

Ein Baum, ein Beet, ein wenig Grün.

Gleich wirkt der Bahnhof freundlicher.

Man fühlt sich wohler.

Schatten im Sommer

Im Sommer ist es heiß am Bahnsteig.

Ein Baum spendet Schatten.

Darunter ist es kühler.

Das tut beim Warten gut.

Gut für die Luft

Pflanzen sind gut für die Luft.

Sie filtern Staub.

Und geben Sauerstoff.

Auch Insekten finden Nahrung.

Pflege gehört dazu

Grün macht Arbeit.

Man muss gießen und schneiden.

Und Unkraut jäten.

Sonst wuchert alles zu.

Laub nicht aufs Gleis

Im Herbst fällt Laub.

Auf dem Gleis kann es rutschig werden.

Darum pflanzt man Bäume mit Abstand.

Nicht zu nah an die Schienen.

Die richtigen Stellen

Nicht überall passt ein Baum.

Aber am Vorplatz oder Rand.

Dort ist Grün genau richtig.

Ohne den Betrieb zu stören.

Mehr Grün, schönere Bahnhöfe

Am Ende sollte die Bahn mehr Grün pflanzen.

Es macht freundlich und spendet Schatten.

Es kostet Pflege, und Laub muss weg vom Gleis.

Doch an den richtigen Stellen lohnt es sich.

Pro und Contra

Dafür

+  Bäume und Beete machen einen grauen Bahnhof freundlicher.

+  Im Sommer spenden Bäume Schatten und kühlen.

+  Pflanzen sind gut für die Luft und für Insekten.

+  Ein grüner Bahnhof lädt zum Verweilen ein.

Dagegen

  Grün kostet Pflege: gießen, schneiden, Unkraut jäten.

  Im Herbst kann Laub auf dem Gleis rutschig werden.

  Wurzeln und Äste dürfen den Betrieb nicht stören.

  Nicht überall am Bahnsteig ist Platz für Pflanzen.

Gut zu wissen

Die Bahn sollte mehr Grün am Bahnhof pflanzen. Viele Bahnhöfe sind aus Stein und Beton, es ist grau und kahl, kein Baum, kein Beet, und das wirkt ungemütlich. Ein paar Pflanzen ändern viel, ein Baum, ein Beet, ein wenig Grün, gleich wirkt der Bahnhof freundlicher und man fühlt sich wohler. Im Sommer ist es heiß am Bahnsteig, ein Baum spendet Schatten, darunter ist es kühler, und das tut beim Warten gut. Pflanzen sind gut für die Luft, sie filtern Staub und geben Sauerstoff, auch Insekten finden Nahrung. Grün macht allerdings Arbeit, man muss gießen und schneiden und Unkraut jäten, sonst wuchert alles zu. Im Herbst fällt Laub, auf dem Gleis kann es rutschig werden, darum pflanzt man Bäume mit Abstand, nicht zu nah an die Schienen. Nicht überall passt ein Baum, aber am Vorplatz oder Rand ist Grün genau richtig, ohne den Betrieb zu stören. So sollte die Bahn mehr Grün pflanzen, denn es macht freundlich und spendet Schatten, und auch wenn es Pflege kostet und Laub weg vom Gleis muss, lohnt es sich an den richtigen Stellen.

Vom Staunen zum Verstehen

Als Kind hat man über Züge gestaunt.

Über ihre Größe und ihre Kraft.

Später wird vieles zur Gewohnheit.

Man steigt ein und aus, ohne hinzusehen.

Doch das Staunen darf ruhig bleiben.

Wer versteht, wie etwas funktioniert, staunt neu.

Nur diesmal mit Wissen dahinter.

Das macht das Reisen ein Stück reicher.

Und den Bahnhof zu einem Ort voller Geschichten.

Man muss sie nur entdecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt oft eine kleine Erkenntnis.

Ein Detail, das man vorher nicht kannte.

Beim nächsten Mal sieht man es gleich.

Und nickt vielleicht kurz vor sich hin.

So sammelt sich mit der Zeit viel Wissen an.

Über einen Ort, den man ohnehin oft besucht.

Das kostet nichts als ein wenig Neugier.

Und macht den Alltag ein bisschen heller.

Denn wer versteht, langweilt sich seltener.

Und findet fast überall etwas zu entdecken.

Warum sich der Blick lohnt

Viele Dinge am Bahnhof sieht man jeden Tag.

Man geht an ihnen vorbei, ohne nachzudenken.

Dabei steckt hinter jedem Detail ein Grund.

Jemand hat es sich einmal genau überlegt.

Wer hinschaut, versteht diesen Grund.

Und sieht den Bahnhof mit neuen Augen.

Aus etwas Alltäglichem wird so etwas Besonderes.

Man muss nur einen Moment stehen bleiben.

Und sich fragen: Warum ist das eigentlich so?

Diese Frage führt oft zu einer schönen Antwort.

Ein Teil vom großen Ganzen

Ein Bahnhof ist mehr als ein Ort zum Warten.

Er ist Teil eines großen Netzes.

Schienen verbinden ihn mit vielen anderen.

Jeder Zug und jedes Gleis hat seine Aufgabe.

Alles greift ineinander wie in einem Uhrwerk.

Ein kleines Detail kann dabei viel bewirken.

Fällt es aus, merkt man es sofort.

Darum ist auch das Kleine wichtig.

Es hält das große Ganze am Laufen.

So wird jede Reise erst möglich.

Unterm Strich

Am Ende sollte die Bahn mehr Grün pflanzen.

Es macht freundlich und spendet Schatten.

Es kostet Pflege, und Laub muss weg vom Gleis.

Doch an den richtigen Stellen lohnt es sich.

Weiterfahrt

Schönere Bahnhöfe – ein verwandter Standpunkt

Mehr Sitzplätze – auch fürs Warten

Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →