Ortstermin
„Wo zwei kleine Flüsse und zwei Bahnstrecken zusammentreffen, liegt eine alte Hansestadt, die sich ein spektakuläres Museum gegönnt hat.“
Ortstermin Herford: Bahnknoten der Hansestadt an Aa und Werre
→ Ein Ortstermin in einer ostwestfälischen Hansestadt voller Fachwerk und Überraschungen.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Der Bahnhof von Herford in Ostwestfalen ist ein Knotenpunkt, an dem sich die Hauptlinie Ruhrgebiet–Hannover und eine Nebenstrecke treffen. Die rund 66.000 Einwohner zählende alte Hansestadt liegt am Zusammenfluss von Aa und Werre und ist für ihr Fachwerk und das Museum MARTa bekannt.
Manche Städte tragen ihre lange Geschichte offen zur Schau, andere verbergen sie hinter einem unscheinbaren Äußeren.
Herford in Ostwestfalen gehört zur ersten Sorte, denn seine Altstadt erzählt von einer stolzen Vergangenheit als Hansestadt.
Der Bahnhof ist der Ausgangspunkt, um diese Stadt zwischen zwei Flüssen und alten Fachwerkhäusern zu entdecken.

Herford in Zahlen
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Lage,Ostwestfalen, Nordrhein-Westfalen
Flüsse,am Zusammenfluss von Aa und Werre
Bahn,Knoten der Linie Ruhr–Hannover und einer Nebenstrecke
Geschichte,alte Hansestadt mit erhaltenem Fachwerk
Besonderheit,das Museum MARTa, entworfen von Frank Gehry
Eine alte Hansestadt
Herford blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Zeit der mächtigen Hanse reicht.
Als Mitglied dieses großen Städtebundes trieb die Stadt einst Handel weit über die Region hinaus.
Von diesem alten Wohlstand zeugen bis heute die stattlichen Fachwerkhäuser in der Altstadt.
Wer durch die engen Gassen geht, spürt noch etwas von der stolzen Vergangenheit dieser Stadt.

Zwischen zwei Flüssen
Herford liegt an der Stelle, an der die beiden kleinen Flüsse Aa und Werre zusammenfließen.
Diese Lage am Wasser war einst ein wichtiger Grund für das Entstehen und Wachsen der Stadt.
Die Flüsse ziehen sich bis heute als grüne Bänder durch das Stadtgebiet und laden zum Spazieren ein.
So ist Herford trotz seiner Geschichte als Handelsstadt zugleich eine Stadt am Wasser geblieben.

Tipp für den Besuch
Vom Bahnhof aus lohnt der Weg in die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und alten Kirchen, die von der Geschichte Herfords als Hansestadt erzählen.
Das von Frank Gehry entworfene Museum MARTa mit seinen geschwungenen Formen ist ein überraschender Kontrast zur alten Stadt und einen Besuch wert.
Ein Knoten zweier Strecken
Der Bahnhof von Herford ist mehr als ein einfacher Halt, denn hier treffen zwei Strecken zusammen.
Die eine ist die wichtige Hauptlinie, die das Ruhrgebiet über Bielefeld mit Hannover verbindet.
Die andere ist eine Nebenstrecke, die von Herford aus in die umliegende Region abzweigt.
Dadurch wird der Bahnhof zu einem kleinen Knotenpunkt, an dem Reisende die Züge wechseln.

Regional-Express und Regionalbahn
Am Bahnsteig halten vor allem die Züge des Regionalverkehrs, die die Stadt mit der Umgebung verbinden.
Der Regional-Express bringt die Reisenden zügig in die nahe Großstadt Bielefeld und weiter ins Ruhrgebiet.
Auf der Nebenstrecke bedient die Regionalbahn die kleineren Orte im Umland der Stadt.
So ist Herford trotz seiner überschaubaren Größe gut an das Netz der Bahn angebunden.

Das Museum MARTa
Die größte Überraschung Herfords ist ein Museum, das kaum jemand in dieser Stadt vermuten würde.
Das Haus mit dem Namen MARTa wurde von dem weltberühmten Architekten Frank Gehry entworfen.
Seine geschwungenen Formen aus Backstein und Metall heben sich kühn von der alten Stadt ab.
Das Museum widmet sich der Kunst und dem Design und zieht Besucher aus einer weiten Umgebung an.

Fachwerk und Kirchen
Die Altstadt von Herford ist reich an alten Fachwerkhäusern, die eng an eng die Gassen säumen.
Zwischen ihnen erheben sich mehrere alte Kirchen, deren Türme das Bild der Stadt prägen.
Viele dieser Bauten stammen aus der Zeit, als Herford als Hansestadt zu Wohlstand gelangte.
So ist die Altstadt bis heute ein steinernes Zeugnis der langen Geschichte dieser Stadt.

Eine Stadt der kurzen Wege
Herford ist eine überschaubare Stadt, in der vieles bequem zu Fuß zu erreichen ist.
Vom Bahnhof aus gelangt man in wenigen Minuten in die Altstadt mit ihren Geschäften und Plätzen.
Diese Nähe von allem macht das Leben in der Stadt ruhig und angenehm zugleich.
Für Besucher bedeutet das, dass sich Herford ganz leicht an einem einzigen Tag erkunden lässt.

Ein Ortstermin voller Kontraste
Wer in Herford aussteigt, findet eine reizvolle Mischung aus alter Geschichte und kühner Gegenwart.
Dem Fachwerk der Hansestadt steht das geschwungene Museum eines Stararchitekten gegenüber.
Der Bahnhof ist der Schlüssel zu diesem überraschenden Nebeneinander von Alt und Neu.
So bleibt am Ende des Ortstermins der Eindruck einer Stadt, die ihre Geschichte mit Mut in die Zukunft führt.


Häufige Fragen
Wo liegt der Bahnhof von Herford?
Welche Strecken treffen in Herford zusammen?
Was ist das MARTa?
Warum ist Herford eine Hansestadt?
Kann man Herford an einem Tag erkunden?
Weiterfahrt
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