Sollte die Bahn am Wochenende mehr fahren?

Standpunkt

„Am Wochenende wollen viele los, doch gerade dann fahren oft weniger Züge.“

Sollte die Bahn am Wochenende mehr fahren?

→ Ein Standpunkt über den Fahrplan am Wochenende.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Standpunkt

Worum es geht

Ja, die Bahn sollte am Wochenende mehr fahren. Viele wollen samstags und sonntags los: zu Besuch, zum Ausflug oder zu einem Fest. Doch gerade dann fahren oft weniger Züge, und die Bahnsteige sind voll. Mehr Züge am Wochenende bringen alle bequemer ans Ziel und locken mehr Menschen aus dem Auto. Am Wochenende pendeln zwar weniger, das kostet also mehr pro Fahrgast. Doch auf Ausflugsstrecken lohnt es sich besonders.

Am Wochenende wollen viele reisen.

Doch die Züge fahren dann oft seltener.

Ob die Bahn mehr fahren sollte, klären wir.

Coburg Bahnhof Bahnsteige
Foto: Störfix, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Los am Wochenende

Am Wochenende hat man frei.

Viele wollen dann los.

Zu Besuch bei der Familie.

Oder zum Ausflug.

Coburg Bahnhof Eilgüterschuppen
Foto: Störfix, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Seltene Züge

Doch am Wochenende fahren oft weniger Züge.

Besonders am Sonntag.

Man wartet lange.

Und die Züge sind voll.

Volle Bahnsteige

Kommt endlich ein Zug, ist er voll.

Alle wollen mit.

Man findet keinen Sitz.

Das ist unangenehm.

Mehr Züge helfen

Mehr Züge am Wochenende helfen.

Man wartet kürzer.

Und findet eher einen Platz.

So kommt jeder bequem ans Ziel.

Raus aus dem Auto

Wer bequem mit der Bahn fährt, lässt das Auto stehen.

Gerade beim Ausflug.

Das schont die Straßen.

Und das Klima.

Weniger Pendler

Am Wochenende pendeln weniger Menschen.

Die Züge sind im Schnitt leerer.

Das kostet mehr pro Fahrgast.

Das muss man bedenken.

Auf Ausflugsstrecken

Auf Ausflugsstrecken lohnt es sich besonders.

Zum See, in die Berge, in die Stadt.

Dort wollen am Wochenende viele hin.

Da sind mehr Züge sinnvoll.

Mehr Züge am Wochenende

Am Ende sollte die Bahn am Wochenende mehr fahren.

Viele wollen dann los.

Es kostet mehr pro Fahrgast.

Doch auf Ausflugsstrecken lohnt es sich.

Pro und Contra

Dafür

+  Am Wochenende wollen viele zu Besuch, zum Ausflug oder zu einem Fest.

+  Gerade dann fahren oft weniger Züge, und die sind voll.

+  Mehr Züge bringen alle bequemer ans Ziel.

+  Wer bequem fährt, lässt das Auto stehen.

Dagegen

  Am Wochenende pendeln weniger Menschen, die Züge sind leerer.

  Das kostet mehr Geld pro Fahrgast.

  Personal braucht auch am Wochenende Ruhezeiten.

  Nicht auf jeder Strecke ist der Bedarf groß.

Gut zu wissen

Die Bahn sollte am Wochenende mehr fahren. Am Wochenende hat man frei, viele wollen dann los, zu Besuch bei der Familie oder zum Ausflug. Doch am Wochenende fahren oft weniger Züge, besonders am Sonntag, man wartet lange, und die Züge sind voll. Kommt endlich ein Zug, ist er voll, alle wollen mit, man findet keinen Sitz, und das ist unangenehm. Mehr Züge am Wochenende helfen, man wartet kürzer und findet eher einen Platz, sodass jeder bequem ans Ziel kommt. Wer bequem mit der Bahn fährt, lässt das Auto stehen, gerade beim Ausflug, das schont die Straßen und das Klima. Am Wochenende pendeln allerdings weniger Menschen, die Züge sind im Schnitt leerer, das kostet mehr pro Fahrgast, das muss man bedenken. Auf Ausflugsstrecken lohnt es sich aber besonders, zum See, in die Berge, in die Stadt, dort wollen am Wochenende viele hin, da sind mehr Züge sinnvoll. So sollte die Bahn am Wochenende mehr fahren, denn viele wollen dann los, und auch wenn es mehr pro Fahrgast kostet, lohnt es sich auf Ausflugsstrecken.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Warum sich der Blick lohnt

Manches am Bahnhof übersieht man leicht.

Dabei steckt in jedem Teil eine Geschichte.

Wer genauer hinschaut, entdeckt sie.

Ein Blick nach oben, ein Blick zur Seite.

Schon sieht man mehr als vorher.

Die Bahn ist voll solcher Dinge.

Man muss sie nur bemerken.

Dann wird das Warten zur kleinen Reise.

Und die Technik wird lebendig.

So lohnt sich der zweite Blick.

Ein Teil vom großen Ganzen

Alles an der Bahn hängt zusammen.

Ein Teil greift ins andere.

Kein Stück steht für sich allein.

Erst zusammen ergibt alles einen Sinn.

Die Schiene braucht das Bett.

Der Zug braucht den Strom.

Der Bahnhof braucht den Fahrplan.

So bildet vieles ein großes Ganzes.

Wer das sieht, versteht die Bahn besser.

Und staunt über das Zusammenspiel.

Vom Staunen zum Verstehen

Am Anfang steht oft das Staunen.

Wie groß, wie schwer, wie schnell!

Dann kommt die Frage: Warum?

Und plötzlich will man es verstehen.

Ein wenig Nachdenken hilft.

Man vergleicht mit dem, was man kennt.

Schon wird das Fremde vertraut.

Aus Staunen wird Wissen.

Und Wissen macht Freude.

So wächst das Verständnis Stück für Stück.

Was man mitnimmt

Am Ende bleibt ein kleines Aha.

Man weiß nun etwas mehr.

Über einen kleinen Teil der Bahn.

Das nimmt man mit nach Hause.

Beim nächsten Mal sieht man es anders.

Man erkennt es wieder.

Und erklärt es vielleicht jemandem.

So wandert das Wissen weiter.

Ein kleiner Baustein für den großen Überblick.

Und die Neugier bleibt geweckt.

Unterm Strich

Am Ende sollte die Bahn am Wochenende mehr fahren.

Viele wollen dann los.

Es kostet mehr pro Fahrgast.

Doch auf Ausflugsstrecken lohnt es sich.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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