Ortstermin
„Lange lag die alte Residenzstadt im toten Winkel des Verkehrs, seit dem Bau der Schnellfahrstrecke aber hält hier der ICE.“
Ortstermin: Bahnhof Coburg
→ Ein Ortstermin an einem jungen ICE-Halt in Oberfranken.
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Kurz gesagt
Der Coburger Bahnhof ist seit dem Bau der Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt zu einem ICE-Halt geworden. Als Tor zur alten Vestestadt in Oberfranken verbindet er die geschichtsträchtige Residenzstadt in kurzer Zeit mit dem Süden und dem Norden des Landes.
Wer in Coburg aus dem Zug steigt, erreicht eine alte Residenzstadt in Oberfranken, über der eine mächtige Festung thront.
Die Stadt war einst der Sitz eines bedeutenden Herzogshauses, dessen Angehörige in halb Europa auf den Thronen saßen.
Der Bahnhof ist das Tor zu dieser geschichtsträchtigen Stadt und seit einigen Jahren ein wichtiger Halt im schnellen Fernverkehr.

Ein neuer ICE-Halt
Lange Zeit lag Coburg abseits der großen Bahnachsen und war nur mit einigem Aufwand zu erreichen.
Das änderte sich grundlegend mit dem Bau der modernen Schnellfahrstrecke, die Nürnberg über Erfurt mit Berlin verbindet.
Seither hält in Coburg auch der schnelle Fernverkehr, was die Reisezeiten in den Süden und Norden erheblich verkürzt hat.
So wurde die einst schwer erreichbare Stadt auf einen Schlag hervorragend an das Netz angebunden.

Die Stadt unter der Veste
Über Coburg thront die mächtige Veste Coburg, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Deutschlands.
Diese gewaltige Festung wird auch die fränkische Krone genannt und ist weithin sichtbar das Wahrzeichen der Stadt.
Von ihren Mauern bietet sich ein weiter Blick über die Stadt und das umliegende Land Oberfrankens.
Für viele Besucher ist der Aufstieg zur Veste ein lohnendes Ziel, das vom Bahnhof aus gut zu erreichen ist.

Gut zu wissen
Coburg wurde erst mit dem Bau der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt zu einem ICE-Halt. Zuvor lag die Stadt abseits der großen Bahnachsen.
Über der Stadt thront die Veste Coburg, eine der größten Burgen Deutschlands. Das einstige Herzogshaus war mit vielen Königsfamilien Europas verwandt.
Eine Stadt der Fürsten
Coburg war über Jahrhunderte die Residenz eines bedeutenden Herzogshauses von europäischem Rang.
Die Angehörigen dieses Hauses heirateten in zahlreiche Königs- und Fürstenfamilien des ganzen Kontinents ein.
So bestehen von der kleinen Stadt aus verwandtschaftliche Bande bis zu den Thronen mehrerer Länder.
Diese glanzvolle Geschichte hat der Stadt prächtige Schlösser und Bauten hinterlassen.

Das Empfangsgebäude
Das Empfangsgebäude des Coburger Bahnhofs prägt mit seiner stattlichen Gestalt den Vorplatz der Stadt.
Es zeugt von der Bedeutung, die die Bahn schon früh für die kleine Residenzstadt hatte.
Über die Jahre wurde der Bahnhof den wachsenden Anforderungen des Verkehrs immer wieder angepasst.
Im Inneren führen die Wege zu den Bahnsteigen und hinaus in die alte Vestestadt.

Die Schnellfahrstrecke im Berg
Die neue Schnellfahrstrecke, die Coburg an das Netz brachte, ist ein gewaltiges Bauwerk der Ingenieurskunst.
Um die hügelige Landschaft Frankens und Thüringens zu durchqueren, führt sie durch zahlreiche lange Tunnel und über hohe Talbrücken.
Die Züge rauschen mit sehr hohem Tempo durch dieses Land, das sie einst mühsam umfahren mussten.
So verbindet die moderne Strecke die alte Stadt mit der schnellen Welt des Fernverkehrs.

Ein Aufschwung für die Region
Der neue ICE-Halt hat der Stadt und der ganzen Region einen spürbaren Aufschwung gebracht.
Wer in Coburg wohnt, erreicht nun die großen Städte in kurzer Zeit, ohne umständlich umsteigen zu müssen.
Zugleich lockt die gute Anbindung Besucher und Unternehmen in die einst abgelegene Stadt.
So zeigt sich in Coburg beispielhaft, wie eine schnelle Bahnverbindung eine ganze Region beleben kann.

Wo Fern und Nah sich treffen
An den Bahnsteigen des Coburger Bahnhofs begegnen sich nun die schnellen Fernzüge und der Regionalverkehr.
Die Fernzüge verbinden die Stadt mit Nürnberg, München, Erfurt und weiter mit Berlin.
Die Regionalbahnen bringen die vielen Pendler aus dem umliegenden Oberfranken heran.
Diese Mischung macht den Bahnhof zu einem lebendigen Ort ständiger Bewegung.

Ein Bahnhof im Aufbruch
Wer den Betrieb am Coburger Bahnhof beobachtet, spürt den Aufbruch einer Stadt, die neu an die Welt angeschlossen wurde.
Reisende steigen in die schnellen Züge, während über ihnen die alte Veste von der langen Geschichte der Stadt erzählt.
Zwischen den Ankünften kehrt für kurze Momente Ruhe ein, bevor der nächste Zug neue Reisende bringt.
In diesem steten Wechsel verbindet sich die glanzvolle Vergangenheit mit der neu gewonnenen Nähe zur weiten Welt.


Häufige Fragen
Seit wann hält in Coburg der ICE?
Was ist die Veste Coburg?
Warum war Coburg eine Fürstenstadt?
Welche Städte erreicht man?
Was brachte der neue Halt der Region?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Nürnberg Hauptbahnhof – Metropole im Süden
→ Ortstermin: Erfurt Hauptbahnhof – Knoten im Norden
